kulturportal Gütersloh

partizipativ I zielorientiert I kreativ


Lockdownportrait

„Lockdownportrait“ – dahinter steht eine Fotokunstaktion des Fotografen Veit Mette, die der städtische Fachbereich Kultur initiiert hat. Mette hat Gütersloher Kunstschaffende aus unterschiedlichen Bereichen in besonderer Weise in Szene gesetzt: Die Malerin, Bildhauerin und Tänzerin Irene Müller, der Musiker Felix Schröder, der Tänzer, Choreograph und Trainer Marc Grundmann, der Musiker, Rapper und Songwriter Mr. Jawbone sowie die Musiker Lukas Müller und Ansgar Specht sind die Protagonisten der „Fotofilme“.

 

Die Möglichkeiten für Theater, Tanz  Musik und Ausstellungen sind weitestgehend seit einem Jahr zum Stillstand gekommen. Die Kulturbranche ist stark von den Auswirkungen und der Verlängerung durch die dritte Welle betroffen. Mit den Fotofilmen von Veit Mette möchte der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh exemplarisch ausgewählte Akteure in den Fokus heben. Die Kombination von Fotos von Kulturschaffenden und Songs von Musikern aus Gütersloh soll die vielfältige Kultur ins Bewusstsein rufen. Sie stehen für viele hundert Kulturschaffende, die alle von den Auswirkungen der Corona Krise betroffen sind.

 

Der Bielefelder Fotograf Veit Mette gibt mit seinen für ihn typisch digitalen Mehrfachbelichtungen dem Suchen und der Unsicherheit, die die aktuelle Situation nicht nur in der Kunstszene prägen, eine Sprache. Das Ergebnis der Fotosessions ist ein aktuelles Statement für die Kultur. Sie fängt durch die markante Bildersprache von Veit Mette die Zerrissenheit der Kunstschaffenden in Tanz, Musik und bildender Kunst ein und macht sie sicht- und erfahrbar. 

 

Jede Woche wird ein Lockdownportrait veröffentlicht und zeigt insgesamt vier ganz unterschiedliche Facetten der vielfältigen Szene in Gütersloh. 

 

Lockdownportrait von IRENE Müller

Lockdownportrait von marc Grundmann

Lockdownportrait von Felix Schröder

Lockdownportrait von Franziska Jäger


Lesen gegen das Vergessen 2021

Textlesung und musikprogramm ab 11. Mai online

Auch in diesem Jahr findet wieder zeitnah zum Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten am 10. Mai die Aktion „Lesen gegen das Vergessen“ statt- Literatur als Medikament gegen die immer stärker um sich greifende historische Demenz, bereits im dritten Jahr organisiert vom Fachbereich Kultur der Stadt in Kooperation mit Initiatorin Almuth Wessel sowie der VHS und der Stadtbibliothek.

Dieses Jahr steht die Lesung unter dem Motto: „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ - und das Anliegen der Lesenden ist, die Erinnerung zu beleben an eine lange Tradition die ungeheuer befruchtend auf das kulturelle Leben in Deutschland gewirkt hat – aber immer verstellt wird durch die Erinnerung an die Reichsprogromnacht und die Shoar.

 

Da es Corona bedingt keine Live-Veranstaltung geben wird, wird die Lesung in der Martin-Luther-Kirche aufgezeichnet und ist ab dem 11. Mai auf dem Kulturportal abrufbar. 

 

Weitere Informationen zur Lesung finden Sie hier. 

 


Mit „Kulturi“ den Blick auf die Kulturräume genießen

Das Kulturfabelwesen „Kulturi“ hat einen weiteren Platz in Gütersloh bekommen. Am Wasserturm und somit in der Nähe zu Theater und Stadthalle kann man sich nun auf einer kleinen Bank dazugesellen. 

Entworfen wurde „Kulturi“ von der Künstlerin Karin Wolf zusammen mit einigen Kindern während eines Workshops. Gefertigt wurde er von der Rietberger Künstlerin aus witterungsbeständigem Material. „Er ist mir irgendwie schon ans Herz gewachsen“ betont es Karin Wolf, als das kleine Wesen mit schwerem Gerät am Platz befestigt wird.

 

Nach und nach findet das Maskottchen Platz an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet und weist auf Orte Kultureller Bildung hin.

 


Comic-board Gütersloh

Mit Kulturi und Kulturella die stadt erleben

Der Fachbereich Kultur möchte den Kindern, in der momentan immer noch durch Einschränkungen bestimmten Zeit, mit einem digitalen Comic-Board eine kreative Auseinandersetzung mit der Stadt Gütersloh ermöglichen.

 

Es können auf dem Comic-Board zunächst verschiedene Hintergründe ausgewählt werden. So kann man z. B. zwischen dem Theater, Stadtmuseum, Rathaus und vielen weiteren Orten wählen. In einem nächsten Schritt können die verschiedenen Figuren ausgewählt werden. Mit dabei sind auch die Kulturfabelwesen der Stadt Gütersloh „Kulturi“ und „Kulturella“. Mit Hilfe der Figuren und Gedanken-/Sprechblasen können schöne Dialoge/Geschichten kreiert werden. Außerdem ist es möglich, die erstellte Comic-Seite als digitale Postkarte zu versenden oder diese als Auftakt eines interaktiven Dialogs mit anderen zu teilen.

 

Probiert es selber aus! Hier geht es zum Comic-Board.


Projektmanager*in für den „Kulturhackathon OWL“ gesucht

Der städtische Fachbereich Kultur, Kultur Herford und das Marta Herford haben sich für das überregionale Kooperationsprojekt „Kulturhackathon Ostwestfalen (OWL)“ zusammengeschlossen. Im „Kulturhackathon OWL “ sind Hacker*innen für einen dezentralen, festgelegten Zeitraum im Jahr 2021 eingeladen, konkret vorab definierte Probleme und Herausforderungen aus dem Kultur-Bereich zu bearbeiten.


Als Projektträger sucht die Stadt Gütersloh zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n gemeinsamen Projektmanager*in für das Vorhaben, um im Rahmen eines Werkvertrages folgende Aufgaben für das Projekt zu übernehmen:

  • Projektmanagement des Gesamtvorhabens „Kulturhackathon OWL“ inklusive Kommunikations-Strategie und Handling von externen Dienstleistern in laufender Absprache mit dem Fachbereich Kultur und mit den Verantwortlichen der Projektpartner in Herford
  • Gute Kenntnisse der Programmierer*innen und Softwareentwickler*innen-Szene, der Kulturarbeit und im Projektmanagement
  • Affinität und Kompetenz für branchenübergreifenden Netzwerk-Aufbau

Die Arbeit kann im Abstimmung mit dem Auftraggeber über den eigenen Rechner ortsunabhängig erledigt werden.

 

 

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 29.04.2021 per Email an Daniela Daus vom Fachbereich Kultur: daniela.daus@guetersloh.de


"Lee(h)rsaal"

AUSZUBILDENDEN Bekommen wieder PRAXISERFAHRUNG in Veranstaltungstechnik

Konzertproduktionen der Notfall-Lehrwerkstatt für Veranstaltungstechnik. Seit nunmehr einem Jahr fehlt den Auszubildenden im Bereich Veranstaltungstechnik die "Live-Erfahrung" vor Ort.

Im Rahmen des Projektes "Lee(h)rsaal" wurden zwei Konzertvideos produziert um für die "Azubies" aus der Region echte Veranstaltungsbedingungen zu schaffen. In Kooperation mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh, der "Notfall-Lehrwerkstatt" sowie Medien-Design Grohe und der Unterstützung der Sparkasse Gütersloh-Rietberg, der MHF GmbH, der Firma Opt!mum, dem Fashionshop Vivo als auch der Hotel-Residence Klosterpforte, sind die Produktionen im März entstanden.
In dem leerstehenden Veranstaltungssaal "Klosterforum" der Hotel-Residence Klosterpforte fanden die Aufnahmen statt unter Anleitung der Ausbilder und Fachkräfte. Die so entstandenen Videos gibt es nun auf YouTube zu sehen. 

 

Michael van Merwyk feat. Pugsley Buzzard Trio

Hier geht es zum Auftritt

Michael van Merwyk - Ein Mann, eine Gitarre - kompromisslos reduziert! MvM singt & erzählt Geschichten aus dem Leben. Nicht mehr und sicher nicht weniger. Sein Stil ist unverkennbar. Zum Projekt "LeeHrsaal" trifft er auf ein ebenfalls ganz unverkennbares Trio aus Berlin. Der Frontmann Pugsley dieser Formation ist Musiker, Schauspieler, Fernsehkoch und liebenswerter Grizzly mit Hut. Dieser Mann aus Down Under ist mitunter einer der coolsten Pianospieler Australiens und spielt mit seinem Barralhouse Piano-Stil und seiner ungewöhnlich rauchigen Stimme den großen New Orleans Sound aus der Zeit der Daddys, Dandies, Girlies und sexy Mamas. Seine Musik bezeichnet er selbst als "Louisiana Hoodoo Blues". An den Drums sitzt die Berliner Schlagzeuglegende Micha Maass, 2015 und 2017 mit dem German Blues Award als bester Schlagzeuger ausgezeichnet, zählt er heute nicht nur zu den angesehensten Blues und Boogie-Drummern hierzulande sondern ist auch ein geschätzter Impresario der europäischen Blues- und Boogie-Szene.

 

Dr. Ring Ding meets Fab Kush & Mr. Jawbone
Hier geht es zum Auftritt

Ein exklusives Musik-Projekt für die "LeeHrsaal Konzerte", wenn Hip Hop aus der Region auf renommierten Reggeae & Ragga trifft. Dr. Ring Ding (Richie aus Münster) ist seit über 20 Jahren in der internationalen Musikszene mit Ska und Reggae unterwegs. Zusammen mit zwei weiteren Vollblut-Musikern, Fab Kush & Mr. Jawbone aus der hiesigen Musikszene, tritt dieses Trio mit fetten Beats & Rhymes an. Hierzu gibt es Songs aus den aktuellen Alben/Produktionen der Künstler sowie auch ganz eigene Kompositionen für dieses besondere Online-Konzert zu hören. Unter dem Motto: "Auf´m Riddim" wird Hip Hop und Reggae vom Feinsten serviert.

 


Musikalische Mittagspause

In Gütersloh soll in diesem Jahr mit der musikalischen Mittagspause ein neues Format etabliert werden. Bis zu den Sommerferien sind insgesamt vier etwa halbstündige Auftritte auf dem Theodor-Heuss-Platz geplant.

 

Der Fachbereich Kultur möchte mit diesem Format insbesondere jüngeren Künstler*innen die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren. Die Veranstaltung wird von einem Mitarbeiter*in des Fachbereichs Kultur begleitet und selbstverständlich in Absprache mit dem Ordnungsamt pandemiekonform durchgeführt werden.

Neben der aktiven Unterstützung der Künstler*innen möchte der FB Kultur wieder kulturelle Veranstaltungen ermöglichen und die Attraktivität des Theodor-Heuss-Platzes erhöhen.


Rückblick & Ausblick | FB Kultur


360 Grad Virtuelle Ateliers

Die Rundgänge durch die Künstler-Ateliers sind jetzt online und hier zu finden.


Kulturi zum selber-Basteln

Kulturi und Kulturella gibt es jetzt als Anziehpuppen auf liebevoll gestalteten Bastelbögen. Einfach ausschneiden, ankleiden und spielen.

Bastelbögen hier herunterladen oder mitnehmen


Online-Kunst-Galerie

Werke von Künstler*innen aus dem Kreis Gütersloh, die an dem Projekt "Künstler-Poster" teilgenommen haben.

 

Online-Kunst-Galerie


Aktuelle Hinweise zu Corona-Hilfen

Unter dem Menüpunkt Corona-News finden Sie Informationen zu Corona-Hilfen für Freiberufler*innen.


Herzlich willkommen!

... auf den Seiten des Kulturportals.

Der Kulturentwicklungs-Planungs-Prozess der Stadt Gütersloh ist abgeschlossen. Der Gütersloher Weg ist vorbereitet: Handlungsempfehlungen wurden festgehalten und die ersten Teilkonzepte zum Thema Kulturelle Bildung und Bildende Kunst und Kunst im öffentlichen Raum sind erarbeitet worden und befinden sich in der Umsetzungsphase. Als nächstes folgt dann ein weiteres Teilkonzept zum Thema Erinnerungskultur.

Auf der Seite www.kep-guetersloh.de finden Sie die Dokumentation des Gesamtprozesses.

Einen Artikel zum KEP-Prozess in Gütersloh finden Sie hier.

 

Das KULTURPORTAL GÜTERSLOH ist ein Baustein der Umsetzung der Handlungsempfehlungen, die aus dem KEP-Prozess zusammengetragen wurden.

Es bietet eine Plattform, auf der die Kulturaktiven der Stadt Gütersloh sich in einer Kulturdatenbank präsentieren können, zusätzlich finden sich Informationen zu Kulturellen Bildungsprojekten und Veranstaltungen in Gütersloh sowie zu Möglichkeiten der Projektförderung und zum Austausch.

Darüber hinaus werden Sie über die Umsetzung der Konzepte zur Kulturellen Bildung und zur Bildenden Kunst, sowie zur Kunst im öffentlichen Raum (Kunst in der Stadt) informiert und auch aktuelle Meldungen aus dem Fachbereich Kultur werden hier veröffentlicht.

 

Andreas Kimpel

Kulturdezernent

 

Foto: © Detlef Güthenke