So Kunst es geht

Stahlkunstwerke von Hans Kordes

24. Oktober bis 8. November

Impressionen der Ausstellung in Gütersloh

Bis zu 50 Kunstwerke und Designstücke aus Stahl aus der Werkstatt des Verler Stahlkünstlers Hans Kordes bilden eine 10 tägige Kunstaustellung in der Innenstadt von Gütersloh.

  

Der Projektname „So Kunst es geht“ bedeutet, auch in Pandemiezeiten Kunsterlebnisse möglich zu machen „so gut es geht“. Die Idee entwickelten der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh und Hans Kordes gemeinsam, nachdem unzählige Kulturveranstaltungen verschoben und abgesagt wurden. Vorgabe und Idee war es, Kunst erlebbar zu machen ohne Menschenansammlungen zu provisieren und ohne Innenräume zu nutzen. Es soll ein Statement für die Kunst gesetzt werden und zeigen, dass sie trotz der Pandemie noch existiert und sichtbar gemacht wird.

  

Die Stahlkunst von Hans Kordes, die er bisher zumeist in Kurparks und großen Gärten präsentierte, bringt er jetzt ins urbanen Umfeld und Spannungsfeld. Durch die pure Größe der Objekte von 2-4 Metern Größe eignen sie sich perfekt dazu, Kunst zu erleben und dabei Abstand und Anstand zu waren.  Dadurch, dass die Objekte im öffentlichen Raum ausgestellt werden, können die Besucher die Kunst betrachten und bewundern ohne sich an Öffnungszeiten halten zu müssen. „Kunst rund um die Uhr“ stellt sicher, dass nicht zu viele Menschen auf einmal in die Innenstadt gelockt werden. Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Wochenenden, um jedem Interessierten die Möglichkeit zu geben, zeitlich entspannt und unabhängig Gütersloh zu besuchen ohne zu befürchten gleich auf Menschenmassen zu treffen.  Die Werke können ganz nebenbei in der Mittagspause besucht werden oder bei einem gemütlichen Abendspaziergang.

  

Auf Kunstführungen, die sicherlich sehr interessant wären, wird wegen der Abstandregeln bewusst verzichtet. So Kunst es geht bedeutet dann auch, dass Menschen sich für den Moment alleine mit der Kunst auseinander setzten werden. Doch schon die rein optische Betrachtung der Stahlobjekte zu unterschiedlichen Tageszeiten und Wetterbedingungen verspricht spannendste Momente. Auch die Sichtachsen des urbanen Umfeldes versprechen neue Blicke auf Hans Kordes Werke.

 

Inhaltlich stellt Hans Kordes seine Kunst auf der Homepage www.stahl-zeit.de vor. So weit möglich finden die Besucher der Ausstellung ergänzende aktuelle Texte zu den speziellen Installationen in Gütersloh. Nach Ende der Kunstaustellung in Gütersloh gehen die meisten Exponate wieder in seine Ausstellung, Zuhause in Verl-Kaunitz. Nach vorheriger Terminabsprache können Interessierte sich dort (unter Einhaltung der Abstandsregeln) unter Führung von Hans Kordes die Kunst nochmals anschauen.

 

Der Fachbereich Kultur und Hans Kordes wünschen allen Besuchern ein mit „Abstand“ ganz besonders Kunsterlebnis.

 

An folgenden Orten sind die Kunstwerke in der Innenstadt zu finden