Konzept - Kunst im öffentlichen Raum

Zum 01.07.2021 verabschiedete der Rat ein Konzept zur "Kunst im öffentlichen Raum in Gütersloh" und die Einrichtung einer Kommission für Kunst im öffentlichen - Kunst und Bauprojekt (KiöR-KuB-Kommission) für die Ratsperiode 2021 – 2025. Das vorliegende Konzept basiert auf der vom Präsidium des Deutschen Städtetages 2013 zur Kenntnis genommenen Handreichung ‚Kunst im öffentlichen Raum‘ und wurde vom Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh in Kooperation mit der externen kunsthistorischen Beraterin und Kuratorin Birgit Laskowski an die spezifischen Bedingungen vor Ort angepasst. Maßgeblich wurde bei der Ausarbeitung auch §3 (3) des Kulturförderungsgesetzes des Landes NRW zu Rate gezogen, welches den Städten die Aufgabe erteilt, die Gesellschaft zu einer Offenheit und einem Verständnis für künstlerische Ausdrucksformen und zu einer Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur zu befähigen. Hierzu bietet die Gütersloher Kunst im öffentlichen Raum hervorragende Anknüpfungspunkte. Für die Dalkestadt eröffnet sie die Chance, kunstaffine Besucher*innen zu gewinnen und Tourist*innen wie Ortsansässige für künstlerische Positionen zu

interessieren. Zeitgemäße künstlerische Formate und Diskursplattformen, die temporär und performativ auf vorhandene Werke reagieren, können dabei unterstützen, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Touristinnen und Touristen über Partizipation in einen lebendigen Dialog mit der entsprechenden Kunst zu bringen.

 


Konzept Bildende Kunst und Kunst im öffentlichen Raum

Im Jahr 2018 stand das Thema Bildende Kunst und Kunst im öffentlichen Raum im Mittelpunkt des KEP-Prozesses. Im Rahmen der Möglichkeiten der Kulturverwaltung wurden Projekte und Umsetzungsmöglichkeiten entwickelt. Unter dem unten stehenden Link können Sie das Konzept zur Bildenden Kunst und Kunst im öffentlichen Raum herunterladen.

Podiumsdiskussion Zur Kunst Im Öffentlichen Raum

Seit 2019 haben sich die benachbarten Städte Bielefeld, Gütersloh und Herford zu einem Regiopole-Netzwerk »Kunst im öffentlichen Raum in Bielefeld, Gütersloh und Herford« zusammengeschlossen. Zielsetzung ist es, die Wahrnehmung und Wertschätzung von Kunst als wesentliche Bereicherung des Stadtraums zu stärken, den Sinn der Stadtgesellschaft für Mitverantwortung zu wecken, den Bestand vorhandener Werke durch eine pflegerische Begleitung zu sichern, durch eine kompetente inhaltliche Vermittlung bereichernde Begegnungen mit Kunst anzubieten, Bezüge herzustellen, Schwellenängste zu minimieren und Identifikationsmöglichkeiten zu schaffen.

 Die drei Städte arbeiten seither am Aufbau individuell geführter Datenerfassungssysteme zu ihrem Kunstbestand. Sie haben städteeigene Konzepte zum Vorgehen bei Beauftragung, Erwerb und Translozierung von öffentlichen Werken entwickelt. Das mit jeweils städtischen Mitteln finanzierte Regiopole-Projekt soll Brücken zwischen den Städten über das Thema Kunst schlagen, Synergieeffekte erzeugen und eine interkommunale Annäherung unterstützen.

Als erste gemeinschaftliche Veranstaltung im Rahmen dieses überregionalen Engagements fand am 27.10.2021 im Vortragssaal der Kunsthalle eine Diskussion zur Bedeutung der Kunst im öffentlichen Raum statt.