Bildende Kunst und Kunst im öffentlichen raum

in Gütersloh

Bildende Kunst und Kunst im öffentlichen Raum bestimmen das das kulturelle Leben und das Stadtbild einer Stadt mit. Besonders Kunst im öffentlichen Raum und UrbanArt Projekte wie z. B. die Stadtbesetzung fördern die Kulturelle Teilhabe der Menschen in einer Stadt.

Wie im Rahmen des KEP-Prozesses und im daraus entstandenen Konzept zur Bildenden Kunst und Kunst im öffentlichen Raum festgelegt, möchte der Fachbereich Kultur auch die Bildende Kunst und die Kunst im öffentlichen Raum stärker in das Bewusstsein der Stadtbevölkerung bringen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Übersichtskarte zu Kunstwerken im öffentlichen Raum, eine Datenbank mit den Bildenden Künstler/innen in Gütersloh, sowie eine Übersicht über Ausstellungsmöglichkeiten in Gütersloh.

Außerdem steht das Konzept zur Bildenden Kunst und Kunst im öffentlichen Raum zum Download bereit.

 


Kunst im öffentlichen Raum in Gütersloh – der Status quo

Im jüngst vom Fachbereich Kultur ausgerichteten 3. Kulturforum Gütersloh der Kulturentwicklungsplanung war der Einzelinterviewraum 2 „Kunst im öffentlichen Raum“ stark frequentiert. Daher möchten wir Interessierten zu diesem für Gütersloh und unseren Fachbereich wichtigen Thema einen Überblick über den Status quo der Arbeiten und Planungen innerhalb dieses Arbeitsbereichs geben.

 

Wie im Kulturforum skizziert, wurde in Gütersloh bereits in 2020 der Themenkomplex intern vorangebracht und wird im Kontext des in 2019 begründeten Regiopole-Netzwerks „Kunst im öffentlichen Raum in Bielefeld, Gütersloh und Herford“ von den Städten auch fortan gemeinsam bearbeitet. Lokal steht die systematische Erfassung der Werke im öffentlichen Raum und der Aufbau einer Datenbank in Kooperation mit dem Stadtarchiv Gütersloh sowie die Erarbeitung eines städtischen Gesamtkonzepts zur Kunst im Stadtraum, das in diesem Jahr auch der Politik vorgestellt werden soll, auf der Agenda. Die fotografische Dokumentation der rund 50 Kunstwerke konnte im Februar dieses Jahres bereits abgeschlossen werden – ein wichtiger Bestandteil der Datenbank-Dokumentation. Ein drittes wichtiges Thema ist die spannende Vermittlung der Kunstwerke im öffentlichen Raum an die Bürger*innen. Hierzu arbeitet der Fachbereich Kultur aktuell an Ausstellungs- und Projektplänen für den Stadtraum.

 


EINLADUNG: Online-Austausch zu Kunst im öffentlichen Raum

Am Dienstag, 30.3.2021, ab 17:30 Uhr bietet der Fachbereich Kultur zu dem Themenbereich „Kunst im öffentlichen“ Raum einen lockeren Austausch für Interessierte mit Kuratorin Birgit Laskowski, Sean Mullan und Fachbereichs-Mitarbeiterin Daniela Daus an.

 

Für eine Anmeldung und Details melden Sie sich bitte bei Daniela Daus, (Tel. 05241-82-3659, daniela.daus@guetersloh.de) oder nutzen Sie unser online Anmeldeformular.


Freier Mitarbeiter des Fachbereichs Kultur für Kunst im öffentlichen Raum

Sean Mullan stellt sich vor

Seit Ende letzten Jahres unterstütze ich im Auftrag des Fachbereichs Kultur die Kuratorin Birgit Laskowski bei ihrer Arbeit, der Erstellung einer Datenbank zu Kunst im öffentlichen Raum. Meine Aufgaben umfassen dabei die Recherche, die Datenerfassung sowie das Schreiben kleinerer redaktioneller Inhalte zu den in Gütersloh vertretenen Kunstwerken. Zu Beginn meiner Arbeit habe ich mich mit den vorhandenen Datensätzen vertraut gemacht und in einem nächsten Schritt fehlende Informationen sukzessiv ergänzt. Eine weitere Aufgabe beinhaltet die Erstellung einer digitalen Ordnerstruktur, welche die Speicherung der unterschiedlichen Dateien gewährleisten soll. Nach einer Prüfung werden die Daten z. B. über den Zustand eines Werks gemeinsam mit den Abbildungen über das digitale Archivsystem AUGIAS im Stadtarchiv Gütersloh gespeichert.

 

Obwohl städtische Archive und Bibliotheken Pandemie bedingt vorerst geschlossen bleiben müssen, ist es zumindest teilweise gelungen, fehlende Informationen mit der Unterstützung der Gütersloher Bewohner*innen und städtischen Mitarbeiter*innen telefonisch zusammentragen. Im Zuge dieser Gespräche und Recherchen erhalte ich spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Werke und ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Beide Themenbereiche, die historischen Umstände ihrer Aufstellung sowie ihre aktuelle Betrachtungsweise stellen aus meiner Erfahrung als Künstler und Kurator wichtige Referenzen für eine kritische Auseinandersetzung über Kunst und ihre Bedeutung im öffentlichen Raum dar.

 

Durch die systematische Erfassung und Bestandsaufnahme der Kunstwerke hoffe ich, bis Ende März einen kleinen, aber wichtigen Teil zu den städteübergreifenden Bemühungen des Regiopole-Netzwerks beizutragen und im Sinne der drei Städte den Dialog über Kunst im öffentlichen Raum zu fördern. Gespannt blicke ich auf zukünftige Gesprächs- und Kulturangebote, die im Rahmen des Regiopole-Netzwerks zu diesem Thema geplant sind. – Sean Mullan

 

 

Biografisches: Sean Mullan arbeitet als Künstler und Kurator. 2020 hat er an der Kunstakademie Düsseldorf sein Studium abgeschlossen und war danach als Projektmanager bei der ersten Ausgabe des Lantzschen Skulpturenparks aktiv. Seitdem arbeitet er im Team der MAP Markus Ambach Projekte und unterstützt des Weiteren die Stadt Gütersloh bei ihrer Dokumentation zu Kunst im öffentlichen Raum. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt sich Mullan mit der Sprache von Chat-Bots und künstlicher Intelligenz.