Kulturelle Bildung Gütersloh

Die Förderung der Kulturellen Bildung ist dem Fachbereich Kultur ein großes Anliegen, denn Kulturelle Bildung bedeutet Bildung zur kulturellen Teilhabe. Kulturelle Teilhabe bedeutet Partizipation am künstlerisch kulturellen Geschehen einer Gesellschaft im Besonderen und an ihren Lebens- und Handlungsvollzügen im Allgemeinen. Kulturelle Bildung ist konstitutiver Bestandteil von allgemeiner Bildung. Das im Jahr 2017 erstellte und prämierte Gesamtkonzept für Kulturelle Bildung in Gütersloh beschreibt die Schwerpunktsetzung und Förderung der Kulturellen Bildung in Gütersloh.

 

Auf den folgenden Seiten können Sie sich einen Eindruck über die Vielfalt der kulturellen Projekte, Fördermöglichkeiten und Partner/innen für Projekte kultureller Bildung verschaffen.

 

 


Stadt Gütersloh zum dritten Mal für Gesamtkonzept zur kulturellen Bildung ausgezeichnet

Die Stadt Gütersloh hat sich nach 2017 und 2019 zum dritten Mal beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen für die Ausschreibung „Kommunale Gesamtkonzepte Kulturelle Bildung“ beworben. Und das ebenfalls zum dritten Mal mit Erfolg: Das in diesem Jahr eingereichte Konzept wurde vom Ministerium jetzt mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro ausgezeichnet.

Das „Kommunale Gesamtkonzept Kulturelle Bildung Gütersloh“ stellt die Schwerpunkte dar, die vom Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh bislang auf Grundlage der Vorgängerkonzepte umgesetzt worden sind. Zu den kulturellen Angeboten für Kinder und Jugendliche, die der Fachbereich Kultur organisiert hat, gehören zum Beispiel Workshops wie „K-Pop trifft Manga-Art“ in der Tanzschule Sport & Ballett Neumann oder Buchdruck in der Werkstatt Holzpixel. Auch die Platzierung der beiden in Zusammenarbeit mit Kindern und der Künstlerin Karin Wolf entstandenen Kulturmaskottchen Kulturi und Kulturella an Orten der kulturellen Bildung in Gütersloh zählt dazu. So „sitzt“ der fröhlich-frech daherkommende Kulturi mittlerweile an mehreren Stellen in der Stadt, zum Beispiel auf der Bank am Stadtmuseum, vor der Volkshochschule und vor der Stadtbibliothek, während Kulturella ihren Platz in Mohns Park gefunden hat.

Für Kulturdezernent Andreas Kimpel ist auch der dritte Erfolg Anlass zum Weitermachen: „Die Auszeichnung des Landes ist eine erfreuliche Anerkennung der Leistungen des Kulturbereichs für die kulturelle Bildung. Dafür sind wir sehr dankbar. Sie ist als nunmehr dritte Auszeichnung aber auch ein Ansporn, die Aktivitäten weiter zu stärken und für vielfältige kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche in Gütersloh zu sorgen. Kulturelle Bildungsarbeit ist Pflichtaufgabe der kommunalen Kulturarbeit.“

Das dritte Konzept setzt einen neuen, zentralen Schwerpunkt. Das Ziel lautet: mehr Diversität im Bereich der kulturellen Bildung in Gütersloh durch Mitgestaltung erreichen. Die Jugend soll nicht nur als Empfängerin von Angeboten in den Blick genommen werden, sondern als Mitgestalterin. Um konkretere Anhaltspunkte zu bekommen, welche Angebote attraktiv sind, will der Fachbereich Kultur Workshop-Teilnehmer und auch das Gütersloher Jugendparlament nach ihren Wünschen und Interessen befragen. Ein weiterer Ansatz für Mitgestaltung ist in der kommenden Woche, vom 26. bis 28. November, der erste Kulturhackathon OWL, veranstaltet von der Stadt Gütersloh. Er führt Kulturakteure, Kreativschaffende, Designerinnen, Hacker sowie Start-up-erprobte Digital Natives zusammen, die digitale Lösungsansätze und kreative Konzepte für Herausforderungen der Kulturszene erarbeiten.

Nach der dritten erfolgreichen Bewerbung darf Gütersloh sich nun im kommenden Jahr für eine auf bis zu drei Jahre angelegte Konzeptförderung beim Land bewerben. Wird das Konzept ausgewählt, ist eine auf maximal drei Jahre angelegte Unterstützung in Höhe von 20.000 Euro pro Jahr vorgesehen, die für kulturelle Bildungsprojekte in Gütersloh eingesetzt werden können.

Das Land Nordrhein-Westfalen würdigt seit 2007 mit dem Wettbewerb besonderes kommunales Engagement in der kulturellen Bildung. „Kulturelle Bildung ermöglicht den Zugang zu Kunst und Kultur“, so Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen am Dienstag (16.10.) anlässlich der Preisverleihung. „Vor allem Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit bekommen, künstlerische und ästhetische Erfahrungen zu machen und so neue Interessen und Fähigkeiten zu entdecken. Die jetzt ausgezeichneten Kommunen haben mit starkem Engagement hervorragende Gesamtkonzepte entwickelt. Die Arbeit zahlreicher Akteure wird gebündelt, es entstehen neue kulturelle Angebote und Freiräume für Kreativität und Entfaltung.“


Comic-board Gütersloh

Mit Kulturi und Kulturella die stadt erleben

Der Fachbereich Kultur möchte den Kindern, in der momentan immer noch durch Einschränkungen bestimmten Zeit, mit einem digitalen Comic-Board eine kreative Auseinandersetzung mit der Stadt Gütersloh ermöglichen.

 

Es können auf dem Comic-Board zunächst verschiedene Hintergründe ausgewählt werden. So kann man z. B. zwischen dem Theater, Stadtmuseum, Rathaus und vielen weiteren Orten wählen. In einem nächsten Schritt können die verschiedenen Figuren ausgewählt werden. Mit dabei sind auch die Kulturfabelwesen der Stadt Gütersloh „Kulturi“ und „Kulturella“. Mit Hilfe der Figuren und Gedanken-/Sprechblasen können schöne Dialoge/Geschichten kreiert werden. Außerdem ist es möglich, die erstellte Comic-Seite als digitale Postkarte zu versenden oder diese als Auftakt eines interaktiven Dialogs mit anderen zu teilen.

 

Probiert es selber aus! Hier geht es zum Comic-Board.