Vier Veranstalter laden ein zum „Klangwandeln“

Eine Woche lang Klangcollagen am Dreiecks- und Theodor-Heuss-Platz

 

Freitag 18, Woche der kleinen Künste, Gütersloher Sommer, sämtliche Theater- und Konzertaufführungen – alle Kulturveranstaltungen im Frühjahr und Sommer sind der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Und auch wenn alle ihr Bestes gegeben haben - gestreamte Konzerte sind auf Dauer kein Ersatz für die fröhliche Atmosphäre auf der Freilichtbühne oder dem Dreiecksplatz. Um  dem „kulturellen Lockdown“ entgegenzuwirken hat sich Michael Grohe (Medien Design Grohe) etwas Besonderes ausgedacht. Gemeinsam mit dem Verkehrsverein Gütersloh, der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz und dem städtischen Fachbereich Kultur hat er den „Klangwandel“ ins Leben gerufen, eine  Premiere in jeder Hinsicht, denn zum ersten Mal haben sich die vier Veranstalter zu einem gemeinsamen Projekt zusammengetan. 

 

In der Woche vom 10. bis 16. August, jeweils nach Sonnenuntergang, sind sie nun im Bereich Dreiecks- und Theodor-Heuss-Platz zu hören, Künstler und Künstlerinnen der „Woche“, aus Freitag 18 oder auch Bands, die in diesem Jahr zu Gast auf der Freilichtbühne gewesen wären. Mehr als 30 Musiker und Musikerinnen  haben für dieses Projekt ihre Musik zur Verfügung gestellt. Jonas Buschsieweke, Ansgar Samson und Henning Strandt haben daraus Klangcollagen hergestellt, die von Frank Stiller (fs Lightservice) mit passenden Lichteffekten in Szene gesetzt werden. Die wunderbare Umgebung der beiden Innenstadt-Plätze entführt die Gäste in fantastische Klangwelten, die bei einem entspannten  Rundgang immer neue Perspektiven versprechen.

 

Die zahlreichen Rückmeldungen der Künstler haben’s möglich gemacht: die gesamte Woche wechselt allabendlich das Programm. Es gibt unter anderem  Klangcollagen von Lokalmatadoren wie New Soul, den Dizzy Dudes oder Homebrass, bis hin zu  Max Mutzke, Ansgar Specht, Barbara Dennerlein oder der energiegeladenen Hannah Williams, die im vergangenen Jahr den Dreiecksplatz zum Kochen brachte.

 

Gefördert wurde das Projekt vom Land NRW durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh, unterstützt durch das Architekturbüro Herzog & Kordtomeikel sowie die Continentale Versicherung, Bezirksdirektion Kattenstroth.

 

 

Das gesamte Programmheft zum Download gibt es hier: