Informationen für Freiberufler*innen zum Corona-Virus

Leider werden besonders die Selbstständigen und Kleinunternehmer unter dem Corona-Shutdown finanzielle Einbußen haben. Die Sorge, diesen finanziellen Ausfall nicht wieder kompensieren zu können, ist bei allen Kunst- und Kulturschaffenden groß. Die Verantwortlichen in Bund und Ländern haben sich deshalb zusammengesetzt, um über mögliche Kompensationen zu beraten. An dieser Stelle ein paar weiterführende Links und Informationen. Zur besseren Übersicht sind die Förderungen und Hilfen nach Sparten sortiert. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei der Kulturstreetworkerin Inga Michaelis: inga.michaelis@guetersloh.de.

 

Wichtig! Dokumentieren Sie Ihre Ausfälle schriftlich und lassen Sie sich diese auch von den Projektpartnern bestätigen (Verträge, vereinbarte Honorare, Grund für den Ausfall, Absagen, was wurde an Arbeit und finanziellen Mittel bereits investiert, etc.)

Möglicherweise sind für künftige Hilfsangebote diese Nachweise erforderlich.

Tipp! Unterstützen Sie Künstler*innen durch den Kauf von CD’s, Büchern, Kunstwerken:

Ganz direkt können Sie die Künstlerinnen und Künstler aller Sparten durch den Kauf von Kunstwerken, CD’s, Büchern oder Merchandise Artikeln unterstützen. Dazu sollten sie am besten direkt über die Seiten der Musiker*innen oder Künstler*innen bestellen, so erhalten diese den höchstmöglichen Gewinn, wenn viele Leute kleine Bestellungen tätigen, ergibt dies gemeinsam einen Beitrag, der Mieten bezahlt und den Lebensunterhalt unterstützt, und sie erhalten im Gegenzug auch etwas Schönes, um anderen eine Freude zu machen oder sich selbst die Zeit zu verschönern.

 


Tipp:


OWL Kulturbüro ON TOUR in OstWestfalenLippe  - am 18.06. in der Stadt Enger / Kreis Herford

Das Kulturbüro informiert Sie über Kulturförderprogramme vor Ort!

Das Team des OWL Kulturbüros geht auf Tour durch die Region und kommt in jeden Kreis von OWL.

Vor Ort beraten wird in Einzelberatungen zu den Kulturförderprogrammen des Landes NRW beraten.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Programm "Regionale Kulturpolitik (RKP)", das kulturelle Kooperationsprojekte fördert. https://www.regionalekulturpolitiknrw.de/start/

Die Beratung richtet sich an Künstler*innen sowie Vertreter*innen kultureller Einrichtungen und der kommunalen Verwaltung.

Sie erfahren, welche Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt sein müssen und erhalten Tipps, wie Sie ihr Projekt verwirklichen können. Es wird bei Bedarf auch nach weiteren Lösungsmöglichkeiten für Ihre Ideen geschaut.

 

Wann: 18.06.2020 von 14 – 17 Uhr finden die Gesprächstermine in der Stadt Enger im Widukind Museum, Kirchplatz 10, statt. Das Angebot wird in Kooperation mit dem Kultur- und Verkehrsverein Enger umgesetzt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, unbedingt erforderlich ist aber eine Anmeldung per E-Mail mit der Angabe Ihres konkreten Beratungsbedarfes. Unter: k.ellerbrock@owl-kulturbuero.de

 

Einschränkung bzgl. der Corona-Pandemie: Die geplanten Veranstaltungen werden selbstverständlich immer wieder auf die aktuellen Bestimmungen angepasst.

 


der Kulturrat NRW informiert:


 

Der Kulturrat NRW gibt in seiner Pressemitteilung vom 12.05.2020 zum Thema Soforthilfe bekannt:

 

·        „Die Entscheidung der Landesregierung läuft nun darauf hinaus, dass 2.000 Euro an Künstlerinnen und Künstler für März bis April in irgendeiner Form gezahlt werden.

·        Wer im März und April die „NRW Soforthilfe 2020“ aus dem Wirtschaftsministerium erhalten hat, darf davon 2.000 Euro für Lebenshaltungskosten verwenden,

·        wer bei der Kultur-Soforthilfe, die schnell erschöpft war, einen Antrag gestellt hatte und leer ausgegangen ist, kann jetzt noch 2.000 Euro erhalten. Das ist ein Anfang, aber das Problem der Grundsicherung ist damit nicht gelöst.“

 

Die gesamte Pressemitteilung des Kulturrats und weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.kulturrat-nrw.de/corona-informationen/

Tipp!

Schauen Sie regelmäßig auf der Seite der Bezirksregierung Detmold vorbei, in den nächsten Tagen soll dort das Formular für die 2.000 € Soforthilfe wieder abrufbar sein:

 

https://www.bezreg-detmold.nrw.de/200_Aufgaben/001Soforthilfe-Corona/index.php


Stets aktualisierte Übersichten zu Förderungen und Hilfen finden sie hier:

Ein sehr informatives Padlet von der KREATIVE DEUTSCHLAND

(ein Zusammenschluss von Unternehmensnetzwerken aus der Kultur- und Kreativwirtschaft bundesweit), mit stets aktuellen Informationen zu den Hilfen während der Corona-Pandemie finden Sie hier:

https://padlet.com/kreativedeutschland/zu41puas9yk3?fbclid=IwAR1ybNE58KJ3B9tY1MBtlj1Opq4YUasRoMqibUMnmXSwyHofxIt761t9i94


Service-Hotline für Gewerbetreibende und Freiberufler*innen zur Corona-Thematik:

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Gütersloh hat für Gewerbetreibende und Freiberufler für Erstanfragen zur Corona-Thematik eine Hotline eingerichtet, Sie erreichen sie unter den folgenden Telefonnummern: 05241/851409 oder 05241/851023 (werktags von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet).

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.prowi-gt.de/gruenden-wachsen/krise/corona/

 


Informatinen der Initiative für Kultur- und Kreativwirtschaft

Auf dieser Seite finden Sie eine wissenschaftliche Einschätzung der Situation von Solo- Selbstständigen und Freibruflern auf Bundes- und Landesebene sowie verschiedene Infos und politische Beschlüsse in der Übersicht zum Durchklicken: https://kreativ-bund.de/corona


Informationsseite der Süddeutschen Zeitung für Kulturaktive in der Corona-Zeit

https://www.sueddeutsche.de/kultur/kultur-kuenstler-corona-hilfe-1.4859834

 



Hilfen/ Informationen Von Bund und Land NRW:


Programm „Neustart“ wird verdoppelt:

 

Hilfe für kleinere und mittlere Kultureinrichtungen

Sofortprogramm für Schutzmaßnahmen

 

Der Umfang des Bundes-Soforthilfeprogramms NEUSTART wurde jüngst auf 20 Mio. EUR verdoppelt. Seit dem 6. Mai 2020 können insbesondere kleinere und mittlere Museen und Gedenkstätten, Veranstaltungsorte für Konzert- und Theateraufführungen ebenso wie soziokulturelle Zentren Förderanträge stellen, um die Zugänglichkeit ihrer Einrichtungen und deren Vermittlungsangebote zu sichern. Hierdurch sollen die Einrichtungen beim Neustart nach ihrer Wiedereröffnung unterstützt werden.

 

Antragsberechtigt sind sowohl die Rechtsträger der oben genannten kommunalen Kultureinrichtungen als auch rechtsfähige juristische Personen. Größere Kultureinrichtungen sowie Kunst-/Musik-/Volkshochschulen ebenso wie Bibliotheken und Archive können nicht berücksichtigt werden. Unterstützt werden Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen, die zu einer angemessenen Reduzierung der Ansteckungsgefahr in den genannten Kultureinrichtungen erforderlich sind, wie beispielswiese der Einbau von Schutzvorrichtungen und der Ausbau der IT-Infrastruktur. Es können Bundesmittel i.H.v. 10.000 bis 50.000 EUR bewilligt werden, wobei mindestens eine Eigen- und/oder Drittmittelquote von 10 % eingebracht werden sollte (Ausnahmen in begründeten Fällen sind möglich).

 

Bis zum 15. Oktober 2020 können Förderanträge gestellt werden. Näheres zu den Fördergrundsätzen sowie zum Antragsverfahren finden Sie unter dem folgenden Link: https://neustartkultur.de/ausschreibung/

 


Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken

Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats

 

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass die Koalition in ihrem Maßnahmepaket „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“, das am 03.06.2020 vorgestellt wurde, ein Programm zur Stärkung der Kulturinfrastruktur auflegt. Hierfür ist ein Finanzbedarf von einer Milliarde Euro eingeplant. Die Mittel sind vorgesehen zur Stärkung der Kulturinfrastruktur, Nothilfen, Mehrbedarfe von Kultureinrichtungen und kulturellen Projekten. Der Deutsche Kulturrat hat bereits seit dem 10.03.2020 ein solches Programm gefordert.

 

Der Fonds „NEUSTART KULTUR“ ist im Rahmen des neuen Hilfspakets des Koalitionsausschusses am 03.06.2020 beschlossen worden, wird somit in einem nächsten Schritt das Parlament passieren.

 

In einer Pressekonferenz hat die Kulturstaatsministerin die Rahmenbedingungen für den mit einer Milliarde Euro ausgestatten Fonds vorgestellt. Wie Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, in seinem Newsletter vom 04.06.2020 mitteilt gliedert sich der Kulturinfrastrukturfonds im Wesentlichen in vier Teile: 

1. Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft
Mit diesem Baustein, der mit bis zu 250 Millionen Euro finanziert wird, geht es darum, Kultureinrichtungen fit zu machen für die Wiedereröffnung. Unabhängig davon, ob es sich um Kulturzentren oder Musikclubs, Theater oder Kinos, Messen oder Literaturhäuser handelt: Sie alle müssen Hygienekonzepte und Abstandsregeln umsetzen. Dazu zählen Online-Ticketing-Systeme, die Modernisierung von Belüftungssystemen, eine andere Besucherführung und Bestuhlung. Die Gelder kommen vor allem Einrichtungen zugute, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. 

2. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen
Im Zentrum dieses Teils des Programmes stehen die vielen kleineren und mittleren Kulturstätten und -projekte, die vor allem privatwirtschaftlich finanziert sind. Ihnen sind die Einnahmen weggebrochen, sie müssen aber dennoch Personal bezahlen, um an neuen Programmen zu arbeiten. Durch die BKM-Hilfen sollen Kreative aus der Kurzarbeit herausgeholt werden und ihrer künstlerischen Arbeit nachgehen können.

Außerdem wollen wir die Möglichkeiten eröffnen, neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Insgesamt stehen für diesen größten Baustein des Programms bis zu 450 Millionen Euro zur Verfügung. 

Die Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:

 

  • Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter und -vermittler, gibt es 150 Millionen Euro.
  • Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter und Vermittler.
  • Dem Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro geholfen. Daraus werden vor allem Kinos unterstützt und Mehrbedarfe bei Filmproduktion und Verleih finanziert.
  • Für weitere Bereiche wie zum Beispiel Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene sind 30 Millionen Euro vorgesehen.          

3. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
Dafür werden bis zu 150 Millionen Euro bereitgestellt. Die Bereitstellung der Mittel für einzelne Projekte soll auch vor dem Hintergrund der branchenspezifischen Kompetenz durch die Bundeskulturfonds erfolgen. Darüber hinaus wird die Digitalisierungsoffensive der BKM verstärkt. Dazu zählen “Museum 4.0“ sowie viele neue Formate und Projekte, die der Vermittlung, Vernetzung und Verständigung im Kulturbereich dienen.

4. Pandemiebedingte Mehrbedarfe regelmäßig durch den Bund geförderter Kultureinrichtungen und -projekte
Um bei diesen Einrichtungen die durch die Corona-Pandemie bedingten Einnahmeausfälle und Mehrausgaben auszugleichen, die nicht anderweitig gedeckt werden können, werden bis zu 100 Millionen Euro bereitgestellt. Bei gemeinsam mit Ländern bzw. Kommunen getragenen Einrichtungen und Projekten wird der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung leisten. 

Weiterhin sind in dem Paket Bundeshilfen in Höhe von 20 Millionen Euro für private Hörfunkveranstalter vorgesehen. Diese sind durch den Einbruch von Werbeeinnahmen schwer getroffen und haben angesichts des enormen Informationsbedarfes der Öffentlichkeit weiterhin hohe Personalkosten. 

 


Neben dieser direkten Förderung des Kulturbereiches kommen dem Kultur- und Medienbereich weitere geplante Vorhaben zugute. Dazu zählen unter anderem:

 

  • Senkung des Mehrwertsteuersatzes für sechs Monate von 19% auf 16%. Im Kulturbereich gilt auch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, beispielsweise für Bücher, der den Planungen zufolge von 7% auf 5% gesenkt werden soll
  • die Ermöglichung des steuerlichen Verlustrücktrags für die Jahre 2020 und 2021, der unmittelbar bei der Steuererklärung 2019/2020 finanzwirksam nutzbar gemacht werden soll, dies ist gerade auch für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft wichtig
  • ein Programm für Überbrückungshilfen in Höhe von 25 Mrd. Euro, hier werden als Beispiele aus dem Kulturbereich namentlich aufgeführt Clubs, Träger von Jugendeinrichtungen, Unternehmen der Veranstaltungslogistik
  • die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zur Grundsicherung bis zum 30.09.2020
  • ein Programm zur Stabilisierung gemeinnütziger Einrichtungen, hier werden u.a. Einrichtungen der Jugendbildung namentlich genannt
  • Ausbau der Digitalisierung, dazu zählt auch der Breitbandausbau, der für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft, Kultureinrichtungen und gemeinnützige Kulturinstitutionen im ländlichen Raum vordringlich ist

Hier geht’s zur Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats: https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/erfolg-kulturinfrastrukturfonds-kommt

 


Übersicht über Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung und des Landes NRW aufgrund der Corona-Krise für Kulturschaffende

Zusammengestellt vom Städtetag NRW


Direktzuschüsse der Bundesregierung für Kleinbetriebe, Freiberufler*innen sowie

Solo-Selbstständige und Gründer*innen jetzt beantragen

Aktuelles zur Förderung: Seit dem 17. April 2020 können wieder Anträge gestellt werden!

 

Anträge zum Programm der Bundesregierung ab 27.03.

 

Mit einem Soforthilfe-Programm unterstützen Bund und Land in der Corona-Krise kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige, Freiberufler*innen und Gründer*innen. Diesen Unternehmen soll schnell und unbürokratisch geholfen werden. Das Programmvolumen umfasst bis zu 50 Milliarden Euro.

 

Im Einzelnen ist vorgesehen:

  • bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten
  • bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten

Damit sollen insbesondere die wirtschaftliche Existenz der Antragsteller gesichert und akute Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden, zum Beispiel Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten.

 

Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen gestellt werden, die im Haupterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen/Freiberufler/Selbstständige tätig sind,
  • ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 1. Dezember 2019 am Markt angeboten haben

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Das Unternehmen muss vor der Krise wirtschaftlich gesund gewesen sein. In Folge der Corona-Krise

  • haben sich entweder die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert,
  • oder die vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens zu erfüllen (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten),
  • oder der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.

 

Hier geht es zu einem erklärenden Video:

https://www.bezreg-detmold.nrw.de/200_Aufgaben/001Soforthilfe-Corona/Anhang/Ministerium-Corona-Soforthilfe.mp4

 

Ab Freitag, 27. März können Anträge online über ein elektronisches Antragsformular eingereicht werden. Sie finden das Formular hier: https://soforthilfe-corona.nrw.de/

 

Weitere Informationen zu dem Programm finden Sie hier:

https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020?fbclid=IwAR12WUB5ys3zj9zZSOo8rNGapicv6tbBOSlGyW1HXxO-GjypWu3Z-GoQ-jA#Ansprechpartner%20Kammern

 


Sofort-Hilfe-Programm des Landes NRW

Ministerin Pfeiffer-Peonsgen zum Thema:

https://www.mkw.nrw/presse/Unterstuetzung_Wissenschaft_Kultur

Das Soforthilfe-Programm des Landes NRW hilft akut von finanziellen Engpässen durch Honorarausfälle bedrohten Kulturschaffenden, mit diesem erhalten Sie die Möglichkeit sehr unbürokratisch bis zu 2.000 € zu beantragen. Diese Soforthilfe kann über ein einfaches Formulars bei der zuständigen Bezirksregierung (Detmold) beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Sie finden den Antrag auf der Internetseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

 

Hier können Sie die Pressemitteilung des Landesministeriums einsehen:  https://www.mkw.nrw/presse/Soforthilfe_Kultur_Weiterbildung

 


Informationen vom deutschen Kulturrat


 

Der Deutsche Kulturrat informiert:

 

"Betriebsmittelzuschuss

Bei der Umsetzung der Maßnahmen für Betriebskostenzuschüsse kommt es darauf an, dass das Versprechen des unkomplizierten Zugangs zu den Zuschüssen auch eingehalten wird. Die Bundesregierung hat von einem speziellen Nothilfefonds für den Kultur- und Medienbereich Abstand genommen und darauf verwiesen, dass Solo-Selbständige und kleinere Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in die allgemeinen Hilfsprogramme eingeschlossen sind. Jetzt steht die Nagelprobe zur Passfähigkeit der Programme an.

 

Arbeitslosengeld II

Der Zugang zu Arbeitslosengeld II soll erleichtert werden, um diejenigen, die in Not fallen, aufzufangen. So soll die Vermögensprüfung wegfallen und Mietkosten ohne weitere Prüfungen übernommen werden. Auch ist die allgemeine Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt für einen begrenzten Zeitraum keine Voraussetzung, um Arbeitslosengeld II zu erhalten. Diese Erleichterungen müssen sich auch im Aufwand zur Beantragung und bei der Prüfung der Unterlagen widerspiegeln, sodass die Betroffenen schnell die Mittel erhalten.

 

Künstlersozialversicherung

Mit Blick auf die Künstlersozialversicherung wäre ein Entlastungszuschuss des Bundes in die Künstlersozialversicherung für dieses Jahr ein wichtiger Schritt, der den abgabepflichtigen Unternehmen zu Gute kommen würde. Viele Unternehmen, wie z.B. Verlage oder Galerien, verspüren schon jetzt massive Umsatzeinbrüche. Ein Entlastungszuschuss könnte zur Absenkung des Abgabesatzes zur Künstlersozialkasse genutzt werden, was unmittelbar die Liquidität der abgabepflichtigen Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und anderer Wirtschaftszweige erhöhen würde.

Was die versicherten Künstlerinnen und Künstler betrifft, sollte in diesem Jahr das Mindesteinkommen zusätzlich unterschritten werden können. Es steht ansonsten zu befürchten, dass im kommenden Jahr viele Versicherte ihren Versicherungsschutz verlieren werden, weil sie zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren das Mindesteinkommen nicht erreichen.

 

Förderung von Vereinen

Im Januar dieses Jahr wurde die Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt parlamentarisch beschlossen. Die Stiftung soll im April ihre Arbeit in Neustrelitz aufnehmen. Sie soll jährlich 30 Mio. Euro an Budget zur Verfügung haben. Ihre Sinnhaftigkeit kann die Stiftung jetzt unter Beweis stellen, in dem sie schnell Hilfen an zivilgesellschaftliche Organisationen vergibt. Beispielweise brauchen soziokulturelle Zentren, Kunstvereine und andere als Vereine organisierte Kulturakteure jetzt Unterstützung für laufende Kosten, um künftig weiterhin für Künstlerinnen und Künstler sowie die Bevölkerung da zu sein.

 

Nationaler Kulturinfrastrukturförderfonds

Eine weitere mittelfristig wirkende Maßnahme wäre ein nationaler Kulturinfrastrukturförderfonds. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden noch lange zu spüren sein. Eine funktionierende, verlässliche kulturelle Infrastruktur ist erforderlich, damit auch in der Zukunft Aufträge an Künstler vergeben werden können und Kulturorte erhalten bleiben. Die Kultur kann Antworten auf die durch die Krise ausgelösten gesellschaftlichen Verwerfungen geben. Jetzt kann die Bundeskulturpolitik groß denken und die notwendigen Mittel für einen nationalen Kulturinfrastrukturförderfonds aus dem Notfalltopf der Bundesregierung abfordern. Kultur ist gerade in der Krise Lebensmittel."

 

Zum Newsletter des Kulturrats können Sie sich hier anmelden:

https://www.kulturrat.de/corona/


Mitglieder-Information des Kulturrats NRW: Corona-Krise: NRW-Förderkonzept in Gefahr, weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.kulturrat-nrw.de/mitglieder-informationen-04-04-2020-rundbrief-nr-10/


Darstellende Kunst, Bühne und Medien:


Stipendienprogramm „Reload“ der Kulturstiftung des Bundes

Die Kulturstiftung des Bundes lädt mit ihrem neuen Stipendienprogramm "Reload" frei produzierende Künstlergruppen ein, sich mit den Auswirkungen von Corona auf ihre eigene künstlerische Arbeit auseinanderzusetzen.

 

Vergeben werden 130 Stipendien à 25.000 Euro für freie Gruppen ab drei Mitgliedern in den Sparten Theater, Tanz und Musik von Juli bis Dezember 2020.

 

Bewerbungsschluss: 25.05.2020

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/reload_stipendien_startseite.html


Soforthilfeprogramm für freie Orchester und Ensembles

 

NRW-Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt ab sofort bis zu 5,4 Millionen Euro Soforthilfe für freie Orchester und Ensembles zur Verfügung. Das Hilfsprogramm zielt darauf ab, künstlerisches Arbeiten trotz der Corona-Pandemie zu ermöglichen.

 

Antragsteller können bis zu 200.000 Euro aus dem Soforthilfeprogramm erhalten.

 

Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf der Förderung von Präsentations- und Vermittlungsformaten, die in Reaktion auf die besonderen Bedingungen der Pandemie entwickelt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier



Hilfetopf für freie Mitarbeiter*innen deutscher Bühnen

Insgesamt 50.000 € hat die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger in einem Hilfetopf für alle freien Mitarbeiter*innen an deutschen Bühnen bereitgestellt. Dadurch kann eine 500 € Sofort-Ausfall-Ausgleichszahlung pro Person gewährleistet werden. Alle Informatioen finden Sie hier: https://www.buehnengenossenschaft.de/pressemitteilung-corona-genossenschaft-deutscher-buehnen-angehoeriger-leistet-sofortnothilfe


Bundes- und Landesförderer starten Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche

Die Corona-Krise stellt auch die gesamte Film- und Medienbranche vor existenzielle Herausforderungen. Um die Branche mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich zu unterstützen, haben die Bundes- und Länderförderer ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.

 

Das Hilfsprogramm bezieht sich auf von verschiedenen Fördereinrichtungen gemeinsam geförderte Projekte und soll dort greifen, wo alle anderen im Kontext der Corona-Krise ergriffenen Hilfsmaßnahmen und Förderprogramme des Bundes und der Länder nicht in Anspruch genommen werden können.

 

https://www.ffa.de/aid=1394.html?newsdetail=20200327-1351_corona-krise-bundes-und-laenderfoerderer-starten-hilfsprogramm-fuer-die-film-und-medienbranche


Unterstützung für GLV- Berechtigte

Bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten können GVL-Berechtigte, die ausschließlich freiberuflich arbeiten und sich wegen Corona mit Honorarausfällen konfrontiert sehen, 250 € Unterstützung beantragen. Weitere Hilfen der GVL sind in Planung. Wichtige Informationen und das Antragsformular finden Sie hier: https://www.gvl.de/coronahilfe


Aufruf des Deutschen Bühnenvereins

Der Deutsche Bühnenverein ruft dazu auf, in der coronabedingten Bühnenpause Anträge für das Programm "Zur Bühne" mit digitalen Projekten zu stellen. Das Programm ist Teil der Bundesförderung "Kultur macht stark" und ermöglicht Theater-, Tanz- und Musikprojekte für Kinder und Jugendliche, die durchs Bildungsraster fallen. Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://zurbühne.de/foerdergelder-fuer-digitale-projekte/


Soforthilfeprogramm für freie Orchester und Ensembles
Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt ab sofort bis zu 5,4 Millionen Euro Soforthilfe für freie Orchester und Ensembles zur Verfügung. Das Hilfsprogramm zielt darauf ab, künstlerisches Arbeiten trotz der Corona-Pandemie zu ermöglichen. Antragsteller können bis zu 200.000 Euro aus dem Soforthilfeprogramm erhalten. Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf der Förderung von Präsentations- und Vermittlungsformaten, die in Reaktion auf die besonderen Bedingungen der Pandemie entwickelt werden.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aktuelles/hilfe-fuer-freie-orchester-1747976

 


Performing Arts Festival Berlin

 

Die Vielfalt der freien darstellenden Künste Berlins erleben - @home.

 

Vom 19. bis 24. Mai lädt das Performing Arts Festival Berlin@home zur ersten Online-Ausgabe ein. Programm ab Mitte Mai!

 

https://performingarts-festival.de/de

 


Hilfen für Bühnen-, Tontechniker und Beleuchter*innen:


Solidaritätsfonds für freie Bühnen- und Tontechniker*innen, Beleuchter*innen, Stage Hands und Veranstaltungstshelfer*innen:

https://www.handforahand.de/


Kulturelle Bildung:


Informative Seiten der Fachstelle Kulturelle Bildung:

 

Allgemeine Informationen für Kulturschaffende während der Corona-Pandemie:

https://www.kulturellebildung-nrw.de/corona/infos-fuer-kulturschaffende/

 

Informationen zu Änderungen bei Förderrichtlinien und Anträgen:

https://www.kulturellebildung-nrw.de/corona/aenderungen-bei-foerderrichtlinien-und-antraegen/

 

Digitale Angebote gegen Langeweile:

https://www.kulturellebildung-nrw.de/corona/digitale-angebote-gegen-langeweile/

 


Kultur und Schule
Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Frist zur Einreichung von Anträgen im Rahmen des Landesprogramms „Kultur und Schule“ auf den 24.04.2020 verlängert. Ihre Ansprechpartnerin im Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh ist Karin Hauertmann: karin.hauertmann@guetersloh.de.


Link zu einer Sonderseite der Fachstelle Kulturelle Bildung zu "Kultur und Schule" und Corona: https://www.kulturellebildung-nrw.de/servicestelle/corona-faq/

 


Projektförderung Create Music NRW
Wenn ihr ein Projekt plant, das das Netzwerk in eurer Nähe stärkt, jungen Bands eine Plattform bietet oder die Popmusikszene(n) in eurer Stadt ankurbelt, dann könnt ihr bei uns einen Antrag auf finanzielle Förderung stellen.

 

Nächste Antragsfrist Projektförderung: 15. Mai 2020

 

https://www.create-music.info/foerderung/?fbclid=IwAR3lLzSMcpJPXbp6gEto8vfBRtM0J3ZQKT9sAtlNlZH7DE-ekb2P5eHQ9hU

 


Wichtige Information zu außerschulischen Ausflügen und kulturellen Projekten in Schulen

Schulische Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten (Museumsbesuche, Theatervorstellungen, Konzerte, sportliche Veranstaltungen) sowie weitere Projekte mit außerschulischen Partnern ebenso wie kulturelle Projekte an den Schulen sind bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr möglich. (Erlass des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 24. März 2020)


Museen:

NEUSTART - Sofortprogramm für Schutzmaßnahmen in wiedergeöffneten Museen

 

Der Bund hat ein Sofortprogramm für Schutzmaßnahmen in wiedergeöffneten Museen aufgelegt  -  kleinere und mittlere Einrichtungen werden bei geeigneten Schutzmaßnahmen für Besucher und Personal sowie bei Maßnahmen für eine gute Besuchersteuerung unterstützt.

 

Antragstellung ist ab dem 06.05.2020 möglich.

 

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/programm-neustart-1749592

 


Musik:


Bandförderung Create Music NRW
Ihr plant ein Projekt, was euch als Band weiterbringt? Ihr wollt ins Studio gehen, ein Video drehen, Fotos schießen oder noch etwas ganz anderes machen? Dann könnt ihr euch bei uns für eine Förderung eures Vorhabens bewerben. Viermal im Jahr vergeben wir kleine finanzielle Zuschüsse in Höhe von bis zu 500 Euro direkt an einzelne Bands.

 

Nächste Antragsfrist Bandförderung: 15. Juni 2020
https://www.create-music.info/foerderung/?fbclid=IwAR3lLzSMcpJPXbp6gEto8vfBRtM0J3ZQKT9sAtlNlZH7DE-ekb2P5eHQ9hU

 


Der Bundesverband der freien Musikschulen informiert

Der Bundesverband der freien Musikschulen hat eine Seite erstellt, die die wichtige Nachrichten und Fragen zu Corona sammelt. Darüber hinaus bieten sie für Mitglieder kostenlose Webinare zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit Corona, eine wöchentliche Online-Fragestunde und Rundmails mit vertiefenden Informationen an.

 

Hier gehts zur Internetseite: https://www.freie-musikschulen.de/faq-corona/


Deutsche Orchestervereinigung

150.000 € Notfall-Soforthilfe für freischaffende DOV-Mitglieder*innen. Die DOV hat für alle freischaffenden DOV-Mitglieder*innen ein Soforthilfe-Programm gestartet und ruft ihre Mitglieder*innen in finanziell abgesicherten Verhältnissen zu weiteren Spenden auf. Informationen finden Sie hier: https://www.dov.org/oeffentliche_meldungen/corona-krise-solidarischer-hilferuf-der-dov-fuer-ihre-freischaffenden


Bildende Kunst:


Sonderfonds zur Förderung künstlerischer Ideen der Kunststiftung NRW „Begrenzt – Entgrenzt“

 

Die Kunststiftung NRW setzt unter dem Titel "Begrenzt - Entgrenzt. Zeit für eine Zeitenwende?" einen Sonderfonds zur Förderung künstlerischer Ideen auf. Wie wird die Post-Corona Zeit aussehen?

 

Zu diesem Themenkomplex werden 150 Konzepte mit je 4.000 Euro gefördert. Bewerbungsfrist: 05.06.2020

 

Weitere Informationen gibt es hier:

 

https://www.kunststiftungnrw.de/de/service/aktuelles/sonderfonds_ksnrw_begrenzt_entgrenzt/


Hotline für NRW-Künstler*innen

Das Landesbüro für Bildende Kunst (LaB K) hat eine Hotline für NRW-Künstler*innen eingerichtet, die im Zuge der Covid 19-Krise Fragen zu ihrer arbeitsrechtlichen Situation haben. Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Die GLS-Bank unterstützt die elinor#kunstnothilfe

Unter dem Motto #StayHomeStandUp wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Von den eingegangenen Spenden können Künstlerinnen und Künstler bis zu 1.000 Euro unterstützt werden. Über die Vergabe entscheidet ein Beirat. Nähere Infos finden Sie unter folgendem Link:

https://elinor.network/kunstnothilfe/


spartenübergreifende, weitere Unterstützung:


#NRWzeigtKultur

 

Sondermittel des Kultursekretariats NRW Gütersloh

 

Anlässlich der durch die Corona-Krise bedingten Veränderungen in diesem Jahr stellt das Kultursekretariat NRW Gütersloh Sondermittel unter dem Projekttitel #NRWzeigtKultur zur Verfügung, um alternative analog-digitale Kulturprojekte in den Städten zu fördern. Weiterführende Informationen zu inhaltlichen Kriterien finden Sie im Projektaufruf auf der Webseite des Kultursekretariats: https://www.kultursekretariat.de/meta/presse/presse-detail/detail/projektaufruf-nrwzeigtkultur/  

 

Ziel des Kultursekretariats ist es, auf Grundlage der Projektvorschläge und Ideen aus den Mitgliedsstädten kooperativ neue Förderstränge und Formate (spartenübergreifend, interdisziplinär, digital, partizipativ u.a.) für die kommenden Jahre zu entwickeln.

 

Der Fördersatz beträgt bis zu 80% bei einer Fördersumme von maximal 3.000 €. Projektträger aus den Mitgliedsstädten, die diese Förderung in Anspruch nehmen möchten, sollen bis zum 15. Juni eine kurze formlose Ideenskizze einschließlich Kosten- und Einnahmenplan per E-Mail an antje.noehren@guetersloh.de senden. Bei positivem Jury-Votum zur eingereichten Ideenskizze kann bis zum 22. Juni ein Antrag über die Webseite des Kultursekretariats eingereicht werden.

 


Sonderförderprogramm Inter-Aktion:

Der Fonds Soziokultur legt mit "Inter-Aktion" aufgrund der Corona-Krise ein Sonderförderprogramm mt einem Gesamtvolumen in Höhe von 250.000 Euro auf. "Inter-Aktion" zielt auf die Förderung von gemeinnützigen Einrichtungen in freier Trägerschaft, die besondere Formate in "kontaktfreien" Zeiten entwickeln möchten.

https://www.fonds-soziokultur.de/?fbclid=IwAR3IkC8Vk3cN2lekEFeJxpyQvXqZcUO4pvOlTUoLBDCfuGKmC1QI2DCRYyY



Gema:


Information zu den GEMA-Lizenzverträgen

Für die Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem Sie Ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die Gema-Vergütungen. Diese Maßnahme gilt rückwirkende ab dem 16. März 2020 bis auf Weiteres. Bis wann die behördlichen Betriebsschließungen andauern, wird die Politik dann in den kommenden Tagen und Wochen entscheiden. Die GEMA wird Ihnen für den Ausfallzeitraum im Nachgang eine Gutschrift erteilen.

(Quelle: https://www.gema.de/musiknutzer/coronavirus-kundenunterstuetzung/umgang-mit-lizenzvertraegen/)

 


GEMA stellt bis zu 40 Mio. € starkes Nothilfe-Programm für Mitglieder*innen bereit. Das Programm besteht aus zwei Säulen: Der Schutzschirm LIVE und der Corona-Hilfsfonds. Anträge können ab sofort gestellt werden. Detaillierte Informationen zum Nothilfe-Programm (Berechtigte, Antragstellung, Auszahlung, etc.) und das Antragsformular finden Sie hier: https://www.gema.de/musikurheber/nothilfe-programm-fuer-gema-mitglieder/


Weitere Links:


Der Verband der Gründer und Selbstständigen informiert:

https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

 

Unter diesem Link können Sie eine kostenlose Erstberatung erhalten:

https://www.haerting.de/neuigkeit/corona-haerting-helpline-ab-sofort-offen?fbclid=IwAR28HqNcuMD2O7X_5ITooF3virkMeAfGOXti9Sv9JcLbl_bNCLs69aRDrfo

 

Kulturpolitisches Spitzengespräch: Länder, Bund und kommunale Spitzenverbände einigen sich auf Hilfen für Kultur und Medien:

https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/kulturpolitisches-spitzengespraech-laender-bund-und-kommunale-spitzenverbaende-einigen-sich-auf-hilfe.html

 

Die Bundessteuerberaterkammer hat Fragen und Antworten zur wirtschaftlichen Fragestellungen zusammengestellt:

https://www.bstbk.de/downloads/FAQ-Katalog_zur_Corona-Krise.pdf

 


Allgemeinverfügung der Stadt Gütersloh


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