Informationen für Freiberufler*innen zum Corona-Virus

Leider werden besonders die Selbstständigen und Kleinunternehmer unter dem Corona-Shutdown finanzielle Einbußen haben. Die Sorge, diesen finanziellen Ausfall nicht wieder kompensieren zu können, ist bei allen Kunst- und Kulturschaffenden groß. Die Verantwortlichen in Bund und Ländern haben sich deshalb zusammengesetzt, um über mögliche Kompensationen zu beraten. An dieser Stelle ein paar weiterführende Links und Informationen. Zur besseren Übersicht sind die Förderungen und Hilfen nach Sparten sortiert. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei der Kulturstreetworkerin Inga Michaelis: inga.michaelis@guetersloh.de.

 

Wichtig! Dokumentieren Sie Ihre Ausfälle schriftlich und lassen Sie sich diese auch von den Projektpartnern bestätigen (Verträge, vereinbarte Honorare, Grund für den Ausfall, Absagen, was wurde an Arbeit und finanziellen Mittel bereits investiert, etc.)

Möglicherweise sind für künftige Hilfsangebote diese Nachweise erforderlich.

Tipp! Unterstützen Sie Künstler*innen durch den Kauf von CD’s, Büchern, Kunstwerken:

Ganz direkt können Sie die Künstlerinnen und Künstler aller Sparten durch den Kauf von Kunstwerken, CD’s, Büchern oder Merchandise Artikeln unterstützen. Dazu sollten sie am besten direkt über die Seiten der Musiker*innen oder Künstler*innen bestellen, so erhalten diese den höchstmöglichen Gewinn, wenn viele Leute kleine Bestellungen tätigen, ergibt dies gemeinsam einen Beitrag, der Mieten bezahlt und den Lebensunterhalt unterstützt, und sie erhalten im Gegenzug auch etwas Schönes, um anderen eine Freude zu machen oder sich selbst die Zeit zu verschönern.

 


Stets aktualisierte Übersichten zu Förderungen und Hilfen finden sie hier:

Ein sehr informatives Padlet von der KREATIVE DEUTSCHLAND

(ein Zusammenschluss von Unternehmensnetzwerken aus der Kultur- und Kreativwirtschaft bundesweit), mit stets aktuellen Informationen zu den Hilfen während der Corona-Pandemie finden Sie hier:

https://padlet.com/kreativedeutschland/zu41puas9yk3?fbclid=IwAR1ybNE58KJ3B9tY1MBtlj1Opq4YUasRoMqibUMnmXSwyHofxIt761t9i94


Service-Hotline für Gewerbetreibende und Freiberufler*innen zur Corona-Thematik:

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Gütersloh hat für Gewerbetreibende und Freiberufler für Erstanfragen zur Corona-Thematik eine Hotline eingerichtet, Sie erreichen sie unter den folgenden Telefonnummern: 05241/851409 oder 05241/851023 (werktags von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet).

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.prowi-gt.de/gruenden-wachsen/krise/corona/


Übersicht NEUSTART KULTUR

Hinter den vier Teilprogrammen des Förderprogramms stehen viele einzelne Programmlinien, die auf die spezifischen Bedarfe der unterschiedlichen Sparten in Kultur und Medien zielen.

 

Um die Übersicht zu erleichtern hat der Deutsche Kulturrat mit Stand vom 21.10.2020 die Inhalte und Informationen in einer Tabelle zusammengefasst.

 

Eine weitere Zusammenstellung aller Angebote aus dem Rettungspaket für den Kultur- und Medienbereich finden Sie darüber hinaus auch auf der Webseite der Bundesregierung


Informatinen der Initiative für Kultur- und Kreativwirtschaft

Auf dieser Seite finden Sie eine wissenschaftliche Einschätzung der Situation von Solo- Selbstständigen und Freibruflern auf Bundes- und Landesebene sowie verschiedene Infos und politische Beschlüsse in der Übersicht zum Durchklicken: https://kreativ-bund.de/corona


Informationsseite der Süddeutschen Zeitung für Kulturaktive in der Corona-Zeit

https://www.sueddeutsche.de/kultur/kultur-kuenstler-corona-hilfe-1.4859834



Hilfen / Informationen Von Bund und Land NRW:


Kulturstärkungsfonds NRW

Stärkungspaket „Kunst und Kultur“

 

Mit dem Kulturstärkungsfonds startet nach dem Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler ab sofort auch die zweite zentrale Corona-Unterstützungsmaßnahme für die Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen aus dem Stärkungspaket "Kunst und Kultur". Ziel des Kulturstärkungsfonds ist es, Kultureinrichtungen bei der Durchführung ihrer Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie zu unterstützen. Insgesamt stehen dafür über drei verschiedene Förderbausteine Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro zur Verfügung, die gezielt das Bundesprogramm "Neustart Kultur" ergänzen.

 

Alle Infos: https://www.mkw.nrw/Presse/kulturstaerkungsfonds


Ausschreibungen NEUSTART KULTUR

Sonderförderprogramme 2020/2021

 

Stiftung Kunstfonds – Förderung von Galerien

Galerien zeitgenössischer bildender Kunst mit Sitz in Deutschland können sich um eine Projektförderung für Ausstellungsvorhaben bewerben. Die Projekte sollen im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Mai 2021 umgesetzt oder begonnen werden. Beantragt werden kann ein Zuschuss zwischen 5.000 und 35.000 Euro (10 Prozent Eigenanteil erforderlich). Das Sonderförderprogramm 20/21 wird ermöglicht durch das Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online.

  

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2020

Fördergrundsätze und Informationen gibt es auf der Webseite der Stiftung Kunstfonds.

 

 

Förderprogramm der Künstlerverbände

Für das Förderprogramm der Künstlerverbände, das auf die berufliche Stärkung und Entwicklung vor allem im Bereich Digitalisierung abzielt, sind professionelle Bildende Künstler*innen mit Wohnsitz in Deutschland antragsberechtigt.

 

Für das Modul C „INNOVATIVE KUNSTPROJEKTE“ können Künstler*innen Fördermittel zur Konzipierung und Umsetzung künstlerischer Interventionen, Ausstellungen, Performances beantragen, die in Ausstellungsräumen oder im öffentlichen Raum für Interessierte zugänglich gemacht werden. Es wird vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler umgesetzt.

 

Bewerbungsschluss ist der 15. November 2020

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link.

 

  

Das Modul D „Digitale Vermittlungsformate“ ist ein Stipendium für professionell arbeitende bildende Künstler*innen mit Wohnsitz in Deutschland, um innovative Vorhaben im Bereich zeitgenössischer digitaler und medienbasierter Kunst zu entwickeln. Mit Hilfe kreativer Medientechnologien sollen richtungsweisende Ideen für (audio)visuelle Inhalte auf (neuen) digitalen Plattformen entworfen werden. Das halbjährliche Stipendium in Höhe von je 6.000 Euro soll die Erschließung, Entwicklung, Fortführung und/oder Veröffentlichung und Vermittlung eigener digitaler Formate, Thematiken und Techniken ermöglichen. Das Modul D wird vom Deutschen Künstlerbund umgesetzt.

 

Bewerbungsschluss ist der 30. November 2020.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link.

 

 

Fonds Soziokultur – Förderung soziokultureller Projekte

Das Sonderprogramm des Fonds Soziokultur fördert Projekte von Einrichtungen bzw. Trägern der Kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit in freier Trägerschaft bei der krisenbedingten Neuausrichtung und Stärkung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft. Im Fokus stehen Teams aus freien und festen Mitarbeiter*innen sowie Netzwerke vor Ort, die neue Formen und Wege kultureller Arbeit mit gesellschaftlicher Wirkung erproben und mittelfristig etablieren möchten. Ziel ist es, die wichtigen Erfahrungen der letzten Monate mit den zahlreichen neuen Ansätzen von „Soziokultur/Kultur auf Abstand“ mit der Verantwortung für freies künstlerisches Personal zu verbinden. Der Fonds Soziokultur fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR mit insgesamt zehn Millionen Euro in den Jahren 2020/21 partizipative Kulturprojekte. Bis Ende September 2021 können mindestens 333 Projekte in ganz Deutschland mit einer Maximalsumme von je bis zu 30.000 Euro, jedoch nicht mehr als 80 Prozent des Gesamtbudgets gefördert werden.

 

Im Rahmen des Sonderprogramms wird es mindestens vier Themen-Ausschreibungen geben.

Die Antragsmöglichkeiten variieren in ihren Fristen.

 

Noch bis zum 31. Oktober 2020 können Anträge für das Programm

„Netzwerke + Neue Schnittstellen“ eingereicht werden.

 

Bis zum 30. November 2020 sind Anträge für das Programm

„Young Experts + Ko-Produktion“ möglich.

 

Der Fonds Soziokultur bietet für alle am Sonderprogramm NEUSTART KULTUR Interessierten Online-Beratungstermine an. Ein nächster Beratungstermin findet am 5. November 2020 von 16-17 Uhr statt.

Anmeldung per Mail unter: beratung@fonds-soziokultur.de 

 

Nähere Informationen zu den verschiedenen Sonderprogrammen erhalten Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur.

 

 

 

Fonds Darstellende Künste – Förderung frei produzierender Künstler*innen

Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf. #TakeThat umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten. Darüber hinaus ergänzen die Programme AUTONOM und GLOBAL VILLAGES PROJECTS sowie die KONZEPTIONSFÖRDERUNG die Förderangebote des Fonds Darstellende Künste. Anträge für die ersten #TakeThat-Programme können ab sofort gestellt werden.

 

Die einzelnen Programme:

#TakeAction: Förderungen von Produktionszeiträumen für Künstler*innen

#TakePlace: Förderung von Strukturvorhaben für Produktionsorte und Festivals

#TakeNote: Förderung von Wissenstransfer/Kooperationsvorhaben für Produktionsorte, Netzwerke und Festivals

#TakePart: Förderung von Audience-Development-Vorhaben für Institutionen und Künstler*innen

#TakeCare: Förderung von Recherchevorhaben für Künstler*innen

#TakeCareResidenzen: Residenzförderung von Recherchevorhaben für Künstler*innen

 

 Verschiedene Antragsfristen zwischen 1. November und 1. Februar 2021..

Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Fonds Darstellende Künste.


Überbrückungshilfen des Bundeswirtschaftsministeriums

Start der zweiten Phase – Verlängerung bis Jahresende

    

Die zweite Phase der Überbrückungshilfen des Bundeswirtschaftsministeriums wurde eingeläutet. Grundsätzlich sind nun Unternehmen aller Größen und Solo-Selbständige aller Branchen antragsberechtigt, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei aufeinanderfolgenden Monaten im Zeitraum von April bis August 2020 oder einen Umsatzeinbruch von durchschnittlich 30 Prozent in den Monaten April bis August 2020 im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen haben. Der Antrag ist zwingend durch einen prüfenden Dritten z. B. einen Steuerberater im Namen des Antragsstellers einzureichen. Eine Antragsstellung ohne prüfenden Dritten ist nicht möglich. Im Nachgang erfolgt gleichfalls über einen prüfenden Dritten eine Schlussabrechnung über die tatsächlichen Umsatzeinbrüche und angefallenen Fixkosten.

  

Das Programm bezieht sich auf die Monate September, Oktober, November und Dezember 2020. Der Antrag kann nur einmalig gestellt werden. Der Antrag kann bis zum 31. Dezember 2020 gestellt werden. Eine rückwirkende Antragstellung für die Monate September, Oktober, November und Dezember ist möglich, jedoch spätestens bis zum 31. Dezember 2020.

  

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums.


Land unterstützt Laienmusikvereine in Corona-Krise mit Sonderhilfsprogramm

Die Landesregierung legt ein Sonderhilfsprogramm in Höhe von 500.000 Euro auf, um die Laienmusikvereine in Nordrhein-Westfalen während der Corona-Krise zu unterstützen. Das entspricht einer Erhöhung um 35 Prozent der regulären Landesförderung von rund 1,4 Millionen Euro.

  

Die Mittel kommen den zahlreichen gemeinnützig organisierten Chören und Musikvereinen zugute, die aufgrund von Corona-bedingten Einschränkungen – etwa durch Ausfälle von Proben und Auftritten – in finanzielle Engpässe geraten sind. Die Mittel stehen den Vereinen über die Dachverbände zur Verfügung.

  

Die Mittel des Hilfsprogramms für Laienmusik stehen den Vereinen rückwirkend für den Zeitraum vom 16. März bis zum 30. Juni 2020 zur Verfügung.

  

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.


Stipendien für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Das große Stärkungspaket "Kunst und Kultur" wurde bereits Anfang Juli vom Land NRW vorgestellt, jetzt geht ein Teil des Programms in die Zielgerade: das Stipendienprogramm mit dem Titel "Auf geht's!". Freischaffende Künstlerinnen und Künstler sollten sich unbedingt schon jetzt auf der Webseite des NRW-Kulturministeriums über die Möglichkeiten des Stipendiums informieren und sich den

10. August rot im Kalender markieren: Dann soll der Online-Antrag zur Verfügung stehen.

 

Ganz wichtig: Schnelligkeit wird bei der Antragsstellung belohnt, da die Anträge nach Eingang beschieden werden.

 

Eine Antragstellung ist zwar bis zum 30. September 2020 möglich, die Bewilligungen erfolgen aber im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel, die auch vor Ende dieser Frist ausgeschöpft sein können. Bewerben können sich freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten.

 

Alle Informationen unter: https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm 

 


Überbrückungshilfen vom Bund und vom Land NRW

Der Bund hat laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) die Antragsfrist für die Überbrückungshilfen um einen Monat bis zum 30. September 2020 verlängert. Kleine und mittelgroße Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler können mit der Überbrückungshilfe ihre coronabedingten Umsatzausfälle der Monate Juni bis August 2020 teilweise geltend machen. Anders als beim Vorgängerfördermodell der Soforthilfe kann ein Antrag nur in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer gestellt werden. Da der Bund wie schon bei der Soforthilfe keinen Zuschuss zum entgangenen Unternehmerlohn leistet, ergänzt das Land NRW die Zahlungen des Bundes mit der NRW Überbrückungshilfe Plus. Beantragt werden kann eine Pauschale für Lebenshaltungskosten von 1.000 Euro pro Monat für drei Monate für Solo-Selbstständige und Personengesellschaften.

 

Zum Artikel der F.A.Z.

 

Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren beim: Bundesfinanzministerium

Wirtschaftsministerium NRW

 


185 Millionen Euro für Kunst & Kultur

Das Stärkungspaket des Landes ist da. Ende Juni stellte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ein Nordrhein-Westfalen-Programm in Höhe von insgesamt 8,9 Milliarden Euro vor. Die Mittel sollen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie eingesetzt werden. Für den Bereich Kultur hat die Landesregierung das Stärkungspaket "Kunst und Kultur" angekündigt. Das Programm soll die Mittel des Bundes für Künstlerinnen und Künstler sowie Kultureinrichtungen um insgesamt 185 Millionen Euro verstärken und ergänzen. Die konkrete Ausgestaltung wird in der kommenden Woche erwartet. Insbesondere Solokünstlerinnen und Solokünstler sollen in diesem Programm bedacht werden.
Hier gibt es Informationen der Landesregierung.


Auf NRW-Soforthilfe folgt Überbrückungshilfe

Bund und Land haben in den vergangenen drei Monaten mit der NRW-Soforthilfe 2020 mehr als 426.000 Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen während der Corona-Krise unterstützt. Jetzt hat die Landesregierung Informationen zum weiteren Verfahren mit der NRW-Soforthilfe veröffentlicht. Soforthilfe-Empfänger müssen nun in einem digitalen Verfahren überprüfen, wie groß ihre Finanzierungslücke in den vergangenen drei Monaten tatsächlich war. Dazu werden alle Empfänger von Montag, 29. Juni an per Mail angeschrieben.

 

Darüber hinaus soll es für die kleinen und mittleren Betriebe auch eine Überbrückungshilfe geben. Es handelt sich um ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von Juni bis August 2020. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler, deren Umsätze in den Monaten April und Mai 2020 mindestens 60 Prozent unter dem Vorjahr lagen.

  

Zudem ergänzt das Land NRW die Überbrückungshilfe um eine Pauschale für Lebenshaltungskosten von 1.000 Euro pro Monat für drei Monate für Solo-Selbstständige und Personengesellschaften.

  

Infos: https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe

  https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/426000-kleinstunternehmen-erhielten-finanzielle-unterstuetzung-durch-die-nrw


Weg frei für NEUSTART KULTUR

Mit der Verabschiedung des Nachtragshaushalts 2020 im Deutschen Bundestag sind nun die Weichen für eine deutliche Unterstützung des Kulturbereiches gestellt. 

1.000.000.000 Euro stehen jetzt zusätzlich zu den anderen Förderungen, die auch vom Kulturbereich genutzt werden können, zur Stärkung der kulturellen Infrastruktur zur Verfügung. Nun kommt es darauf an, dass die Mittel schnell und gezielt vergeben werden. Wichtig wird sein, dass die Kulturinfrastruktur nachhaltig gesichert wird, damit wieder Aufträge an Künstlerinnen und Künstler sowie Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft vergeben werden.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/neustart-kultur-1766040

 

und hier:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/bundestag-und-bundesrat-beschliessen-neustart-kultur-gruetters-ein-beitrag-der-international-seinesgleichen-sucht--1766490

 


Programm „Neustart“ wird verdoppelt:

 

Hilfe für kleinere und mittlere Kultureinrichtungen

Sofortprogramm für Schutzmaßnahmen

 

Der Umfang des Bundes-Soforthilfeprogramms NEUSTART wurde jüngst auf 20 Mio. EUR verdoppelt. Seit dem 6. Mai 2020 können insbesondere kleinere und mittlere Museen und Gedenkstätten, Veranstaltungsorte für Konzert- und Theateraufführungen ebenso wie soziokulturelle Zentren Förderanträge stellen, um die Zugänglichkeit ihrer Einrichtungen und deren Vermittlungsangebote zu sichern. Hierdurch sollen die Einrichtungen beim Neustart nach ihrer Wiedereröffnung unterstützt werden.

 

Antragsberechtigt sind sowohl die Rechtsträger der oben genannten kommunalen Kultureinrichtungen als auch rechtsfähige juristische Personen. Größere Kultureinrichtungen sowie Kunst-/Musik-/Volkshochschulen ebenso wie Bibliotheken und Archive können nicht berücksichtigt werden. Unterstützt werden Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen, die zu einer angemessenen Reduzierung der Ansteckungsgefahr in den genannten Kultureinrichtungen erforderlich sind, wie beispielswiese der Einbau von Schutzvorrichtungen und der Ausbau der IT-Infrastruktur. Es können Bundesmittel i.H.v. 10.000 bis 50.000 EUR bewilligt werden, wobei mindestens eine Eigen- und/oder Drittmittelquote von 10 % eingebracht werden sollte (Ausnahmen in begründeten Fällen sind möglich).

 

Bis zum 15. Oktober 2020 können Förderanträge gestellt werden. Näheres zu den Fördergrundsätzen sowie zum Antragsverfahren finden Sie unter dem folgenden Link: https://neustartkultur.de/ausschreibung/

 


Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken

Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats

 

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass die Koalition in ihrem Maßnahmepaket „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“, das am 03.06.2020 vorgestellt wurde, ein Programm zur Stärkung der Kulturinfrastruktur auflegt. Hierfür ist ein Finanzbedarf von einer Milliarde Euro eingeplant. Die Mittel sind vorgesehen zur Stärkung der Kulturinfrastruktur, Nothilfen, Mehrbedarfe von Kultureinrichtungen und kulturellen Projekten. Der Deutsche Kulturrat hat bereits seit dem 10.03.2020 ein solches Programm gefordert.

 

Der Fonds „NEUSTART KULTUR“ ist im Rahmen des neuen Hilfspakets des Koalitionsausschusses am 03.06.2020 beschlossen worden, wird somit in einem nächsten Schritt das Parlament passieren.

 

In einer Pressekonferenz hat die Kulturstaatsministerin die Rahmenbedingungen für den mit einer Milliarde Euro ausgestatten Fonds vorgestellt. Wie Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, in seinem Newsletter vom 04.06.2020 mitteilt gliedert sich der Kulturinfrastrukturfonds im Wesentlichen in vier Teile: 

1. Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft
Mit diesem Baustein, der mit bis zu 250 Millionen Euro finanziert wird, geht es darum, Kultureinrichtungen fit zu machen für die Wiedereröffnung. Unabhängig davon, ob es sich um Kulturzentren oder Musikclubs, Theater oder Kinos, Messen oder Literaturhäuser handelt: Sie alle müssen Hygienekonzepte und Abstandsregeln umsetzen. Dazu zählen Online-Ticketing-Systeme, die Modernisierung von Belüftungssystemen, eine andere Besucherführung und Bestuhlung. Die Gelder kommen vor allem Einrichtungen zugute, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. 

2. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen
Im Zentrum dieses Teils des Programmes stehen die vielen kleineren und mittleren Kulturstätten und -projekte, die vor allem privatwirtschaftlich finanziert sind. Ihnen sind die Einnahmen weggebrochen, sie müssen aber dennoch Personal bezahlen, um an neuen Programmen zu arbeiten. Durch die BKM-Hilfen sollen Kreative aus der Kurzarbeit herausgeholt werden und ihrer künstlerischen Arbeit nachgehen können.

Außerdem wollen wir die Möglichkeiten eröffnen, neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Insgesamt stehen für diesen größten Baustein des Programms bis zu 450 Millionen Euro zur Verfügung. 

Die Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:

 

  • Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter und -vermittler, gibt es 150 Millionen Euro.
  • Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter und Vermittler.
  • Dem Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro geholfen. Daraus werden vor allem Kinos unterstützt und Mehrbedarfe bei Filmproduktion und Verleih finanziert.
  • Für weitere Bereiche wie zum Beispiel Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene sind 30 Millionen Euro vorgesehen.          

3. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
Dafür werden bis zu 150 Millionen Euro bereitgestellt. Die Bereitstellung der Mittel für einzelne Projekte soll auch vor dem Hintergrund der branchenspezifischen Kompetenz durch die Bundeskulturfonds erfolgen. Darüber hinaus wird die Digitalisierungsoffensive der BKM verstärkt. Dazu zählen “Museum 4.0“ sowie viele neue Formate und Projekte, die der Vermittlung, Vernetzung und Verständigung im Kulturbereich dienen.

4. Pandemiebedingte Mehrbedarfe regelmäßig durch den Bund geförderter Kultureinrichtungen und -projekte
Um bei diesen Einrichtungen die durch die Corona-Pandemie bedingten Einnahmeausfälle und Mehrausgaben auszugleichen, die nicht anderweitig gedeckt werden können, werden bis zu 100 Millionen Euro bereitgestellt. Bei gemeinsam mit Ländern bzw. Kommunen getragenen Einrichtungen und Projekten wird der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung leisten. 

Weiterhin sind in dem Paket Bundeshilfen in Höhe von 20 Millionen Euro für private Hörfunkveranstalter vorgesehen. Diese sind durch den Einbruch von Werbeeinnahmen schwer getroffen und haben angesichts des enormen Informationsbedarfes der Öffentlichkeit weiterhin hohe Personalkosten. 

 


Neben dieser direkten Förderung des Kulturbereiches kommen dem Kultur- und Medienbereich weitere geplante Vorhaben zugute. Dazu zählen unter anderem:

 

  • Senkung des Mehrwertsteuersatzes für sechs Monate von 19% auf 16%. Im Kulturbereich gilt auch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, beispielsweise für Bücher, der den Planungen zufolge von 7% auf 5% gesenkt werden soll
  • die Ermöglichung des steuerlichen Verlustrücktrags für die Jahre 2020 und 2021, der unmittelbar bei der Steuererklärung 2019/2020 finanzwirksam nutzbar gemacht werden soll, dies ist gerade auch für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft wichtig
  • ein Programm für Überbrückungshilfen in Höhe von 25 Mrd. Euro, hier werden als Beispiele aus dem Kulturbereich namentlich aufgeführt Clubs, Träger von Jugendeinrichtungen, Unternehmen der Veranstaltungslogistik
  • die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zur Grundsicherung bis zum 30.09.2020
  • ein Programm zur Stabilisierung gemeinnütziger Einrichtungen, hier werden u.a. Einrichtungen der Jugendbildung namentlich genannt
  • Ausbau der Digitalisierung, dazu zählt auch der Breitbandausbau, der für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft, Kultureinrichtungen und gemeinnützige Kulturinstitutionen im ländlichen Raum vordringlich ist

Hier geht’s zur Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats: https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/erfolg-kulturinfrastrukturfonds-kommt

 


Übersicht über Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung und des Landes NRW aufgrund der Corona-Krise für Kulturschaffende

Zusammengestellt vom Städtetag NRW


Direktzuschüsse der Bundesregierung für Kleinbetriebe, Freiberufler*innen sowie

Solo-Selbstständige und Gründer*innen jetzt beantragen

Aktuelles zur Förderung: Seit dem 17. April 2020 können wieder Anträge gestellt werden!

 

Anträge zum Programm der Bundesregierung ab 27.03.

 

Mit einem Soforthilfe-Programm unterstützen Bund und Land in der Corona-Krise kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige, Freiberufler*innen und Gründer*innen. Diesen Unternehmen soll schnell und unbürokratisch geholfen werden. Das Programmvolumen umfasst bis zu 50 Milliarden Euro.

 

Im Einzelnen ist vorgesehen:

  • bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten
  • bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten

Damit sollen insbesondere die wirtschaftliche Existenz der Antragsteller gesichert und akute Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden, zum Beispiel Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten.

 

Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen gestellt werden, die im Haupterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen/Freiberufler/Selbstständige tätig sind,
  • ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 1. Dezember 2019 am Markt angeboten haben

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Das Unternehmen muss vor der Krise wirtschaftlich gesund gewesen sein. In Folge der Corona-Krise

  • haben sich entweder die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert,
  • oder die vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens zu erfüllen (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten),
  • oder der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.

 

Hier geht es zu einem erklärenden Video:

https://www.bezreg-detmold.nrw.de/200_Aufgaben/001Soforthilfe-Corona/Anhang/Ministerium-Corona-Soforthilfe.mp4

 

Ab Freitag, 27. März können Anträge online über ein elektronisches Antragsformular eingereicht werden. Sie finden das Formular hier: https://soforthilfe-corona.nrw.de/

 

Weitere Informationen zu dem Programm finden Sie hier:

https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020?fbclid=IwAR12WUB5ys3zj9zZSOo8rNGapicv6tbBOSlGyW1HXxO-GjypWu3Z-GoQ-jA#Ansprechpartner%20Kammern

 


Sofort-Hilfe-Programm des Landes NRW

Ministerin Pfeiffer-Peonsgen zum Thema:

https://www.mkw.nrw/presse/Unterstuetzung_Wissenschaft_Kultur

Das Soforthilfe-Programm des Landes NRW hilft akut von finanziellen Engpässen durch Honorarausfälle bedrohten Kulturschaffenden, mit diesem erhalten Sie die Möglichkeit sehr unbürokratisch bis zu 2.000 € zu beantragen. Diese Soforthilfe kann über ein einfaches Formulars bei der zuständigen Bezirksregierung (Detmold) beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Sie finden den Antrag auf der Internetseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

 

Hier können Sie die Pressemitteilung des Landesministeriums einsehen:  https://www.mkw.nrw/presse/Soforthilfe_Kultur_Weiterbildung

 


Informationen vom deutschen Kulturrat


 

Der Kulturrat NRW gibt in seiner Pressemitteilung vom 12.05.2020 zum Thema Soforthilfe bekannt:

 

·        „Die Entscheidung der Landesregierung läuft nun darauf hinaus, dass 2.000 Euro an Künstlerinnen und Künstler für März bis April in irgendeiner Form gezahlt werden.

·        Wer im März und April die „NRW Soforthilfe 2020“ aus dem Wirtschaftsministerium erhalten hat, darf davon 2.000 Euro für Lebenshaltungskosten verwenden,

·        wer bei der Kultur-Soforthilfe, die schnell erschöpft war, einen Antrag gestellt hatte und leer ausgegangen ist, kann jetzt noch 2.000 Euro erhalten. Das ist ein Anfang, aber das Problem der Grundsicherung ist damit nicht gelöst.“

 

Die gesamte Pressemitteilung des Kulturrats und weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.kulturrat-nrw.de/corona-informationen/

Tipp!

Schauen Sie regelmäßig auf der Seite der Bezirksregierung Detmold vorbei, in den nächsten Tagen soll dort das Formular für die 2.000 € Soforthilfe wieder abrufbar sein:

 

https://www.bezreg-detmold.nrw.de/200_Aufgaben/001Soforthilfe-Corona/index.php

 

Der Deutsche Kulturrat informiert:

 

"Betriebsmittelzuschuss

Bei der Umsetzung der Maßnahmen für Betriebskostenzuschüsse kommt es darauf an, dass das Versprechen des unkomplizierten Zugangs zu den Zuschüssen auch eingehalten wird. Die Bundesregierung hat von einem speziellen Nothilfefonds für den Kultur- und Medienbereich Abstand genommen und darauf verwiesen, dass Solo-Selbständige und kleinere Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in die allgemeinen Hilfsprogramme eingeschlossen sind. Jetzt steht die Nagelprobe zur Passfähigkeit der Programme an.

 

Arbeitslosengeld II

Der Zugang zu Arbeitslosengeld II soll erleichtert werden, um diejenigen, die in Not fallen, aufzufangen. So soll die Vermögensprüfung wegfallen und Mietkosten ohne weitere Prüfungen übernommen werden. Auch ist die allgemeine Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt für einen begrenzten Zeitraum keine Voraussetzung, um Arbeitslosengeld II zu erhalten. Diese Erleichterungen müssen sich auch im Aufwand zur Beantragung und bei der Prüfung der Unterlagen widerspiegeln, sodass die Betroffenen schnell die Mittel erhalten.

 

Künstlersozialversicherung

Mit Blick auf die Künstlersozialversicherung wäre ein Entlastungszuschuss des Bundes in die Künstlersozialversicherung für dieses Jahr ein wichtiger Schritt, der den abgabepflichtigen Unternehmen zu Gute kommen würde. Viele Unternehmen, wie z.B. Verlage oder Galerien, verspüren schon jetzt massive Umsatzeinbrüche. Ein Entlastungszuschuss könnte zur Absenkung des Abgabesatzes zur Künstlersozialkasse genutzt werden, was unmittelbar die Liquidität der abgabepflichtigen Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und anderer Wirtschaftszweige erhöhen würde.

Was die versicherten Künstlerinnen und Künstler betrifft, sollte in diesem Jahr das Mindesteinkommen zusätzlich unterschritten werden können. Es steht ansonsten zu befürchten, dass im kommenden Jahr viele Versicherte ihren Versicherungsschutz verlieren werden, weil sie zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren das Mindesteinkommen nicht erreichen.

 

Förderung von Vereinen

Im Januar dieses Jahr wurde die Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt parlamentarisch beschlossen. Die Stiftung soll im April ihre Arbeit in Neustrelitz aufnehmen. Sie soll jährlich 30 Mio. Euro an Budget zur Verfügung haben. Ihre Sinnhaftigkeit kann die Stiftung jetzt unter Beweis stellen, in dem sie schnell Hilfen an zivilgesellschaftliche Organisationen vergibt. Beispielweise brauchen soziokulturelle Zentren, Kunstvereine und andere als Vereine organisierte Kulturakteure jetzt Unterstützung für laufende Kosten, um künftig weiterhin für Künstlerinnen und Künstler sowie die Bevölkerung da zu sein.

 

Nationaler Kulturinfrastrukturförderfonds

Eine weitere mittelfristig wirkende Maßnahme wäre ein nationaler Kulturinfrastrukturförderfonds. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden noch lange zu spüren sein. Eine funktionierende, verlässliche kulturelle Infrastruktur ist erforderlich, damit auch in der Zukunft Aufträge an Künstler vergeben werden können und Kulturorte erhalten bleiben. Die Kultur kann Antworten auf die durch die Krise ausgelösten gesellschaftlichen Verwerfungen geben. Jetzt kann die Bundeskulturpolitik groß denken und die notwendigen Mittel für einen nationalen Kulturinfrastrukturförderfonds aus dem Notfalltopf der Bundesregierung abfordern. Kultur ist gerade in der Krise Lebensmittel."

 

Zum Newsletter des Kulturrats können Sie sich hier anmelden:

https://www.kulturrat.de/corona/


Mitglieder-Information des Kulturrats NRW: Corona-Krise: NRW-Förderkonzept in Gefahr, weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.kulturrat-nrw.de/mitglieder-informationen-04-04-2020-rundbrief-nr-10/


Darstellende Kunst, Bühne und Medien:


 

Zoom-Info-Veranstaltung zum Maßnahmenpaket #TakeThat im Rahmen des Konjunkturpakets NEUSTART KULTUR | NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

 

Der Fonds Darstellende Künste hat im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat aufgelegt.

Diesen Freitag (23.10.2020) verschaffen wir Ihnen in einer etwa einstündigen Onlineveranstaltung einen Überblick über die Fördermöglichkeiten von #TakeThat.

 

Thema: Infoveranstaltung Take That

 

Uhrzeit: 23.Okt.2020 10:45 AM Paris

 

 

 

Zoom-Meeting beitreten

 

https://us02web.zoom.us/j/84977880586?pwd=YjFNRFF3R0Z3WHJPRWpiSzAwQU81QT09

 

 

 

Meeting-ID: 849 7788 0586

 

Kenncode: 827546

 


20 Millionen Euro für die freie Tanzszene

Grütters: „Mit den Programmen wollen wir dem Tanz in Deutschland wieder auf die Beine helfen"

Kulturstaatsministerin Monika Grütters unterstützt im Rahmen des rund 1 Milliarde Euro schweren Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR die Tanzszene in Deutschland. Mit einem mehrteiligen Hilfsprogramm für den Bereich der freien professionellen Tanzszene, für das bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung stehen, werden Künstlerinnen und Künstler, aber auch Produktionsstätten, Festivals und weitere Bereiche gestärkt.

 

Monika Grütters erklärt dazu: „Die Tanzszene ist von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Das gilt umso mehr, als Tänzerinnen und Tänzern oft nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung steht, in dem sie künstlerische Höchstleitungen erbringen können. Umso wichtiger ist es, jetzt der Tanz-Szene direkt und passgenau zu helfen. Mit dem Hilfsprogramm werden einerseits die Strukturen im nicht überwiegend aus öffentlichen Mitteln getragenen Tanzsektor gestärkt und andererseits auch Tänzerinnen und Tänzer unmittelbar unterstützt."

 

Die Programme wurden mit drei Partnerorganisationen, dem Dachverband Tanz, Diehl+Ritter und Joint Adventures – Walter Heun entwickelt.

Einzelheiten zu den Förderprogrammen DISTANZEN, TANZPAKT Reconnect und NPN-STEPPING OUT sowie die Antragsunterlagen können über die Webseiten der Partnerorganisationen abgerufen werden:

www.dachverband-tanz.de , www.diehl-ritter.de , www.jointadventures.net

 

Die Partnerorganisationen bieten jeweils auch telefonische Beratung an.

 


Probenmöglichkeiten während Corona

 

Durch die geltenden Corona-Schutzbestimmungen ist es den meisten musikalisch aktiven Vereinen und Institutionen in Gütersloh nicht möglich Proben und Veranstaltungen in den herkömmlichen Räumlichkeiten durchzuführen. Weiter unten auf der Seite unter dem Punkt "MUSIK" finden Sie weitergehende Informationen zu Räumen und Probenmöglichkeiten.

 


Stipendienprogramm „Reload“ der Kulturstiftung des Bundes

Die Kulturstiftung des Bundes lädt mit ihrem neuen Stipendienprogramm "Reload" frei produzierende Künstlergruppen ein, sich mit den Auswirkungen von Corona auf ihre eigene künstlerische Arbeit auseinanderzusetzen.

 

Vergeben werden 130 Stipendien à 25.000 Euro für freie Gruppen ab drei Mitgliedern in den Sparten Theater, Tanz und Musik von Juli bis Dezember 2020.

 

Bewerbungsschluss: 25.05.2020

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/reload_stipendien_startseite.html


Soforthilfeprogramm für freie Orchester und Ensembles

 

NRW-Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt ab sofort bis zu 5,4 Millionen Euro Soforthilfe für freie Orchester und Ensembles zur Verfügung. Das Hilfsprogramm zielt darauf ab, künstlerisches Arbeiten trotz der Corona-Pandemie zu ermöglichen.

 

Antragsteller können bis zu 200.000 Euro aus dem Soforthilfeprogramm erhalten.

 

Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf der Förderung von Präsentations- und Vermittlungsformaten, die in Reaktion auf die besonderen Bedingungen der Pandemie entwickelt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier



Hilfetopf für freie Mitarbeiter*innen deutscher Bühnen

Insgesamt 50.000 € hat die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger in einem Hilfetopf für alle freien Mitarbeiter*innen an deutschen Bühnen bereitgestellt. Dadurch kann eine 500 € Sofort-Ausfall-Ausgleichszahlung pro Person gewährleistet werden. Alle Informatioen finden Sie hier: https://www.buehnengenossenschaft.de/pressemitteilung-corona-genossenschaft-deutscher-buehnen-angehoeriger-leistet-sofortnothilfe


Bundes- und Landesförderer starten Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche

Die Corona-Krise stellt auch die gesamte Film- und Medienbranche vor existenzielle Herausforderungen. Um die Branche mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich zu unterstützen, haben die Bundes- und Länderförderer ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.

 

Das Hilfsprogramm bezieht sich auf von verschiedenen Fördereinrichtungen gemeinsam geförderte Projekte und soll dort greifen, wo alle anderen im Kontext der Corona-Krise ergriffenen Hilfsmaßnahmen und Förderprogramme des Bundes und der Länder nicht in Anspruch genommen werden können.

 

https://www.ffa.de/aid=1394.html?newsdetail=20200327-1351_corona-krise-bundes-und-laenderfoerderer-starten-hilfsprogramm-fuer-die-film-und-medienbranche


Unterstützung für GLV- Berechtigte

Bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten können GVL-Berechtigte, die ausschließlich freiberuflich arbeiten und sich wegen Corona mit Honorarausfällen konfrontiert sehen, 250 € Unterstützung beantragen. Weitere Hilfen der GVL sind in Planung. Wichtige Informationen und das Antragsformular finden Sie hier: https://www.gvl.de/coronahilfe


Aufruf des Deutschen Bühnenvereins

Der Deutsche Bühnenverein ruft dazu auf, in der coronabedingten Bühnenpause Anträge für das Programm "Zur Bühne" mit digitalen Projekten zu stellen. Das Programm ist Teil der Bundesförderung "Kultur macht stark" und ermöglicht Theater-, Tanz- und Musikprojekte für Kinder und Jugendliche, die durchs Bildungsraster fallen. Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://zurbühne.de/foerdergelder-fuer-digitale-projekte/


Soforthilfeprogramm für freie Orchester und Ensembles
Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt ab sofort bis zu 5,4 Millionen Euro Soforthilfe für freie Orchester und Ensembles zur Verfügung. Das Hilfsprogramm zielt darauf ab, künstlerisches Arbeiten trotz der Corona-Pandemie zu ermöglichen. Antragsteller können bis zu 200.000 Euro aus dem Soforthilfeprogramm erhalten. Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf der Förderung von Präsentations- und Vermittlungsformaten, die in Reaktion auf die besonderen Bedingungen der Pandemie entwickelt werden.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aktuelles/hilfe-fuer-freie-orchester-1747976

 


Hilfen für Bühnen-, Tontechniker und Beleuchter*innen:


Solidaritätsfonds für freie Bühnen- und Tontechniker*innen, Beleuchter*innen, Stage Hands und Veranstaltungstshelfer*innen:

https://www.handforahand.de/


Kulturelle Bildung:


Informative Seiten der Fachstelle Kulturelle Bildung:

 

Allgemeine Informationen für Kulturschaffende während der Corona-Pandemie:

https://www.kulturellebildung-nrw.de/corona/infos-fuer-kulturschaffende/

 

Informationen zu Änderungen bei Förderrichtlinien und Anträgen:

https://www.kulturellebildung-nrw.de/corona/aenderungen-bei-foerderrichtlinien-und-antraegen/

 

Digitale Angebote gegen Langeweile:

https://www.kulturellebildung-nrw.de/corona/digitale-angebote-gegen-langeweile/

 


Kultur und Schule
Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Frist zur Einreichung von Anträgen im Rahmen des Landesprogramms „Kultur und Schule“ auf den 24.04.2020 verlängert. Ihre Ansprechpartnerin im Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh ist Karin Hauertmann: karin.hauertmann@guetersloh.de.


Link zu einer Sonderseite der Fachstelle Kulturelle Bildung zu "Kultur und Schule" und Corona: https://www.kulturellebildung-nrw.de/servicestelle/corona-faq/

 


Wichtige Information zu außerschulischen Ausflügen und kulturellen Projekten in Schulen

Schulische Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten (Museumsbesuche, Theatervorstellungen, Konzerte, sportliche Veranstaltungen) sowie weitere Projekte mit außerschulischen Partnern ebenso wie kulturelle Projekte an den Schulen sind bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr möglich. (Erlass des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 24. März 2020)


Museen:

NEUSTART - Sofortprogramm für Schutzmaßnahmen in wiedergeöffneten Museen

 

Der Bund hat ein Sofortprogramm für Schutzmaßnahmen in wiedergeöffneten Museen aufgelegt  -  kleinere und mittlere Einrichtungen werden bei geeigneten Schutzmaßnahmen für Besucher und Personal sowie bei Maßnahmen für eine gute Besuchersteuerung unterstützt.

 

Antragstellung ist ab dem 06.05.2020 möglich.

 

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/programm-neustart-1749592

 


Musik:


 

Programm zur Musikförderung - zusätzliche Mittel für die Initiative Musik

 

Die Kulturstaatsministerin stellt 10 Millionen Euro zusätzlich für die Förderung von Künstler*innen durch die Initiative Musik bereit. Antragsberechtigt sind nicht nur Musiker*innen, sondern auch Autor*innen. Neu ist außerdem, dass nicht nur Ausgaben für produktive, künstlerische Arbeiten, sondern auch die Vorproduktion als förderfähig anerkannt werden. Außerdem wurde für die Maßnahmen im Rahmen des NEUSTART KULTUR-Programms der Förderanteil von ursprünglich 40 Prozent auf bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten angehoben. Der Abgabeschluss für die Förderrunde ist der 13. Oktober 2020, 18 Uhr. Einzelheiten erfahren Sie hier.

  

Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft gibt es für Musikaufführungsstätten, Musikclubs und Festivals. Die GEMA koordiniert als Partner des Investitionsprogramms die Fördergelder. Die Fördergrundsätze sind bereits einsehbar, eine Antragsstellung ist in Kürze möglich. Mehr dazu gibt es hier.

  

Der Musikfonds bietet zum einen ein Stipendienprogramm für freischaffende Komponistinnen und Komponisten, Musikerinnen und Musiker, Klangkünstlerinnen und -künstler sowie Musikperformerinnen und -performer der aktuellen Musikszene. Für Projektförderungen ist die nächste Antragsfrist der 30. September 2020. Alle Informationen gibt es hier.

 


Probenmöglichkeiten während Corona

 

Durch die geltenden Corona-Schutzbestimmungen ist es den meisten musikalisch aktiven Vereinen und Institutionen in Gütersloh nicht möglich Proben und Veranstaltungen in den herkömmlichen Räumlichkeiten durchzuführen. Der Fachbereich Kultur weist auf dem Kulturportal auf erarbeitete Vorschläge und Möglichkeiten mit größerem Platzvorkommen tagesaktuell hin. Hier eine Übersicht der bisher recherchierten Örtlichkeiten:

 

  • Das Wapelbad Gütersloh bietet seine Örtlichkeit ganztägig und kostenlos interessierten Musiker*innen für Proben an. Bitte konkrete Anfragen direkt an Herrn Matthias Markstedt, Matthias.markstedt@mail.de richten.
  • Die Weberei hat verschiedene Anmiet-Möglichkeiten (https://www.die-weberei.de/raumvermietung) und bittet um konkrete Anfragen direkt an die dafür zuständige Ansprechpartnerin Jana Felmet, Tel. 05241 2347841, jana.felmet@die-weberei.de 
  • Eine Halle in der Gütersloher Innenstadt wird derzeit von der Vermieterin an künstlerisch tätige Nutzer mit akuten Platzproblemen angeboten. Es ist hierfür lediglich eine Nebenkostenabgabe erforderlich. Dieses Angebot gilt bis zur Neu-Vermietung der Örtlichkeit, die eine Gesamtnutzfläche von ca. 280 qm aufweist und derzeit in zwei Räume aufgeteilt ist. Näheres über Frau Esser, Tel. 05241 995130.
  • Zwei Gütersloher Schulen mit eigener Aula können nach Absprache vorübergehend in der Corona-Zeit als Ausweichort für Proben von Gütersloher Vereinen genutzt werden. Die Aula der Elly-Heuss-Knapp-Schule kann Montag- und Donnerstagabends ab 18 Uhr belegt werden (je nach Nutzungsart Räumlichkeit für ca. 30 Personen). Die Aula der Anne-Frank-Gesamtschule ist Mittwochabends ab 18 Uhr verfügbar (je nach Nutzungsart Räumlichkeit für ca. 60 Personen). Details sind mit Herrn Andre Schledde, Stadt Gütersloh, Abteilung Schulen unter Tel 05241-82 2732 oder Andre.Schledde@guetersloh.de abzusprechen
  • Hinsichtlich der Mietkostenregelung für den Kleinen Saal oder andere Räume in Stadthalle oder Theater bitten wie Sie, sich zunächst direkt mit dem FB Kultur in Verbindung zu setzen. Gemeinsam mit den Kultur Räumen versuchen wir hierfür eine Lösung zu finden.
  • Die Stadtbibliothek Gütersloh hat zwei Räume von ca. 20 qm im Angebot, die sich ggf. für kulturschaffende Kleingruppen eignen können. Die zeitliche Verfügbarkeit der Räumlichkeiten ist bei Frau Anja Krokowski, Stellvertretende Bibliotheksleitung (Tel. 05241 / 211 80 66, Email: Anja.Krokowski@gt-net.de) direkt zu erfragen.

Weiterhin empfehlen wir das NEUSTART-Programm des Bundes auf Unterstützungsmöglichkeiten für Mieten zu überprüfen (https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056) sowie den Kulturstärkungsfonds für Kultureinrichtungen des Landes NRW (https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm). Außerdem können gemeinnützige Vereine unter bestimmten Bedingungen das Sonderhilfe-Programm des Landes NRW in Anspruch nehmen: https://www.guetersloh.de/de/rathaus/presseportal/news/meldungen/sonderhilfe-gemeinnuetzige-vereine.php 

 

Über weitere Hinweise und Ideen sind wir sehr dankbar. Melden Sie sich gerne per Email bei Frau Daniela Daus: daniela.daus@guetersloh.de  

 


Der Bundesverband der freien Musikschulen informiert

Der Bundesverband der freien Musikschulen hat eine Seite erstellt, die die wichtige Nachrichten und Fragen zu Corona sammelt. Darüber hinaus bieten sie für Mitglieder kostenlose Webinare zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit Corona, eine wöchentliche Online-Fragestunde und Rundmails mit vertiefenden Informationen an.

 

Hier gehts zur Internetseite: https://www.freie-musikschulen.de/faq-corona/


Deutsche Orchestervereinigung

150.000 € Notfall-Soforthilfe für freischaffende DOV-Mitglieder*innen. Die DOV hat für alle freischaffenden DOV-Mitglieder*innen ein Soforthilfe-Programm gestartet und ruft ihre Mitglieder*innen in finanziell abgesicherten Verhältnissen zu weiteren Spenden auf. Informationen finden Sie hier: https://www.dov.org/oeffentliche_meldungen/corona-krise-solidarischer-hilferuf-der-dov-fuer-ihre-freischaffenden


Bildende Kunst:


Sonderfonds zur Förderung künstlerischer Ideen der Kunststiftung NRW „Begrenzt – Entgrenzt“

 

Die Kunststiftung NRW setzt unter dem Titel "Begrenzt - Entgrenzt. Zeit für eine Zeitenwende?" einen Sonderfonds zur Förderung künstlerischer Ideen auf. Wie wird die Post-Corona Zeit aussehen?

 

Zu diesem Themenkomplex werden 150 Konzepte mit je 4.000 Euro gefördert. Bewerbungsfrist: 05.06.2020

 

Weitere Informationen gibt es hier:

 

https://www.kunststiftungnrw.de/de/service/aktuelles/sonderfonds_ksnrw_begrenzt_entgrenzt/


Hotline für NRW-Künstler*innen

Das Landesbüro für Bildende Kunst (LaB K) hat eine Hotline für NRW-Künstler*innen eingerichtet, die im Zuge der Covid 19-Krise Fragen zu ihrer arbeitsrechtlichen Situation haben. Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Die GLS-Bank unterstützt die elinor#kunstnothilfe

Unter dem Motto #StayHomeStandUp wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Von den eingegangenen Spenden können Künstlerinnen und Künstler bis zu 1.000 Euro unterstützt werden. Über die Vergabe entscheidet ein Beirat. Nähere Infos finden Sie unter folgendem Link:

https://elinor.network/kunstnothilfe/


spartenübergreifende, weitere Unterstützung:


Infodesk für EU-Förderungen eingerichtet

 

Der Creative Europe Desk Kultur hat einen Infodesk zur EU-Kulturförderung in der Corona-Krise eingerichtet. Dieser informiert über zusätzliche Förderungen der EU und Maßnahmen zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors in der Coronakrise und darüber hinaus und gibt einen Ausblick zu Kulturfördermöglichkeiten in den kommenden Jahren. Näheres gibt es hier.


Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona

Förderprogramm für gemeinnützige Vereine und Initiativen

  

Durch die Corona-Pandemie waren und sind wir vor besondere Herausforderungen gestellt. Wie kann der Erhalt zivilgesellschaftlicher Strukturen dauerhaft gewährleistet werden? Wie soll dem Mitgliederschwund in Vereinen und Initiativen entgegengewirkt werden? Wie können Angebote wieder aufgebaut und Mitglieder zu Engagement und Ehrenamt motiviert werden? Helfen könnte digitale Technik. Doch stehen die notwendige Ausstattung und das Know How dafür bereit?

  

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt legt ihr erstes Förderprogramm auf, um gemeinnützige Organisationen, Engagement und Ehrenamt in der Corona-Pandemie zu unterstützen. Alle gemeinnützigen Organisationen, die über einen Freistellungsbescheid vom Finanzamt verfügen (z. B. gemeinnützige e.V.) sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Kommunen) können einen Antrag stellen.

  

Bewerbungen sind bis zum 1. November 2020 möglich.

  

Einzelprojekte können mit jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert werden. Die beantragten Mittel müssen im Jahr 2020 ausgegeben werden. Mittelabrufe sind nur bis zum 15. Dezember möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie hier


Fördergrundsätze und Antragsformulare für Einrichtungen der Soziokultur

Unterstützung pandemiebedingter Investitionen

 

Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat vor kurzem Fördergrundsätze und Antragsformulare für Einrichtungen der Soziokultur im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR veröffentlicht. Mit bis zu 25 Millionen EUR unterstützt sie pandemiebedingte Investitionen in soziokulturellen Zentren, Kulturzentren und Literaturhäusern, damit diese ihren Betrieb während der Corona-Krise möglichst aufrechterhalten können. Gefördert werden insbesondere Schutzmaßnahmen (Kasse, Sanitäranlagen, Lüftungsanlagen) sowie weitere Umbau- Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen. Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Näheres entnehmen Sie bitte diesem Link.

Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum"

Die Landesregierung legt ein Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum" zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden während der Corona-Lage auf.

Gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die im Sinne ihrer satzungsgemäßen Aktivitäten den Bereichen Heimat, Tradition und Brauchtum zuzuordnen sind, sollen zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzbedrohenden Liquiditätsengpasses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen können. Die Unterstützung richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf.

 

Anträge können ab sofort bei der Bezirksregierung gestellt werden. Voraussetzung für die Gewährung der Sonderhilfe ist die Vermeidung eines durch die Pandemie verursachten finanziellen Engpasses, der zu einer Existenzgefährdung in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Die existenzbedrohende wirtschaftliche Lage muss aufgrund des Wegfalls von Einnahmen und/oder nicht zu verhindernder Ausgaben durch die Corona-Pandemie eingetreten sein.

 

Weitere Informationen zu dem Sonderprogramm finden Sie hier.

 


#NRWzeigtKultur

 

Sondermittel des Kultursekretariats NRW Gütersloh

 

Anlässlich der durch die Corona-Krise bedingten Veränderungen in diesem Jahr stellt das Kultursekretariat NRW Gütersloh Sondermittel unter dem Projekttitel #NRWzeigtKultur zur Verfügung, um alternative analog-digitale Kulturprojekte in den Städten zu fördern. Weiterführende Informationen zu inhaltlichen Kriterien finden Sie im Projektaufruf auf der Webseite des Kultursekretariats: https://www.kultursekretariat.de/meta/presse/presse-detail/detail/projektaufruf-nrwzeigtkultur/  

 

Ziel des Kultursekretariats ist es, auf Grundlage der Projektvorschläge und Ideen aus den Mitgliedsstädten kooperativ neue Förderstränge und Formate (spartenübergreifend, interdisziplinär, digital, partizipativ u.a.) für die kommenden Jahre zu entwickeln.

 

Der Fördersatz beträgt bis zu 80% bei einer Fördersumme von maximal 3.000 €. Projektträger aus den Mitgliedsstädten, die diese Förderung in Anspruch nehmen möchten, sollen bis zum 15. Juni eine kurze formlose Ideenskizze einschließlich Kosten- und Einnahmenplan per E-Mail an antje.noehren@guetersloh.de senden. Bei positivem Jury-Votum zur eingereichten Ideenskizze kann bis zum 22. Juni ein Antrag über die Webseite des Kultursekretariats eingereicht werden.

 


Sonderförderprogramm Inter-Aktion:

Der Fonds Soziokultur legt mit "Inter-Aktion" aufgrund der Corona-Krise ein Sonderförderprogramm mt einem Gesamtvolumen in Höhe von 250.000 Euro auf. "Inter-Aktion" zielt auf die Förderung von gemeinnützigen Einrichtungen in freier Trägerschaft, die besondere Formate in "kontaktfreien" Zeiten entwickeln möchten.

https://www.fonds-soziokultur.de/?fbclid=IwAR3IkC8Vk3cN2lekEFeJxpyQvXqZcUO4pvOlTUoLBDCfuGKmC1QI2DCRYyY



Gema:


Information zu den GEMA-Lizenzverträgen

Für die Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem Sie Ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die Gema-Vergütungen. Diese Maßnahme gilt rückwirkende ab dem 16. März 2020 bis auf Weiteres. Bis wann die behördlichen Betriebsschließungen andauern, wird die Politik dann in den kommenden Tagen und Wochen entscheiden. Die GEMA wird Ihnen für den Ausfallzeitraum im Nachgang eine Gutschrift erteilen.

(Quelle: https://www.gema.de/musiknutzer/coronavirus-kundenunterstuetzung/umgang-mit-lizenzvertraegen/)

 


GEMA stellt bis zu 40 Mio. € starkes Nothilfe-Programm für Mitglieder*innen bereit. Das Programm besteht aus zwei Säulen: Der Schutzschirm LIVE und der Corona-Hilfsfonds. Anträge können ab sofort gestellt werden. Detaillierte Informationen zum Nothilfe-Programm (Berechtigte, Antragstellung, Auszahlung, etc.) und das Antragsformular finden Sie hier: https://www.gema.de/musikurheber/nothilfe-programm-fuer-gema-mitglieder/


Weitere Links:


Der Verband der Gründer und Selbstständigen informiert:

https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

 

Unter diesem Link können Sie eine kostenlose Erstberatung erhalten:

https://www.haerting.de/neuigkeit/corona-haerting-helpline-ab-sofort-offen?fbclid=IwAR28HqNcuMD2O7X_5ITooF3virkMeAfGOXti9Sv9JcLbl_bNCLs69aRDrfo

 

Kulturpolitisches Spitzengespräch: Länder, Bund und kommunale Spitzenverbände einigen sich auf Hilfen für Kultur und Medien:

https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/kulturpolitisches-spitzengespraech-laender-bund-und-kommunale-spitzenverbaende-einigen-sich-auf-hilfe.html

 

Die Bundessteuerberaterkammer hat Fragen und Antworten zur wirtschaftlichen Fragestellungen zusammengestellt:

https://www.bstbk.de/downloads/FAQ-Katalog_zur_Corona-Krise.pdf

 


Allgemeinverfügung der Stadt Gütersloh


Download: