Immer aktuell bleiben!

Auf dieser Seite präsentieren wir Neuigkeiten und Informationen aus dem Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh, sowie Hinweise zu kulturellen Veranstaltungen.


Künstler-Poster und

Online-Kunst-Galerie

Im vergangenen Jahr hat der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh mit dem Projekt „Künstler-Postkarten“ Gütersloher Künstler*innen in ihrer Eigenwerbung unterstützt. Dabei wurden Postkarten mit Motiven teilnehmender Künstler*innen über den Fachbereich Kultur professionell gestaltet und gedruckt. Die Rückmeldungen zu dem Angebot waren sehr positiv. Darum möchten wir das Projekt und die Unterstützung nun in anderer Form fortführen.

 

Für Interessierte werden Künstler-Poster produziert und den Künstler*innen kostenfrei zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Die Künstler-Poster werden eine Reproduktion eines eigenen Werkes sein. Als Poster wird das Motiv professionell aufgearbeitet und in limitierter Auflage von 30 Stck. wahlweise im Format DIN A 3 oder DIN A 2 über den Fachbereich Kultur gedruckt. Die Künstler*innen können die gedruckten Poster anschließend frei verwenden und z.B. zum Verkauf anbieten.

 

Interessierte Künstler*innen mit Wohnort im Kreis Gütersloh können sich mit dem beigefügten Bewerbungs-Fragebogen im Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh bei Andrea Wistuba für die Aktion bewerben: andrea.wistuba@guetersloh.d

 

Wichtig! Benötigt wird in jedem Fall ein reproduktionsfähiges Foto des gewünschten Werkes. Es muss in hoher Auflösung zur Verfügung stehen, es sollte einheitlich ausgeleuchtet sein, ohne Verzerrungen und Spiegelungen, ansonsten kann das Poster leider nicht produziert werden. Für die Künstler-Poster gibt es ein begrenztes Budget. Die Möglichkeit der Teilnahme richtet sich nach dem Eingang der Rückmeldungen im Fachbereich.

 

Mit den Postermotiven soll anschließend auf dem Kulturportal eine Online-Kunst-Galerie erstellt werden, sodass interessierte Bürger*innen darüber auf die Künstler*innen und ihre Werke aufmerksam werden. In der Galerie kann dann auch auf die Kontaktdaten der Künstler*innen verlinkt werden, sodass diese für weitere Informationen für Kaufinteressierte schnell zu erreichen sind.


Wettbewerb für Schüler*innen: #zuhausebleiben #homeschooling

Nach mehr als neun Wochen Corona schulfrei ist die Schule für euch alle tageweise wieder gestartet. Auch für die Kleineren im Kindergarten geht es langsam wieder los. Aber von einer Normalität sind wir noch weit entfernt. Uns interessiert wie ihr die freie Zeit verbracht habt? Wie das Lernen zuhause geklappt hat? Habt ihr euch nach der langen Zeit zuhause auf die Schule gefreut? Wie empfindet Ihr die neue Situation in der Schule?

 

Unser Fachbereich Kultur ist auch von der Situation stark betroffen und kann Aktionen und Projekte für Kinder und Jugendliche derzeit nicht wie geplant umsetzen. Gleichzeitig möchten wir aber den Kontakt zu den Schulen und den Schüler*innen nicht abreißen lassen und finden einen Rückblick in auf die Corona Zeit sehr spannend.

 

Darum freuen wir uns über deinen/euren Beitrag zu dieser Corona Zeit. Ihr könnt uns besondere Fotos, Bilder, Gedichte, Geschichten oder was Euch sonst noch einfällt gerne zusenden.

 

Ihr könnt uns entweder per Mail erreichen: michael.deppe@guetersloh.de oder per Post an die Stadt Gütersloh, Fachbereich Kultur, Friedrichstraße 10, 33330 Gütersloh.

 

Einsendeschluss für eure Beiträge ist der 29. Juni.

 

Wir freuen uns schon auf eure Einsendungen. Für die spannendsten, kreativsten Beiträge werden wir tolle Preise vergeben.

 


#Künstlerzuhause

Gütersloher Künstler*innen in Zeiten von Corona

Der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh ruft alle Gütersloher Künstler*innen auf sich am Projekt #Künstlerzuhause zu beteiligen. Künstler*innen aller Sparten können mitmachen, seien es Bildende Künstler*innen, Musiker*innen, Tänzer*innen, Schauspieler*innen sowie andere Kunst- und Kulturschaffende.

 

Die aktuelle Zeit ist eine Herausforderung für alle, der Shutdown und die ausfallenden Veranstaltungen beeinflussen das Leben der Künstler*innen ganz besonders. Mit dem Projekt #Künstlerzuhause möchte der Fachbereich Kultur auf die Künstler*innen aufmerksam machen. Es werden sechs Fragen gestellt, diese sollen beantwortet werden und mit einem Foto per E-Mail eingesandt werden. Das Foto kann ein Einblick ins Atelier, die Galerie, die Werkstatt oder den Probenraum sein, ein Bild von sich selbst, das Lieblingswerk oder auch ein kleines Video.

 

Mit dem Projekt soll deutlich werden, dass die Gütersloher Künstler*innen weiterhin arbeiten, auch wenn sie mit ihren Ergebnissen in Ausstellungen oder auf Veranstaltungen aktuell leider nicht sichtbar sind. Die Ergebnisse des Aufrufs werden anschließend hier auf dem Kulturportal auf einer eigenen Seite veröffentlicht.

 

#Künstlerzuhause

6 Fragen an Gütersloher Künstler*innen

 

1. Welche Art von Kunst schaffen Sie?

2. Wie verbringen Sie gerade Ihre Zeit, was beschäftigt Sie?

3. Welche Tipps haben Sie für eine sinnvolle Beschäftigung in der aktuellen Zeit?

4. Was ist im Moment besonders wichtig für Sie?

5. Worauf freuen Sie sich schon am meisten in der Zeit „nach Corona“?

6. Gibt es in der ganzen Situation auch etwas Positives?

 

Antworten inklusive Foto senden Sie bitte an: andrea.wistuba@guetersloh.de

 

Die Ergebnisse sind hier zu finden: #Künstlerzuhause


Urban.Art.Bingo.Gütersloh-Wochen entfallen

Aufgrund der derzeitigen Situation entfallen leider die Urban.Art.Bingo.Gütersloh-Wochen für weiterführende Schulen in diesem Schuljahr.


wichtig!

Donnerlüttken Kinderkulturfest

entfällt leider in diesem Jahr

Aufgrund der Coronaschutzverordnung der Landesregierung NRW muss das für den 16. August 2020 geplante Kulturspielfest in diesem Jahr leider ausfallen.

Unter dem Motto „Das Theater feiert Geburtstag“ wollte das Spielfest gemeinsam mit allen Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter und ihren Familien das 10-jährige Jubiläum des Theater Gütersloh feiern.
Alle Beteiligten freuen sich nun auf das Donnerlüttken im nächsten Jahr, wenn am Sonntag nach den NRW-Sommerferien, am

22. August 2021, wieder tolle Spielaktionen, kreative Bastelangebote, spannende Theateraufführungen und klangreiche Musikstücke auf große und kleine Entdecker*innen warten. Das bedeutet jede Menge Spiel und Spaß – selbstverständlich bei freiem Eintritt.


Neu im FB Kultur: Daniela Daus

Kulturkoordination und Kulturentwicklung heißen die neuen Arbeits-Schwerpunkte von Daniela Daus. Seit Mai vertritt die gebürtige Lippstädterin Kirsten Reckeweg in ihrer Elternzeit und freut sich auf eine spannende Aufgabe im umtriebigen Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh. Wichtig ist ihr hierbei eine bedarfsgerechte, an der Kulturentwicklungsplanung orientierte Arbeit, im Austausch mit den Kulturschaffenden und Bürger*innen. Die studierte Amerikanistin und Sozialarbeiterin ist 2013 nach über fünf Jahren Arbeitsaufenthalt in den USA in ihre westfälische Heimat zurück gekehrt. Daus bringt Erfahrungen in der Außenwirtschaftsförderung, in der Migrationssozialarbeit und natürlich in der Kulturarbeit mit. Diese ist für sie in den letzten Jahren immer wichtiger geworden – beruflich wie im Ehrenamt. Daher ist der Einstieg in den Fachbereich für Daus eine wunderbare Möglichkeit, sich ganz in den Dienst der Kultur zu stellen. Auf Begegnungen und Erfahrungen in der Dalke-Stadt ist sie gespannt und montags bis freitags unter Daniela.Daus@guetersloh.de oder 05241/82-3659 sehr gern erreichbar.

 

Foto: privat


Das Theater Gütersloh präsentiert:

Die Konferenz der Kuscheltiere, ein Theaterstück für Kinder ab 7 Jahren, digitale Uraufführung.


Kulturfaktor Live:

Start morgen (28.04.2020)

mit "Sazerac" Max Oestersötebier

Gütersloh (gpr). „KulturFaktor live“: Unter diesem Titel hat der städtische Fachbereich Kultur eine neue Reihe ins Leben gerufen, die heimischen Solo-Künstlern aus jedem kulturellen Bereich eine digitale Bühne bietet. Immer dienstags und donnerstags von 18.30 bis 19 Uhr wird aus dem Studio der Film- und Medienproduktion Filmfaktor in Gütersloh 30 Minuten lang im Livestream gesendet. Den Anfang macht  am morgigen Dienstag, 28. April, Max Oestersötebier, Gitarrist und Sänger der international tourenden Gütersloher Band THE SAZERAC SWINGERS, Initiator der Jazzreihe "Sazerac Lobby" im Parkhotel Gütersloh und Co-Veranstalter des "Sazerac Fests" in der Klosterpforte in Marienfeld. Er spielt Songs aus Gütersloh und New Orleans, gibt Einblicke in seine Kompositionswerkstatt und erfüllt Songwünsche während der Live-Sendung. Alles zu sehen unter www.kulturfaktor.com, unter https://www.kulturportal-guetersloh.de/home/kulturfaktor-live/ und auf der Facebook-Seite von Filmfaktor. Kulturakteure aus dem Kreis Gütersloh, die in der aktuellen veranstaltungsfreien Zeit die Gelegenheit einer "digitalen Bühne" nutzen möchten, können sich auch weiterhin unter der folgenden E-Mail-Adresse beim Fachbereich Kultur melden: lena.jeckel@guetersloh.de.

 


Aufruf!

Künstler gesucht für „KulturFaktor live“

Wir suchen Euch: Solo Künstler aus dem Kreis Gütersloh, die sich 30 Minuten lang live im Studio von der Film- und Medienproduktion Filmfaktor Gütersloh präsentieren möchten.

 

In Kooperation mit Filmfaktor Gütersloh hat der Fachbereich Kultur eine Reihe ins Leben gerufen, wo sich Solo-Künstler aus jedem kulturellen Bereich (Bildende Kunst, performative Kunst, Darstellende Kunst, Kabarett, Theater, Tanz, Musik uvm.) dienstags und donnerstags um 18:30 Uhr live präsentieren können. Am 28. April um 18.30 Uhr startet die erste Livesendung. Unter folgendem Link können Sie die Sendung im Live-Stream verfolgen: KulturFaktor live

 

Falls Sie Interesse haben, sich und Ihre Arbeit bei FilmFaktor live zu präsentieren, melden Sie sich gerne bei der Fachbereichsleitung Lena Jeckel unter: Lena.Jeckel@guetersloh.de

 


Informationen zu Hilfen für Kulturaktive und Selbstständige während der Corona-Pandemie

Die Aktuellen Informationen zu den Corona-Hilfen für Kulturaktive finden Sie unter dem Menüpunkt: Corona-News auf der linken Seite.


Theater Gütersloh: Corona zu Zweit

Kreativ-Wettbewerb für Kinder

Aufgrund der derzeitigen Situation sind viele Kinder zuhause und haben sicher viele kreative Ideen, was Kulturi und Kulturella in Gütersloh für schöne Abenteuer erleben können.

Dann freuen wir uns, wenn Sie ihre Kinder unterstützen und sie auf den folgenden Aufruf aufmerksam machen:

 

Hallo!

 

Kennst du das Kulturmonster Kulturi und seine Schwester Kulturella?

 

Kulturi wohnt in der Stadthalle und zeigt den Kindern, wo es tolle Sachen zu erleben gibt. Kulturella wohnt im Sommer im Mohnspark auf dem Spielplatz und im Winter im Stadtmuseum Gütersloh.

 

Gemeinsam hören sie gerne Musik, lesen, tanzen, singen und malen viel. Doch was machen die beiden eigentlich genau? Welches sind die Lieblingslieder der beiden und wo tanzen sie am liebsten? Was malt Kulturi gerne und was für Geschichten lesen sie? Spielt Kulturella ein Instrument? Was fühlen, sehen und hören die beiden Kulturmonster und welche spannenden Abenteuer erleben sie dabei in Gütersloh?

Was meinst du, was könnten Kulturi und Kulturella für spannende Abenteuer in Gütersloh erleben?

 

Schreibe oder male uns deine Geschichte auf, komponiere ein Lied oder einen Rapp und schicke sie bitte per E-Mail an inga.michaelis@guetersloh.de oder per Post an Inga Michaelis, Fachbereich Kultur, Friedrichstr. 10, 33330 Gütersloh

 

Einsendeschluss: 19. April 2020

 

Für die spannendsten Geschichten vergeben wir tolle Preise!

Wir freuen uns schon sehr auf deine Geschichte, dein Lied/Rapp oder dein Bild!

 

Ausstellung im Stadtarchiv

 

JOHANNA OSTMANN

„Erinnerungen einer dritten Generation“

Raum/Videoinstallation

 

07.03.2020 – 11.05.2020

„Erinnerungen trägt jeder in sich. Erinnerungen sind unser episodisches Gedächtnis. Erinnerungen sind Konstrukte aus Erlebtem und erzähltem.

 

Aus Erinnerungen werden Erzählungen, aus Erzählungen werden Geschichten. Erinnerungen werden abgerufen, bewertet, umgeschrieben, neu bewertet, verdrängt und vergessen. Wir lernen aus Erinnerungen genauso häufig, wie wir sie fehlinterpretieren. Wir erinnern uns täglich daran, wer wir sind.“

In Ihrer Rauminstallation macht Johanna Ostmann den Erinnerungsprozess Ihrer familiären

Vergangenheit sichtbar. Ihr Großvater ist 1924 in Berlin geboren und dort aufgewachsen. Seine Erinnerungen waren geprägt von der Euphorie und den Schrecken des Krieges.

Als Enkelin wurde Sie sehr früh mit den Aufarbeitungsversuchen seiner Kriegserlebnisse konfrontiert. Die Erinnerungen an diese Eindrücke vermischten sich zu einer Bildwelt, die es galt, durch gezielte Gestaltungsprozesse herauszuarbeiten. Mit der Stop-Motion-Technik versetzte sie Kreidezeichnungen, in Bewegung. Dieses Verfahren ermöglichte Ihr narrative Metamorphosen die die Gefühlswelten von Scham, Trauer, Schuld und Wut begreifen lassen.

Neben der Arbeit an der Tafel entstanden Objekte aus dem Nachlass der Großeltern und anderen Materialien, die die Symbolik des Erinnerns in sich tragen.

Bestätigt von der Erkenntnis, dass sie zur letzten Generation zählte, die mit Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs gelebt und an ihren Erinnerungen teilgenommen hat, ließen sie zu Beginn der Auseinandersetzung Erinnerungsprotokolle führen, daraus entstanden mehrere kleine episodische Texte, denen die Besucher in der Ausstellung zuhören können.

 

Johanna Ostmann ist 1983 in Bielefeld geboren und lebt in Herford. Sie studierte Grafik Design an der FH Bielefeld. Seit 2016 arbeitet sie als Grafikerin an der Universität Bielefeld

Einrichtungen aus Gütersloh werden mit Kulturi ausgezeichnet

Sechs Gütersloher Institutionen werden mit einer eigenen Kulturi-Skulptur ausgezeichnet, für ihr Engagement für Kulturelle Bildung.

Einladung zur 2. „Geschichtswerkstatt“

am 03.03.2020 in der Stadthalle, 2. OG, Konferenzraum K21.

Insbesondere zur Geschichtswerkstatt haben wir jüngst auf unserem Kulturportal Gütersloh eine neue „Plattform“ eingerichtet: https://www.kulturportal-guetersloh.de/erinnerungskultur/geschichtswerkstatt/

 

Das Ziel: Vernetzen, Informieren, Publizieren, Themen benennen, Sichtbarkeit erhöhen, digitale Begleitung der persönlichen Treffen. Ein weiterer Schritt auf dem Weg, die Sichtbarkeit des Geschichtsinteresses in Gütersloh zu erhöhen, die zahlreichen Akteure und Aktiven zu vernetzen und ihre Themen einem größeren Publikum bekannt zu machen. Seien Sie dabei und füllen Sie diese Plattform mit Leben und Geschichte!

 

Anmeldung zur Geschichtswerkstatt bitte bis zum 26.02.2020 unter michael.deppe@guetersloh.de

 

Einladung zum 2. Erzählcafé

Kurzer Bericht

vom Kulturforum am 10.02.2020 in der Stadtbibliothek Gütersloh

Kultur in Gütersloh – eine runde Sache:

2. Kulturforum fand in der Stadtbibliothek statt

 

Über 100 Gäste – Kulturschaffende und Kulturvermittelnde samt Referenten und Akteuren –  begingen am 10.02.2020 in der Stadtbibliothek das 2. Gütersloher Kulturforum.

 

Impulsreferate zu Themen des Gedächtnisses (Bogen zur Erinnerungskultur, Prof. Dr. Johanna Kißler, Uni Bielefeld), zu Kulturraum Stadtraum (Kulturelle Bildung, David Kory/Die Urbanisten e.V.) sowie zur Kunst im öffentlichen Raum (Birgit Laskowski, externe Kuratorin der Regiopole-Städte Herford, Bielefeld und Gütersloh zu diesem Thema) waren neben Grußworten des Bürgermeisters Henning Schulz, des Kulturdezernenten Andreas Kimpel und Fachbereichsleiterin Lena Jeckel, umrahmt von einem frischen, vielfältigen Kulturprogramm junger Kreativer: Hip-Hop-Tanz, Klavier- und Violoncellospiel, Posaunenklänge und eine klangvolle Stimme zur Gitarre auf dem Programm. Der künstlerische Nachwuchs erhielt an dem Tag mit einigen Kostproben aus deren Repertoire seine Bühne.

Im Dialog mit zwei jungen „Morgenmachern“ stellte Silke Niermann Ideen für die Zukunft vor, die einen erfrischenden Abschluss und Aspekte zum Nachdenken boten.

Und nach einem nahezu zweieinhalbstündigen Programm wurde noch länger als geplant miteinander geredet und sich ausgetauscht – Beweis für das wirkliche Interesse der Teilnehmenden und für das passende Format an einem wirklich passenden Ort der Begegnung: der Stadtbibliothek, der hier als Kooperationspartner noch einmal für die Gastfreundschaft gedankt werden soll.

Im Nachgang wurde das „Bunte Brett“ mit seinen Gesuchen und Angeboten sowie Kulturwünschen als neue Rubrik auf dem Kulturblog auf dem Kulturportal Gütersloh online gestellt. Auch die Impulsvorträge werden – auszugsweise – online zur Verfügung gestellt werden.

 

Alles in allem also ein runder Auftakt in das Kulturjahr 2020 mit Einstimmung zu zentralen Themen und Projekten.

Siehe Fotostrecke.

 

Die Präsentationen zu den Impulsvorträgen finden Sie hier zum Download:

 

Programm zum Kulturforum

 

Das Kulturforum, das zum zweiten Mal veranstaltet wird, findet dieses Jahr am 10. Februar 2020

ab 17 Uhr in der Stadtbibliothek Gütersloh statt, der Ausklang ist gegen 20 Uhr geplant. Der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh lädt herzlich alle Kulturschaffenden und Kulturinteressierten ein, sich an diesem Abend mit neuen fachlichen Impulsen bei kulturellem Begleitprogramm und guten Gesprächen für 2020 inspirieren zu lassen. Die Kulturentwicklungsplanung setzte in Gütersloh von Anfang an auf hohe Partizipation und Dialog, was als roter Faden weiter im Fokus steht: Neben den neu eingeführten „Runden Tischen der Kultur“ wird somit auch das Kulturforum wieder neu belebt.

 

Der Fachbereich Kultur wird vollzählig in seiner neuen Struktur und Besetzung für Ihre Fragen und Anliegen vor Ort sein und freut sich auf den Austausch. Ebenso bietet sich die Gelegenheit, einige wissenschaftliche Aspekte „über den Tellerrand“ zum Thema Gedächtnis seitens der Universität Bielefeld zu erhalten, was auch für Themen der Erinnerungskultur einen interessanten, psychologischen Hintergrund bietet. Zudem wird die externe Kuratorin unter dem Label ZERO FOLD für Kunst im öffentlichen Raum der Regiopole-Städte Bielefeld, Herford und Gütersloh erste Betrachtungen vorstellen und für ein anschließendes Gespräch zur Verfügung stehen. Und nachdem das Urban.Art.Bingo.Gütersloh in 2019 erfolgreich startete, wird die Zusammenarbeit mit den „Urbanisten“ aus Dortmund und dem Fachbereich Kultur erweitert. Dieses neue Projekt wird neben einigen generellen Erfahrungen zum „Kulturraum-Stadtraum“ vorgestellt werden.

 

Sagen Sie es gerne weiter und kommen sie zu dieser vielfältigen Zusammenkunft der Kulturszene in Gütersloh an dem so passenden „Dritten Ort“, einem Ort der Begegnung: der Stadtbibliothek. Auch hier wandelt sich einiges und wird im Dialog mit den „Morgenmachern“ auf den (digitalen) Weg gebracht. Das ausführliche Programm finden Sie hier zum Download.

Aus organisatorischen Gründen bittet der Fachbereich Kultur um Anmeldung bis zum 04.02.2020 unter kulturportal@guetersloh.de

 

Kulturforum Gütersloh der Kulturentwicklungsplanung

Datum: 10.02.2020 von 17-20 Uhr

Ort: Stadtbibliothek Gütersloh

Kontakt: Kirsten Reckeweg, Koordinatorin KEP, 05241/823659

 

Kulturforum am 10.02.20

Kultur Wie geht´s?

Zusammenfassung vom Runden der Tisch der Kultur am 14.11.19

Der Runde Tisch der Kultur zu den Themen Erinnerungskultur und kulturelles Erbe/
Kunst im öffentlichen Raum fand eine gute Resonanz und es herrschte ein reger Austausch. Schwerpunkt der Diskussionen und des Abends lag auf der Kunst im öffentlichen Raum.
Die vielfältigen Beiträge gilt es bestmöglich in den anstehenden Konzepten und Umsetzungen zu berücksichtigen.

Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Teilnahme, Ideen und Impulse!

 

Den ganzen Bericht des Abends können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen:

der Fachbereich Kultur wünscht Kulturige Weihnachten und ein kreatives neues Jahr!

Erzählcafé

„Geschichte für morgen“ –

 Einladung zum ersten Erzählcafé dieser Art in Gütersloh: Textilindustrie als Thema

Erzählcafés, üblicherweise eine mündliche Übertragung von Lebensinhalten, erlebten Geschichten oder Fachwissen, wird in Gütersloh neu aufgesetzt. Unter dem Motto „Geschichte erleben und begreifbar machen“, geht der Fachbereich Kultur in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum in eine neue Runde der Erzählcafés.

Bei den Erzählcafés soll die lokale Geschichte im Vordergrund stehen; egal ob es beispielsweise um Lebensmittelindustrie, Schulwesen oder Bäderkultur geht, richtet es sich von Güterslohern an Gütersloher. In Gesprächen mit Zeitzeugen und Fachleuten, sollen anwesende Bürger*innen sowie interessierte Jugendlichen und Schulklassen, persönliche und lokale Geschichte im Kontext erfahren und erleben. Ebenfalls soll das Erzählte im zweiten Teil, von Fachleuten reflektiert werden und in einen größeren historischen Zusammenhang gebracht werden. Wichtig hierbei ist auch, ein junges Publikum anzusprechen, um das Interesse für unsere Geschichte und das Engagement für diesen Bereich zu wecken.

Es besteht die Möglichkeit, durch das Miteinander zwischen Erzählenden und Zuhörenden einen lebhaften Dialog zu erzeugen. „Ein Geben und Nehmen“ mit hoffentlich entstehendem „Wir“-Gefühl und einem regen Austausch.

Durch einen „Museumskoffer“, der historische, themenbezogene Gegenstände aus dem Inventar des Stadtmuseums enthält, soll Geschichte begreifbar werden und sozusagen zum Anfassen sein. Fakten rund um die Artefakte ergänzen somit Emotionen und Erinnerungen in den Schilderungen.

 

Das erste Erzählcafé am Dienstag, 26. November 2019 ab 18.30 Uhr, befasst sich mit dem Thema Textilindustrie.

Die historischen „Greve & Güth“-Firmengebäude, vielen bekannt als „Die Weberei“, wird als passende historische Örtlichkeit, genauer gesagt das Kesselhaus, für den Auftakt dieser Erzählcaféreihe zur Verfügung stehen. Sie erwartet also eine geschichtlich adäquate Umgebung in moderner Nutzung und Ambiente. In angenehmer Atmosphäre kann der letzte Dienstag im November so ausklingen.

 

Interessenten werden gebeten, sich bei Kirsten Reckeweg im Fachbereich Kultur bis zum 24. November 2019 anzumelden: kirsten.reckeweg@guetersloh.de, Telefon 05241 82-3659.

Herzlich willkommen!

Die Fortsetzung der Erzählcafés ist dann im kommenden Jahr geplant. Als Themen sind beispielsweise der (Buch)Druck, Bäderkultur/Hygiene und Lebensmittelindustrie angedacht.

Ein neuer Kollege im Fachbereich Kultur

Neue stellvertretende Fachbereichsleitung:

Michael Deppe

 

Bislang hat Michael Deppe verschiedene Aufgaben für die Gemeinde Hiddenhausen wahrgenommen. Nach Abschluss seines Masterstudiums an der Universität Kassel hat er neun Jahre im Bereich Finanzwesen als Anlagenbuchhalter und Controller gearbeitet. Schwerpunkte seiner Arbeit waren hierbei die Jahresabschlussarbeiten in der Anlagenbuchhaltung, die Kosten- und Leistungsrechnung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Aufgrund seines privaten kulturellen Interesses freut er sich sehr auf die zu bewältigen Aufgaben im Fachbereich Kultur. Neben den anstehenden Verwaltungsaufgaben, möchte er darüber hinaus auch neue kulturelle Ideen entwickeln und begleiten. Gütersloh hat er bislang einige Male mit seiner Familie besucht, freut sich aber auch darauf noch vieles Neues in der Stadt zu entdecken.

 

Michael Deppe ist in der Woche erreichbar unter:

Michael.deppe@guetersloh.de oder unter 05241 82-2094

Rückblick auf Skulpturen Rundfahrt

Immer da, aber nicht immer im BlicK

Kunst im öffentlichen Raum in Gütersloh neu wahrnehmen

 

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur bot der Verein „Skulpturen Gütersloh – Verein zur Förderung plastischer Kunst in Stadt und Kreis Gütersloh e.V.“ mit seinen beiden Vorsitzenden Reiner Kuhn und Carsten Moor am 25.09.2019 vormittags eine Runde zu ausgewählten Skulpturen im Gütersloher Stadtraum an. Auf dem Programm standen 13 Skulpturen in 9 Stationen, die gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung, des Kulturausschusses, Vereinsfreunden und weiteren interessierten Bürger*innen erradelt wurden.

 

In rund zweieinhalb Stunden wurde die Wahrnehmung der Teilnehmenden auf das gelenkt, was im Alltag oft nicht mehr im Blick ist, aus kulturpolitischer Sicht jedoch relevant ist und einige Chancen der Kunstbetrachtung bietet. Aus Sicht des Fachbereichs Kultur sollte hiermit ein Startschuss markiert werden zur intensiveren Auseinandersetzung mit Kunst im öffentlichen Raum, zugleich eine Handlungsempfehlung aus dem laufenden Kulturentwicklungsplanungsprozess.

Auffällig war die Vielfalt, die sich in Gütersloh findet, die Herausforderung, Zuständigkeiten und Historie einiger Skulpturen noch weiter zu recherchieren, den Bestand lückenlos zu erfassen und dann entsprechend informativ aufzubereiten. Dem Fachbereich geht es hier nicht um Bewertung, sondern um eine Dokumentation des Ist-Zustandes und einen bewussten Umgang in der Zukunft mit Bestand und potentieller Entwicklung dieses Kunstbereiches. Dabei ist es wichtig, der ursprünglichen Intention des Künstlers/der Künstlerin so nahe wie möglich zu kommen bzw. zu sein. Welche Patina ist gewünscht, wo mangelt es an Pflege, wo ist Effektbeleuchtung gewünscht, wo ist es ökologisch nicht sinnvoll und künstlerisch sogar eher als störend vom Künstler/der Künstlerin bewertet? Da die ursprünglichen Entwurfsverfasser oder Gestaltenden teilweise schon verstorben sind, ist da einiges an Recherchearbeit notwendig.

 

Als Ziel wird angepeilt, im nächsten Jahr die Kunst im öffentlichen Raum informativ zugänglich zu machen – analog zur APP, die bereits für Baudenkmäler existiert.

Alle waren sich schließlich einig, dass Wertschätzung für die Skulpturen wichtig ist und der Dialog über Status quo und Zukunft der Kunst im öffentlichen Raum im Fluss bleiben muss.

Ein erster Ansatz, der auch die Kunst im öffentlichen Raum mit einbezieht, ist das „Urban.Art.Bingo“. Das „Bingo-Spiel“, dass der Fachbereich Kultur zusammen mit den „Urbanisten e. V.“ aus Dortmund entwickelt hat, bezieht Streetart, Kunstwerke und Baukultur in spielerischem Raumerkunden mit ein. Hier gibt es sowohl für Kenner Güterslohs als auch Touristen viel zu entdecken. Das Spiel kann im Stadtmuseum, der Stadtbibliothek oder im Fachbereich Kultur kostenfrei ausgeliehen werden. Bei Fragen hierzu steht gerne der Fachbereich Kultur zur Verfügung.

Fotos: Timo Güthenke, FsJ Fachbereich Kultur, Stadt Gütersloh

Kunst im öffentlichen Raum – „Begehen und Verstehen“ Information zur Skulpturen-Rundfahrt am 25.09.2019

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur wird der Verein „Skulpturen Gütersloh – Verein zur Förderung plastischer Kunst in Stadt und Kreis Gütersloh e.V. für den 25. September ab 11:30 Uhr eine kleine Rundfahrt mit dem Fahrrad zu ausgewählten Skulpturen im Kernstadtgebiet und in Richtung Stadtpark/Botanischer Garten anbieten. Mit von der Partie werden u.a. Vertreter*innen des Fachbereichs Kultur, des Kulturausschusses, einige Gäste des Vereins und Pressevertreter*innen sein.

 

Der Fachbereich Kultur möchte damit den Startschuss zur Auseinandersetzung mit „Kunst im öffentlichen Raum“ markieren, die künftig verstärkt in den Fokus rücken soll, was gleichzeitig eine der Handlungsempfehlungen aus der laufenden Kulturentwicklungsplanung ist. Dabei ist die Einbindung vorhandener Expertise wichtig, was der Austausch mit dem hiesigen Verein deutlich macht. An dieser Stelle herzlichen Dank an die beiden Vorsitzenden des Vereins, Reiner Kuhn und Carsten Moor, die zusammen mit dem Fachbereich den Rundgang vorbereitet haben.

 

Einige interessierte Bürger*innen können an dem Stadtrundgang zu ausgewählten Kunstwerken im öffentlichen Raum teilnehmen.

 

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bei Interesse vorher schnellstmöglich und verbindlich bei Kirsten Reckeweg, Fachbereich Kultur, Kirsten.Reckeweg@guetersloh.de, Tel. 05241 82-3659 an.

Der Treffpunkt wird den Teilnehmenden dann bekannt gegeben. Dauer ca. 1,5 Stunden. Durchführung mit dem Fahrrad – bitte ein eigenes Rad mitbringen.

 

Bei großem Interesse kann möglicherweise die Skulpturen-Runde wiederholt werden.

14.09.19 14 Uhr auf dem Spielplatz im Mohnspark:

Einweihung der Kulturella-Skulptur mit Spiel und Spaß

Kulturi, das Kulturfabelwesen des Fachbereichs Kultur der Stadt Gütersloh, hat eine kleine Schwester: Kulturella.
In den letzten Ferientagen waren 10 Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren zu einem Workshop mit der Gütersloher Künstlerin Karin Wolf eingeladen, sich ein weiteres Kulturfabelwesen für Gütersloh auszudenken. Der Workshop wurde von der Firma Hagedorn und der Firma Rickmann sowie vom Fachbereich Kultur unterstützt. Die Gütersloher Künstlerin Karin Wolf (Kunstwerkstatt Rietberg) hat sich auf den Figurenbau mit Kindern spezialisiert und hat bereits im letzten Jahr mit Kindern das Kulturi entwickelt und gebaut.
Während des Workshops, in den Räumlichkeiten der Firma Hagedorn, haben die Kinder mit Karin Wolf Zeichnungen angefertigt, wie die kleine Schwester von Kulturi aussehen könnte. Die Kulturella wurde dann von den Kindern aus dem Material NonaD plastiziert und angemalt und ist jetzt wetterfest.

 

Die Kinder sind sehr stolz auf ihre Kulturella und erzählen vom Bau und über die Kulturella:
Cristiano: „Es war sehr viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Kulturella ist fünf Jahre alt. Faulenzen und im Sand spielen und mit dem Ball spielen sind ihre Hobbys.“
Leah: „Kulturella sieht schön aus.“
Gemeinsam haben die Kinder sich Geschichten darüber ausgedacht, was Kulturella gerne mag und was sie so den Tag über macht und wie ihr Bruder Kulturi, der in der Stadthalle wohnt, Kontakt zu ihr aufnimmt:
„Kulturella mag ihren Bruder, weil er sich so gut um sie kümmert und weil er so gut tanzen und singen kann. Kulturi ruft Kulturella mit Musik und zeigt ihr viele Orte, an denen man Kultur erleben kann. Und abends vor dem Zubettgehen liest er Kulturella noch eine Geschichte vor, das mag sie besonders gerne.“
Kulturella wird ihren Platz auf dem Spielplatz im Mohnspark finden. Dort können sich dann Kinder zu ihr auf die Bank setzen und ihr Geschichten erzählen.


Am 14.09.19 um 14 Uhr laden Frau Hagedorn und Frau Rehage und der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh Kinder und Familien zur Einweihung der Kulturella auf den Spielplatz im Mohnspark ein. Die beiden Stifterinnen werden anwesend sein.
Außerdem werden die beiden Clowninnen Lolli und Mandarine die Einweihung mit Spiel und Spaß begleiten und es warten noch weitere kleine Überraschungen auf die Kinder.

 

Einweihung der Kulturella mit Spiel und Spaß
Datum: 14.09.19
Uhrzeit: 14 Uhr
Ort: Spielplatz im Mohnspark

 

Foto: Hagedorn

Der Kultur[m] ist fertig und ist an Schulen und Kindertageseinrichtungen versandt worden

Der Kultur[m] ist ein besonderer Katalog mit Angeboten Kultureller Bildung in Gütersloh. Er bildet einen Teil der Umsetzung des im KEP-Prozess entwickelten Gesamtkonzeptes für Kulturelle Bildung in Gütersloh.

 

Es handelt sich bei dem Katalog um eine Sammlung von Postkarten, gebündelt zu einem kompakten Paket. Auf den einzelnen Postkarten sind Angebote regionaler Kulturaktiver zu finden, die sich vor allem an Kindertageseinrichtungen und Grundschulen richten. Der Katalog soll den Erzieher/innen und Lehrer/innen die Suche nach passenden Angeboten im Bereich der Kulturellen Bildung erleichtern und die regionalen Kulturakteure unterstützen.

 

Die einzelnen Farben zeigen, zu welcher Sparte die Angebote gehören:

 

·         Rot = Theater

·         Orange = Bildende Kunst

·         Gelb = Mixed/ Verschiedenes

·         Grün = Geschichte & Literatur

·         Blau = Musik

·         Lila = Tanz

·         Bunt = Angebote und Informationen aus dem Fachbereich Kultur

 

So können die Erzieher/innen und die Lehrer/innen gemeinsam mit den Kindern nach passenden Angeboten suchen. Außerdem können die Karten zu einem Turm, Tier oder Bauwerk zusammengesteckt werden und erhalten so auch ein spielerisches Moment. Die Bilder auf den Karten wurden von Kindern aus dem Familienzentrum St. Marien in Gütersloh gestaltet.

 

internationale Platzbesetzung auf dem Isselhorster Kirchplatz und dem Theodor-Heuss-Platz

Der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh fördert die kooperative europäische Kulturarbeit. Im Rahmen der Platzbespielung öffentlicher Gütersloher Plätze werden Projekte mit Künstler/innen aus Europa durchgeführt.

 

In diesem Jahr hat die Küsntlerin Nirgül Kantar vom 1.07. bis 14.07.19. insgesamt 6 Künstler/innen aus 4 verschiedenen Ländern (England, Dänemark, Türkei, Polen) nach Gütersloh eingeladen. Zu Beginn waren sie auf dem Isselhorster Kirchplatz künstlerisch tätig. Am Freitag 12. und Samstag 13.07. arbeiteten sie dann auf dem Theodor-Heuss-Platz in der Innenstadt. Hierzu waren alle Gütersloher Künstler/innen eingeladen sich zu beteiligen und den Platz mit Leben und Kunst zu füllen und mit den Künstler/innen ins Gespräch zu kommen.

 

Folgende Künstler/innen sind beteiligt:

1. Steven Furse, Malerei (England) (http://masterfurse.com/)

2. Jess Gill, Skulptur/ Installation (England) (https://www.youtube.com/watch?v=tFtgsaYnqk4)

3. Richard Holmes, Graffiti (Dänemark) https://www.urbanartist.dk/

4. Oguz Koc Kece, Textilkunst (Türkei)

5. Canay Kilit Kifci, Textilkunst (Türkei)  (https://www.etsy.com/shop/Feltbycanay)

6.  Andrzej Duda, Holzbildhauer (Polen)

 

Richard Holmes gestaltete die Rückwand der Sporthalle des Evangelisch-Stiftischen-Gymnasiums mit einem Graffiti, dieses wurde inspiriert von Zeichnungen der Schüler/innen des ESG.

 

Organisation: Nirgül Kantar-Dreesbeimdieke

In Kooperation mit: Stadt Gütersloh Fachbereich Kultur

 

Fotos © Jürgen Hilbert

Ideen gesammelt beim „Runden Tisch der Kultur“

17.06.2019

 

Kulturelles Erbe und Erinnerungskultur sollen auch Spaß machen.

Lebhafte Diskussion und intensiver Austausch beim Runden Tisch der Kultur.

 

Was ist kulturelle Identität? Welche Aspekte spielen in Gütersloh eine besondere Rolle? Insgesamt 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten jetzt unter der Moderation von Lena Jeckel, Leiterin des Fachbereichs Kultur, und der Projektleiterin Kirsten Reckeweg zum Schwerpunktthema „Kulturelles Erbe und Erinnerungskultur“. Der Fachbereich Kultur hatte erstmalig zu einem „Runden Tisch der Kultur“ unter dem Motto „Kultur – wie GehT´s“ eingeladen und viele kundige Bürgerinnen und Bürger sowie historische Fachleute diskutierten mit.
Neben Vertretern der Stadt und einiger Institutionen wie Stadtmuseum und Stadtarchiv sowie historischer Vereine freuten sich die Initiatorinnen insbesondere über die Teilnahme der jungen Generation: insgesamt fünf Vertreter*innen des Jugendparlamentes in Funktion als Schülervertreter- oder -sprecher waren der Einladung gefolgt. „Dieser Dialog soll besonders ausgebaut werden, geht es doch hier um die Generation, die wir für Geschichte und Erinnerungskultur begeistern wollen und die künftig die Verantwortung zur Gestaltung unserer Lebenswelt trägt“, betont Reckeweg.
Bevor es um einzelne Themen und Ideen ging, wurde zunächst der Begriff der „Identität“ beleuchtet und kontrovers diskutiert. Schnell kam man auf Aspekte, die in Gütersloh eine Rolle spielen. Insbesondere die Gütersloher Wirtschaftsgeschichte mit der Industrialisierung, Stadtentwicklung und der Branchen wie Textil, Getränke und Genussmittel (Brennerei/Brauerei), Fleisch- und Wurstwaren, Druckerzeugnisse/Medien sowie Möbel-/Holzindustrie
Die Zeit des Nationalsozialismus wurde ebenfalls in den Fokus genommen. Auch die jüngere Militär- und Besatzungszeit und auch Migrationsthemen sollten beleuchtet werden. Als Format, das mittelfristig umsetzbar wäre, wurde eine Reihe von Erzählcafés an verschiedenen historischen Orten zu jeweils passenden Themen vorgeschlagen.
Dabei waren sich alle Anwesenden gemeinsam mit den Veranstalterinnen einig: neben dem ernsthaften Anspruch des Gedenkens darf und soll Erinnerungskultur auch Spaß machen, soll Begegnung schaffen, aber auch neue digitale Möglichkeiten nutzen. Die Bedeutung für das Heute und Morgen als Auswahlkriterium der Themen und Formate, die künftig dann in konkrete Maßnahmen und Projekte führen, kann als roter Faden dienen. „Wir bedanken uns ausdrücklich für das große Engagement und freuen uns auf den weiteren Dialog und die Zusammenarbeit, so Lena Jeckel.
Dieser Runde Tisch war erst der Auftakt. Mit einer „Geschichtswerkstatt“ soll es demnächst weitergehen, Dafür haben bereits zehn Teilnehmende ihr Interesse bekundet. Der Beteiligungsprozess des Kulturentwicklungsplans zu diesem Thema ist also weiter ins Rollen gekommen und das Thema wurde „auf die Gütersloher Karte gesetzt“. Der nächste „Runde Tisch der Kultur“ ist für den 14. November geplant.

Runder Tisch der Kultur

Der Fachbereich Kultur lädt Sie am 13.06.2019  18-21 Uhr herzlich zum ersten „runden Tisch der Kultur“ ein, dieser soll in Zukunft zweimal jährlich stattfinden.

 

Der Abend steht unter dem Motto:

 

Kultur – wie GehT´s?

Donnerstag, 13.06.2019  18-21 Uhr 

Konferenzraum K22 

Stadthalle Gütersloh

Lena Jeckel, Fachbereichsleitung und Kirsten Reckeweg, Projektleitung KEP, werden Sie persönlich nach dem Stand der Dinge und Ihren Anliegen im kulturellen Kontext befragen. Neben diesem eher lockeren Austausch werden die beiden sich Ihnen als zwei neue Akteurinnen in Gütersloh näher vorstellen.

 

Thematischer Schwerpunkt des Abends:

Kulturelles Erbe und Erinnerungskultur

Im Prozess der Kulturentwicklungsplanung wurde für 2019 das Schwerpunktthema „Kulturelles Erbe und Erinnerungskultur“ vereinbart. Hierzu laden wir alle Fachleute und historisch interessierten BürgerInnen besonders ein, da es gilt, auch hier in einem Beteiligungsprozess, Aufgaben und Einzelthemen näher zu bearbeiten.  

 

Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Aus organisatorischen Gründen (kleiner Snack), bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 05.06.2019

bei Kirsten Reckeweg, 05241 82-3659, Kirsten.Reckeweg@guetersloh.de

 

Neu im Fachbereich Kultur: Kirsten Reckeweg

Kirsten Reckeweg freut sich, seit April Teil des Teams im Fachbereich Kultur zu sein. Als Kulturwissenschaftlerin wird sie insbesondere koordinierend, entwickelnd und konzeptionell tätig sein. Ihr eigener künstlerischer Schwerpunkt ist die Bildende Kunst, insbesondere die Malerei. Acht Jahre Leben und Arbeiten in Norwegen als Kulturvermittlerin in der Kulturellen Bildung und im Tourismusbereich im Gepäck war sie zuletzt in Bielefeld Koordinatorin für die Gründung und Eröffnung des Ortwin Goldbeck Forums mit dem Kunstforum Hermann Stenner.

 

In Kindertagen war sie viel in Gütersloh und wird sicherlich sowohl alt Bekanntes als auch viel Neues entdecken. Nun ist sie gespannt darauf, die kulturelle Vielfalt in Gütersloh mit ihren Kulturschaffenden und Kulturinteressierten persönlich kennenzulernen. Sie ist erreichbar dienstags bis freitags vormittags: Kirsten.Reckeweg@guetersloh.de oder unter 05241 82-3659.

 

NEUE FACHBEREICHSLEITUNG

FACHBEREICH KULTUR

 

Seit dem 1. Februar bekleidet Lena Jeckel die Stelle der Fachbereichsleitung des Fachbereichs Kultur der Stadt Gütersloh:

Lena Jeckel arbeitet bereits seit September 2017 in Teilzeit für die Stadt Gütersloh und betreute unter anderem die Jazzreihe. Außerdem war sie Geschäftsführerin des Bunkers Ulmenwall in Bielefeld.

 

Sie freut sich nun auf ihre neuen Aufgaben als Fachbereichsleitung und darauf die Kulturaktiven aus Gütersloh kennenzulernen.

 

 

 

 

Entwurf des Konzeptes zur Bildenden Kunst/Kunst im öffentlichen Raum wird beraten

 

Nach dem Beschluss des Rates zur Kulturentwicklungsplanung stand die Umsetzungsphase im Jahr 2018 unter dem Schwerpunktthema „Bildende Kunst / Kunst im öffentlichen Raum“.

 

Die Verwaltung erarbeitete einen Entwurf eines Konzeptes zur Entwicklung der Bildenden Kunst / Kunst im öffentlichen Raum erarbeitet, das im Wesentlichen die Anregungen aus den 86 Handlungsempfehlungen des KEP-Prozesses aufgreift und Vorschläge zum weiteren Vorgehen aufzeigt. Dieses Konzept wurde vom Kulturausschuss  in der Sitzung vom 18.09.2018 beschlossen.

Zum Konzept-Entwurf

 

 

 

 

Preiswürdiges Konzept zur Kulturellen Bildung…

Stadt Gütersloh vom Land ausgezeichnet – 15 000 Euro fließen in die Umsetzung von Projekten

Gütersloh (gpr). Großer Erfolg für das städtische Konzept zur kulturellen Bildung: Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat jetzt im Rahmen einer Festveranstaltung im Landestheater Neuss unter anderem die Stadt Gütersloh mit  dem Preis "Kinder- und Jugendkulturland NRW" ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt die Landesregierung sowohl einzelne Kultureinrichtungen und -akteure als auch Städte und Kreise, die Kindern und Jugendlichen in modellhafter Weise die Teilhabe am kulturellen Leben in Nordrhein-Westfalen eröffnen. Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert.

 

 

 

 

Eine Kulturstreetworkerin für Gütersloh…

…eine tolle Idee, die aus dem KEP-Prozess resultiert. Aber was macht eine Kulturstreetworkerin eigentlich?

Mein Name ist  Inga Michaelis (28 Jahre alt) und ich komme selbst aus der freien Kulturarbeit (u. a. Kindermuseum OWL e. V.) und kenne somit die Probleme, die mit dieser wunderbaren Arbeit einhergehen. Sei es die Frage nach der Finanzierung von Projekten oder der Unterstützung bei der Bildung von Netzwerken und Kooperationspartnerschaften. Vieles wird in ehrenamtlicher Arbeit neben den anderen Beschäftigungen erledigt. Oftmals hätte ich mir jemanden gewünscht, der mir in Förderfragen mit Rat und Tat zur Seite steht, Kontakte herstellt oder Räumlichkeiten vermittelt.

Und genau das ist jetzt meine neue Aufgabe. Ich freue mich sehr, Sie, die Kulturakteure der Stadt Gütersloh und Ihre Arbeit kennenzulernen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und neue Projekte zu entwickeln!

Im Moment bin ich dabei mich in den KEP-Prozess einzuarbeiten und mit Ihnen, den Kulturschaffenden Güterslohs, Kontakt aufzunehmen. Sie können mich gerne im Vorhinein schon mal anrufen oder mir eine E-Mail schreiben, dann können wir gern ein Treffen vereinbaren, damit ich Sie und Ihre Arbeit kennenlernen kann!

Sie erreichen mich per Email unter: inga.michaelis@guetersloh.de

oder telefonisch unter: 05241 82-3656

Ich freue mich Sie kennenzulernen!