Immer aktuell bleiben!

Auf dieser Seite präsentieren wir Neuigkeiten und Informationen aus dem Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh, sowie Hinweise zu kulturellen Veranstaltungen.

Erzählcafé

„Geschichte für morgen“ –

 Einladung zum ersten Erzählcafé dieser Art in Gütersloh: Textilindustrie als Thema

Erzählcafés, üblicherweise eine mündliche Übertragung von Lebensinhalten, erlebten Geschichten oder Fachwissen, wird in Gütersloh neu aufgesetzt. Unter dem Motto „Geschichte erleben und begreifbar machen“, geht der Fachbereich Kultur in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum in eine neue Runde der Erzählcafés.

Bei den Erzählcafés soll die lokale Geschichte im Vordergrund stehen; egal ob es beispielsweise um Lebensmittelindustrie, Schulwesen oder Bäderkultur geht, richtet es sich von Güterslohern an Gütersloher. In Gesprächen mit Zeitzeugen und Fachleuten, sollen anwesende Bürger*innen sowie interessierte Jugendlichen und Schulklassen, persönliche und lokale Geschichte im Kontext erfahren und erleben. Ebenfalls soll das Erzählte im zweiten Teil, von Fachleuten reflektiert werden und in einen größeren historischen Zusammenhang gebracht werden. Wichtig hierbei ist auch, ein junges Publikum anzusprechen, um das Interesse für unsere Geschichte und das Engagement für diesen Bereich zu wecken.

Es besteht die Möglichkeit, durch das Miteinander zwischen Erzählenden und Zuhörenden einen lebhaften Dialog zu erzeugen. „Ein Geben und Nehmen“ mit hoffentlich entstehendem „Wir“-Gefühl und einem regen Austausch.

Durch einen „Museumskoffer“, der historische, themenbezogene Gegenstände aus dem Inventar des Stadtmuseums enthält, soll Geschichte begreifbar werden und sozusagen zum Anfassen sein. Fakten rund um die Artefakte ergänzen somit Emotionen und Erinnerungen in den Schilderungen.

 

Das erste Erzählcafé am Dienstag, 26. November 2019 ab 18.30 Uhr, befasst sich mit dem Thema Textilindustrie.

Die historischen „Greve & Güth“-Firmengebäude, vielen bekannt als „Die Weberei“, wird als passende historische Örtlichkeit, genauer gesagt das Kesselhaus, für den Auftakt dieser Erzählcaféreihe zur Verfügung stehen. Sie erwartet also eine geschichtlich adäquate Umgebung in moderner Nutzung und Ambiente. In angenehmer Atmosphäre kann der letzte Dienstag im November so ausklingen.

 

Interessenten werden gebeten, sich bei Kirsten Reckeweg im Fachbereich Kultur bis zum 24. November 2019 anzumelden: kirsten.reckeweg@guetersloh.de, Telefon 05241 82-3659.

Herzlich willkommen!

Die Fortsetzung der Erzählcafés ist dann im kommenden Jahr geplant. Als Themen sind beispielsweise der (Buch)Druck, Bäderkultur/Hygiene und Lebensmittelindustrie angedacht.

Ein neuer Kollege im Fachbereich Kultur

Neue stellvertretende Fachbereichsleitung:

Michael Deppe

 

Bislang hat Michael Deppe verschiedene Aufgaben für die Gemeinde Hiddenhausen wahrgenommen. Nach Abschluss seines Masterstudiums an der Universität Kassel hat er neun Jahre im Bereich Finanzwesen als Anlagenbuchhalter und Controller gearbeitet. Schwerpunkte seiner Arbeit waren hierbei die Jahresabschlussarbeiten in der Anlagenbuchhaltung, die Kosten- und Leistungsrechnung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Aufgrund seines privaten kulturellen Interesses freut er sich sehr auf die zu bewältigen Aufgaben im Fachbereich Kultur. Neben den anstehenden Verwaltungsaufgaben, möchte er darüber hinaus auch neue kulturelle Ideen entwickeln und begleiten. Gütersloh hat er bislang einige Male mit seiner Familie besucht, freut sich aber auch darauf noch vieles Neues in der Stadt zu entdecken.

 

Michael Deppe ist in der Woche erreichbar unter:

Michael.deppe@guetersloh.de oder unter 05241 82-2094

Rückblick auf Skulpturen Rundfahrt

Immer da, aber nicht immer im BlicK

Kunst im öffentlichen Raum in Gütersloh neu wahrnehmen

 

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur bot der Verein „Skulpturen Gütersloh – Verein zur Förderung plastischer Kunst in Stadt und Kreis Gütersloh e.V.“ mit seinen beiden Vorsitzenden Reiner Kuhn und Carsten Moor am 25.09.2019 vormittags eine Runde zu ausgewählten Skulpturen im Gütersloher Stadtraum an. Auf dem Programm standen 13 Skulpturen in 9 Stationen, die gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung, des Kulturausschusses, Vereinsfreunden und weiteren interessierten Bürger*innen erradelt wurden.

 

In rund zweieinhalb Stunden wurde die Wahrnehmung der Teilnehmenden auf das gelenkt, was im Alltag oft nicht mehr im Blick ist, aus kulturpolitischer Sicht jedoch relevant ist und einige Chancen der Kunstbetrachtung bietet. Aus Sicht des Fachbereichs Kultur sollte hiermit ein Startschuss markiert werden zur intensiveren Auseinandersetzung mit Kunst im öffentlichen Raum, zugleich eine Handlungsempfehlung aus dem laufenden Kulturentwicklungsplanungsprozess.

Auffällig war die Vielfalt, die sich in Gütersloh findet, die Herausforderung, Zuständigkeiten und Historie einiger Skulpturen noch weiter zu recherchieren, den Bestand lückenlos zu erfassen und dann entsprechend informativ aufzubereiten. Dem Fachbereich geht es hier nicht um Bewertung, sondern um eine Dokumentation des Ist-Zustandes und einen bewussten Umgang in der Zukunft mit Bestand und potentieller Entwicklung dieses Kunstbereiches. Dabei ist es wichtig, der ursprünglichen Intention des Künstlers/der Künstlerin so nahe wie möglich zu kommen bzw. zu sein. Welche Patina ist gewünscht, wo mangelt es an Pflege, wo ist Effektbeleuchtung gewünscht, wo ist es ökologisch nicht sinnvoll und künstlerisch sogar eher als störend vom Künstler/der Künstlerin bewertet? Da die ursprünglichen Entwurfsverfasser oder Gestaltenden teilweise schon verstorben sind, ist da einiges an Recherchearbeit notwendig.

 

Als Ziel wird angepeilt, im nächsten Jahr die Kunst im öffentlichen Raum informativ zugänglich zu machen – analog zur APP, die bereits für Baudenkmäler existiert.

Alle waren sich schließlich einig, dass Wertschätzung für die Skulpturen wichtig ist und der Dialog über Status quo und Zukunft der Kunst im öffentlichen Raum im Fluss bleiben muss.

Ein erster Ansatz, der auch die Kunst im öffentlichen Raum mit einbezieht, ist das „Urban.Art.Bingo“. Das „Bingo-Spiel“, dass der Fachbereich Kultur zusammen mit den „Urbanisten e. V.“ aus Dortmund entwickelt hat, bezieht Streetart, Kunstwerke und Baukultur in spielerischem Raumerkunden mit ein. Hier gibt es sowohl für Kenner Güterslohs als auch Touristen viel zu entdecken. Das Spiel kann im Stadtmuseum, der Stadtbibliothek oder im Fachbereich Kultur kostenfrei ausgeliehen werden. Bei Fragen hierzu steht gerne der Fachbereich Kultur zur Verfügung.

Fotos: Timo Güthenke, FsJ Fachbereich Kultur, Stadt Gütersloh

Kunst im öffentlichen Raum – „Begehen und Verstehen“ Information zur Skulpturen-Rundfahrt am 25.09.2019

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur wird der Verein „Skulpturen Gütersloh – Verein zur Förderung plastischer Kunst in Stadt und Kreis Gütersloh e.V. für den 25. September ab 11:30 Uhr eine kleine Rundfahrt mit dem Fahrrad zu ausgewählten Skulpturen im Kernstadtgebiet und in Richtung Stadtpark/Botanischer Garten anbieten. Mit von der Partie werden u.a. Vertreter*innen des Fachbereichs Kultur, des Kulturausschusses, einige Gäste des Vereins und Pressevertreter*innen sein.

 

Der Fachbereich Kultur möchte damit den Startschuss zur Auseinandersetzung mit „Kunst im öffentlichen Raum“ markieren, die künftig verstärkt in den Fokus rücken soll, was gleichzeitig eine der Handlungsempfehlungen aus der laufenden Kulturentwicklungsplanung ist. Dabei ist die Einbindung vorhandener Expertise wichtig, was der Austausch mit dem hiesigen Verein deutlich macht. An dieser Stelle herzlichen Dank an die beiden Vorsitzenden des Vereins, Reiner Kuhn und Carsten Moor, die zusammen mit dem Fachbereich den Rundgang vorbereitet haben.

 

Einige interessierte Bürger*innen können an dem Stadtrundgang zu ausgewählten Kunstwerken im öffentlichen Raum teilnehmen.

 

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bei Interesse vorher schnellstmöglich und verbindlich bei Kirsten Reckeweg, Fachbereich Kultur, Kirsten.Reckeweg@guetersloh.de, Tel. 05241 82-3659 an.

Der Treffpunkt wird den Teilnehmenden dann bekannt gegeben. Dauer ca. 1,5 Stunden. Durchführung mit dem Fahrrad – bitte ein eigenes Rad mitbringen.

 

Bei großem Interesse kann möglicherweise die Skulpturen-Runde wiederholt werden.

14.09.19 14 Uhr auf dem Spielplatz im Mohnspark:

Einweihung der Kulturella-Skulptur mit Spiel und Spaß

Kulturi, das Kulturfabelwesen des Fachbereichs Kultur der Stadt Gütersloh, hat eine kleine Schwester: Kulturella.
In den letzten Ferientagen waren 10 Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren zu einem Workshop mit der Gütersloher Künstlerin Karin Wolf eingeladen, sich ein weiteres Kulturfabelwesen für Gütersloh auszudenken. Der Workshop wurde von der Firma Hagedorn und der Firma Rickmann sowie vom Fachbereich Kultur unterstützt. Die Gütersloher Künstlerin Karin Wolf (Kunstwerkstatt Rietberg) hat sich auf den Figurenbau mit Kindern spezialisiert und hat bereits im letzten Jahr mit Kindern das Kulturi entwickelt und gebaut.
Während des Workshops, in den Räumlichkeiten der Firma Hagedorn, haben die Kinder mit Karin Wolf Zeichnungen angefertigt, wie die kleine Schwester von Kulturi aussehen könnte. Die Kulturella wurde dann von den Kindern aus dem Material NonaD plastiziert und angemalt und ist jetzt wetterfest.

 

Die Kinder sind sehr stolz auf ihre Kulturella und erzählen vom Bau und über die Kulturella:
Cristiano: „Es war sehr viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Kulturella ist fünf Jahre alt. Faulenzen und im Sand spielen und mit dem Ball spielen sind ihre Hobbys.“
Leah: „Kulturella sieht schön aus.“
Gemeinsam haben die Kinder sich Geschichten darüber ausgedacht, was Kulturella gerne mag und was sie so den Tag über macht und wie ihr Bruder Kulturi, der in der Stadthalle wohnt, Kontakt zu ihr aufnimmt:
„Kulturella mag ihren Bruder, weil er sich so gut um sie kümmert und weil er so gut tanzen und singen kann. Kulturi ruft Kulturella mit Musik und zeigt ihr viele Orte, an denen man Kultur erleben kann. Und abends vor dem Zubettgehen liest er Kulturella noch eine Geschichte vor, das mag sie besonders gerne.“
Kulturella wird ihren Platz auf dem Spielplatz im Mohnspark finden. Dort können sich dann Kinder zu ihr auf die Bank setzen und ihr Geschichten erzählen.


Am 14.09.19 um 14 Uhr laden Frau Hagedorn und Frau Rehage und der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh Kinder und Familien zur Einweihung der Kulturella auf den Spielplatz im Mohnspark ein. Die beiden Stifterinnen werden anwesend sein.
Außerdem werden die beiden Clowninnen Lolli und Mandarine die Einweihung mit Spiel und Spaß begleiten und es warten noch weitere kleine Überraschungen auf die Kinder.

 

Einweihung der Kulturella mit Spiel und Spaß
Datum: 14.09.19
Uhrzeit: 14 Uhr
Ort: Spielplatz im Mohnspark

 

Foto: Hagedorn

Der Kultur[m] ist fertig und ist an Schulen und Kindertageseinrichtungen versandt worden

Der Kultur[m] ist ein besonderer Katalog mit Angeboten Kultureller Bildung in Gütersloh. Er bildet einen Teil der Umsetzung des im KEP-Prozess entwickelten Gesamtkonzeptes für Kulturelle Bildung in Gütersloh.

 

Es handelt sich bei dem Katalog um eine Sammlung von Postkarten, gebündelt zu einem kompakten Paket. Auf den einzelnen Postkarten sind Angebote regionaler Kulturaktiver zu finden, die sich vor allem an Kindertageseinrichtungen und Grundschulen richten. Der Katalog soll den Erzieher/innen und Lehrer/innen die Suche nach passenden Angeboten im Bereich der Kulturellen Bildung erleichtern und die regionalen Kulturakteure unterstützen.

 

Die einzelnen Farben zeigen, zu welcher Sparte die Angebote gehören:

 

·         Rot = Theater

·         Orange = Bildende Kunst

·         Gelb = Mixed/ Verschiedenes

·         Grün = Geschichte & Literatur

·         Blau = Musik

·         Lila = Tanz

·         Bunt = Angebote und Informationen aus dem Fachbereich Kultur

 

So können die Erzieher/innen und die Lehrer/innen gemeinsam mit den Kindern nach passenden Angeboten suchen. Außerdem können die Karten zu einem Turm, Tier oder Bauwerk zusammengesteckt werden und erhalten so auch ein spielerisches Moment. Die Bilder auf den Karten wurden von Kindern aus dem Familienzentrum St. Marien in Gütersloh gestaltet.

 

internationale Platzbesetzung auf dem Isselhorster Kirchplatz und dem Theodor-Heuss-Platz

Der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh fördert die kooperative europäische Kulturarbeit. Im Rahmen der Platzbespielung öffentlicher Gütersloher Plätze werden Projekte mit Künstler/innen aus Europa durchgeführt.

 

In diesem Jahr hat die Küsntlerin Nirgül Kantar vom 1.07. bis 14.07.19. insgesamt 6 Künstler/innen aus 4 verschiedenen Ländern (England, Dänemark, Türkei, Polen) nach Gütersloh eingeladen. Zu Beginn waren sie auf dem Isselhorster Kirchplatz künstlerisch tätig. Am Freitag 12. und Samstag 13.07. arbeiteten sie dann auf dem Theodor-Heuss-Platz in der Innenstadt. Hierzu waren alle Gütersloher Künstler/innen eingeladen sich zu beteiligen und den Platz mit Leben und Kunst zu füllen und mit den Künstler/innen ins Gespräch zu kommen.

 

Folgende Künstler/innen sind beteiligt:

1. Steven Furse, Malerei (England) (http://masterfurse.com/)

2. Jess Gill, Skulptur/ Installation (England) (https://www.youtube.com/watch?v=tFtgsaYnqk4)

3. Richard Holmes, Graffiti (Dänemark) https://www.urbanartist.dk/

4. Oguz Koc Kece, Textilkunst (Türkei)

5. Canay Kilit Kifci, Textilkunst (Türkei)  (https://www.etsy.com/shop/Feltbycanay)

6.  Andrzej Duda, Holzbildhauer (Polen)

 

Richard Holmes gestaltete die Rückwand der Sporthalle des Evangelisch-Stiftischen-Gymnasiums mit einem Graffiti, dieses wurde inspiriert von Zeichnungen der Schüler/innen des ESG.

 

Organisation: Nirgül Kantar-Dreesbeimdieke

In Kooperation mit: Stadt Gütersloh Fachbereich Kultur

 

Fotos © Jürgen Hilbert

Ideen gesammelt beim „Runden Tisch der Kultur“

17.06.2019

 

Kulturelles Erbe und Erinnerungskultur sollen auch Spaß machen.

Lebhafte Diskussion und intensiver Austausch beim Runden Tisch der Kultur.

 

Was ist kulturelle Identität? Welche Aspekte spielen in Gütersloh eine besondere Rolle? Insgesamt 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten jetzt unter der Moderation von Lena Jeckel, Leiterin des Fachbereichs Kultur, und der Projektleiterin Kirsten Reckeweg zum Schwerpunktthema „Kulturelles Erbe und Erinnerungskultur“. Der Fachbereich Kultur hatte erstmalig zu einem „Runden Tisch der Kultur“ unter dem Motto „Kultur – wie GehT´s“ eingeladen und viele kundige Bürgerinnen und Bürger sowie historische Fachleute diskutierten mit.
Neben Vertretern der Stadt und einiger Institutionen wie Stadtmuseum und Stadtarchiv sowie historischer Vereine freuten sich die Initiatorinnen insbesondere über die Teilnahme der jungen Generation: insgesamt fünf Vertreter*innen des Jugendparlamentes in Funktion als Schülervertreter- oder -sprecher waren der Einladung gefolgt. „Dieser Dialog soll besonders ausgebaut werden, geht es doch hier um die Generation, die wir für Geschichte und Erinnerungskultur begeistern wollen und die künftig die Verantwortung zur Gestaltung unserer Lebenswelt trägt“, betont Reckeweg.
Bevor es um einzelne Themen und Ideen ging, wurde zunächst der Begriff der „Identität“ beleuchtet und kontrovers diskutiert. Schnell kam man auf Aspekte, die in Gütersloh eine Rolle spielen. Insbesondere die Gütersloher Wirtschaftsgeschichte mit der Industrialisierung, Stadtentwicklung und der Branchen wie Textil, Getränke und Genussmittel (Brennerei/Brauerei), Fleisch- und Wurstwaren, Druckerzeugnisse/Medien sowie Möbel-/Holzindustrie
Die Zeit des Nationalsozialismus wurde ebenfalls in den Fokus genommen. Auch die jüngere Militär- und Besatzungszeit und auch Migrationsthemen sollten beleuchtet werden. Als Format, das mittelfristig umsetzbar wäre, wurde eine Reihe von Erzählcafés an verschiedenen historischen Orten zu jeweils passenden Themen vorgeschlagen.
Dabei waren sich alle Anwesenden gemeinsam mit den Veranstalterinnen einig: neben dem ernsthaften Anspruch des Gedenkens darf und soll Erinnerungskultur auch Spaß machen, soll Begegnung schaffen, aber auch neue digitale Möglichkeiten nutzen. Die Bedeutung für das Heute und Morgen als Auswahlkriterium der Themen und Formate, die künftig dann in konkrete Maßnahmen und Projekte führen, kann als roter Faden dienen. „Wir bedanken uns ausdrücklich für das große Engagement und freuen uns auf den weiteren Dialog und die Zusammenarbeit, so Lena Jeckel.
Dieser Runde Tisch war erst der Auftakt. Mit einer „Geschichtswerkstatt“ soll es demnächst weitergehen, Dafür haben bereits zehn Teilnehmende ihr Interesse bekundet. Der Beteiligungsprozess des Kulturentwicklungsplans zu diesem Thema ist also weiter ins Rollen gekommen und das Thema wurde „auf die Gütersloher Karte gesetzt“. Der nächste „Runde Tisch der Kultur“ ist für den 14. November geplant.

Runder Tisch der Kultur

Der Fachbereich Kultur lädt Sie am 13.06.2019  18-21 Uhr herzlich zum ersten „runden Tisch der Kultur“ ein, dieser soll in Zukunft zweimal jährlich stattfinden.

 

Der Abend steht unter dem Motto:

 

Kultur – wie GehT´s?

Donnerstag, 13.06.2019  18-21 Uhr 

Konferenzraum K22 

Stadthalle Gütersloh

Lena Jeckel, Fachbereichsleitung und Kirsten Reckeweg, Projektleitung KEP, werden Sie persönlich nach dem Stand der Dinge und Ihren Anliegen im kulturellen Kontext befragen. Neben diesem eher lockeren Austausch werden die beiden sich Ihnen als zwei neue Akteurinnen in Gütersloh näher vorstellen.

 

Thematischer Schwerpunkt des Abends:

Kulturelles Erbe und Erinnerungskultur

Im Prozess der Kulturentwicklungsplanung wurde für 2019 das Schwerpunktthema „Kulturelles Erbe und Erinnerungskultur“ vereinbart. Hierzu laden wir alle Fachleute und historisch interessierten BürgerInnen besonders ein, da es gilt, auch hier in einem Beteiligungsprozess, Aufgaben und Einzelthemen näher zu bearbeiten.  

 

Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Aus organisatorischen Gründen (kleiner Snack), bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 05.06.2019

bei Kirsten Reckeweg, 05241 82-3659, Kirsten.Reckeweg@guetersloh.de

 

Neu im Fachbereich Kultur: Kirsten Reckeweg

Kirsten Reckeweg freut sich, seit April Teil des Teams im Fachbereich Kultur zu sein. Als Kulturwissenschaftlerin wird sie insbesondere koordinierend, entwickelnd und konzeptionell tätig sein. Ihr eigener künstlerischer Schwerpunkt ist die Bildende Kunst, insbesondere die Malerei. Acht Jahre Leben und Arbeiten in Norwegen als Kulturvermittlerin in der Kulturellen Bildung und im Tourismusbereich im Gepäck war sie zuletzt in Bielefeld Koordinatorin für die Gründung und Eröffnung des Ortwin Goldbeck Forums mit dem Kunstforum Hermann Stenner.

 

In Kindertagen war sie viel in Gütersloh und wird sicherlich sowohl alt Bekanntes als auch viel Neues entdecken. Nun ist sie gespannt darauf, die kulturelle Vielfalt in Gütersloh mit ihren Kulturschaffenden und Kulturinteressierten persönlich kennenzulernen. Sie ist erreichbar dienstags bis freitags vormittags: Kirsten.Reckeweg@guetersloh.de oder unter 05241 82-3659.

 

NEUE FACHBEREICHSLEITUNG

FACHBEREICH KULTUR

 

Seit dem 1. Februar bekleidet Lena Jeckel die Stelle der Fachbereichsleitung des Fachbereichs Kultur der Stadt Gütersloh:

Lena Jeckel arbeitet bereits seit September 2017 in Teilzeit für die Stadt Gütersloh und betreute unter anderem die Jazzreihe. Außerdem war sie Geschäftsführerin des Bunkers Ulmenwall in Bielefeld.

 

Sie freut sich nun auf ihre neuen Aufgaben als Fachbereichsleitung und darauf die Kulturaktiven aus Gütersloh kennenzulernen.

 

 

 

 

Entwurf des Konzeptes zur Bildenden Kunst/Kunst im öffentlichen Raum wird beraten

 

Nach dem Beschluss des Rates zur Kulturentwicklungsplanung stand die Umsetzungsphase im Jahr 2018 unter dem Schwerpunktthema „Bildende Kunst / Kunst im öffentlichen Raum“.

 

Die Verwaltung erarbeitete einen Entwurf eines Konzeptes zur Entwicklung der Bildenden Kunst / Kunst im öffentlichen Raum erarbeitet, das im Wesentlichen die Anregungen aus den 86 Handlungsempfehlungen des KEP-Prozesses aufgreift und Vorschläge zum weiteren Vorgehen aufzeigt. Dieses Konzept wurde vom Kulturausschuss  in der Sitzung vom 18.09.2018 beschlossen.

Zum Konzept-Entwurf

 

 

 

 

Preiswürdiges Konzept zur Kulturellen Bildung…

Stadt Gütersloh vom Land ausgezeichnet – 15 000 Euro fließen in die Umsetzung von Projekten

Gütersloh (gpr). Großer Erfolg für das städtische Konzept zur kulturellen Bildung: Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat jetzt im Rahmen einer Festveranstaltung im Landestheater Neuss unter anderem die Stadt Gütersloh mit  dem Preis "Kinder- und Jugendkulturland NRW" ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt die Landesregierung sowohl einzelne Kultureinrichtungen und -akteure als auch Städte und Kreise, die Kindern und Jugendlichen in modellhafter Weise die Teilhabe am kulturellen Leben in Nordrhein-Westfalen eröffnen. Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert.

 

 

 

 

Eine Kulturstreetworkerin für Gütersloh…

…eine tolle Idee, die aus dem KEP-Prozess resultiert. Aber was macht eine Kulturstreetworkerin eigentlich?

Mein Name ist  Inga Michaelis (28 Jahre alt) und ich komme selbst aus der freien Kulturarbeit (u. a. Kindermuseum OWL e. V.) und kenne somit die Probleme, die mit dieser wunderbaren Arbeit einhergehen. Sei es die Frage nach der Finanzierung von Projekten oder der Unterstützung bei der Bildung von Netzwerken und Kooperationspartnerschaften. Vieles wird in ehrenamtlicher Arbeit neben den anderen Beschäftigungen erledigt. Oftmals hätte ich mir jemanden gewünscht, der mir in Förderfragen mit Rat und Tat zur Seite steht, Kontakte herstellt oder Räumlichkeiten vermittelt.

Und genau das ist jetzt meine neue Aufgabe. Ich freue mich sehr, Sie, die Kulturakteure der Stadt Gütersloh und Ihre Arbeit kennenzulernen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und neue Projekte zu entwickeln!

Im Moment bin ich dabei mich in den KEP-Prozess einzuarbeiten und mit Ihnen, den Kulturschaffenden Güterslohs, Kontakt aufzunehmen. Sie können mich gerne im Vorhinein schon mal anrufen oder mir eine E-Mail schreiben, dann können wir gern ein Treffen vereinbaren, damit ich Sie und Ihre Arbeit kennenlernen kann!

Sie erreichen mich per Email unter: inga.michaelis@guetersloh.de

oder telefonisch unter: 05241 82-3656

Ich freue mich Sie kennenzulernen!