Heimatpreis


Heimatpreis Gütersloh geht in die dritte Runde

Bis zum 03. Juli können sich Gütersloher Vereine, Organisationen und Institutionen (keine Einzelpersonen) noch für den Heimatpreis 2022 der Stadt Gütersloh bewerben. Das Preisgeld beträgt 5.000 € und kann bei entsprechendem Juryentscheid auch auf mehrere Preisträger verteilt werden.

Die Kriterien für eine erfolgversprechende Bewerbung und das entsprechende Bewerbungsformular finden Sie auf dem Kulturportal Gütersloh unter folgendem Link: https://www.kulturportal-guetersloh.de/förderung/heimatpreis-gütersloh/

 

Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gütersloh (Wohnsitz) haben die Möglichkeit, Vorschläge für mögliche Preisträger beim Fachbereich Kultur einzureichen. Es ist auch möglich, sich selbst z.B. als Verein durch den Vereinsvorsitzenden, zu bewerben.

 

Die Bewerbung kann bis zum 03.07.22 per Post eingereicht werden an den Fachbereich Kultur, Friedrichstraße 10, 33330 Gütersloh oder per Mail: kulturportal@guetersloh.de.

 

 

Die Preisträger der vergangenen beiden Jahre waren der Heimatverein Isselhorst, die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard, die Bürgerbühne Gütersloh sowie der Heimatverein Spexard.

 

Mitmachen lohnt sich oft.

 

Kontakt

Stadt Gütersloh
Fachbereich Kultur
Luisa Langer
Friedrichstraße 10
33330 Gütersloh

05241 822072
Luisa.Langer@guetersloh.de


Mehr als nur ein Ort - Heimatpreis 2021 verliehen

Glückliche Preisträger: Heimatpreisverleihung mit Bürgermeister und Kultur-Beigeordnetem an die Bürgerbühne Gütersloh (l.) und den Heimatverein Spexard.

Gütersloh (gpr). „Heimat“ – facettenreich, Sehnsuchtsort, irgendwas ganz tief im Herzen. Die Bandbreite ist weit und nicht nur für Poetry Slammer Nico ein Fundus für kluge Gedanken. Das Land NRW hat einen Preis ausgelobt, der in den Kommunen ermittelt und von ihnen vergeben wird. In Gütersloh ging der mit 3000 Euro dotierte erste Preis 2021 an die Bürgerbühne Gütersloh e.V. und ein zweiter, mit 2000 Euro dotierter, kam dem Heimatverein Spexard zu. Bürgermeister Norbert Morkes und Kultur-Beigeordneter Andreas Kimpel verliehen sie jetzt an glückliche Akteure und Akteurinnen im Kleinen Saal der Stadthalle.

 

Nico, der Poetry Slammer, geboren und aufgewachsen in Gütersloh, mit familiären Wurzeln in Griechenland, hatte den Auftakt der Veranstaltung gemacht. Sein Leitsatz: „Heimat ist doch so viel mehr als ein Ort. Es ist ein Gefühl, eine Summe aus Erfahrungen und Bindungen. Wir machen uns unsere Heimat. Und wir machen auch anderen möglich, unsere Heimat zu ihrer eigenen zu machen.

 

Das trifft auch auf die Preisträger zu, die von einer lokalen Jury unter neun Bewerbungen ausgesucht wurden. Mit der noch jungen „Bürgerbühne“ und dem Traditionsverein aus Spexard sei die ganze Vielfalt des Heimatbegriffs erfasst, sagte Bürgermeister Norbert Morkes. Er schlug auch die Brücke zur aktuellen Situation, zu den Menschen, die auf der Flucht zu uns kommen und „denen wir nicht die Heimat ersetzen, aber ein Dach über den Kopf geben können.“

 

Laudator Andreas Kimpel hob ebenfalls die Weitläufigkeit des Heimatbegriffes hervor. Nicht gestrig, sondern auf der Augenhöhe mit der Zeit ordnete er den Identifikationsgrad ein. Für die Bürgerbühne Gütersloh, vor fünf Jahren gegründet, gilt das in doppelter Hinsicht: Zum bringt sie Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft im gemeinsamen Theaterspiel zusammen, zum anderen erarbeitet sie Stücke mit starkem lokalen Bezug. Ihre „eigene Heimat“ hat die Bürgerbühne zudem im Theater.

 

Auch der Heimatverein Spexard bringt Menschen zusammen und sorgt mit rund 400 Mitgliedern, zahlreichen Initiativen und Veranstaltungen für das Miteinander im Ortsteil. Räumlicher Mittelpunkt ist hier das historische Spexarder Bauernhaus, das im Besitz der Stadt ist und dessen Trägerschaft der Heimatverein übernommen hat.

 

Corona hat in den letzten zwei Jahren die Veranstaltungs-, Proben- und Zusammenkunftsmöglichkeiten zwar eingeschränkt und die Preisverleihung verzögert. Dem Zusammenhalt und dem Engagement der Preisträger konnte die Pandemie aber letztlich nichts anhaben. Auch das wurde deutlich bei der kleinen Feierstunde im Kleinen Saal. So kündigten Volker Schiewer und Christiane von Minckwitz für die Bürgerbühne die nächste Inszenierung an, Theresa Feldhans und Christian Janzen planen ebenfalls bereits für die nächsten Monate, man darf sich auf vieles freuen, die Websites geben jeweils Auskunft und Mitmachmöglichkeiten.

www.buergerbuehne-guetersloh.de

www.spexard.de