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Wolf-Dieter Tabbert: Fotografische Vorstellung von Erhard Dietl

Im September 2020 stelle ich den Autor, Grafiker, Liedermacher und Kinderbuchillustrator Erhard Dietl auf meiner Homepage vor.

  

Die Olchis sind 30 Jahre alt geworden – Herzlichen Glückwunsch an Erhard Dietl, dem Vater der Olchis.

 

Kennt jemand die Olchis nicht? Die grünen fröhlichen Wesen von der Müllkippe in Schmuddelfing? Die sich nicht waschen müssen, pupsen und Schuhsohlen essen? Es gibt wohl kaum ein Kind, welches das nicht lustig findet.

  

Es ist bereits etwas her, dass ich Herrn Dietl in München besucht habe. Der Geburtstag seiner Olchis ist eine gute Gelegenheit, die Portraits von Herrn Dietl zu zeigen. Herr Dietl hat sich Zeit für mich genommen und wir haben einen wunderschönen Tag in seinem Atelier in München, in Murnau und am Staffelsee verlebt. Wir haben schnell einen Draht zueinander gefunden, da sein Vater auch Fotograf war und ihm die analoge Fotografie vertraut ist. So herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre, die in den Fotografien hoffentlich zum Ausdruck kommt.

 

Darauf angesprochen, ob es noch Fotografien und Negative von seinem Vater gibt, hat Herr Dietl mir seine aktuelle CD „Oide Buidl“ gegeben. Selbstgeschriebene und handgemachte Musik mit sehr autobiografischen und bayerischen Texten. Auf dessen Cover sind Karnevalsbilder, die sein Vater von seiner Schwester und ihm gemacht hat. Wie bei so vielen Künstlern beschränkt sich die Kunst von Erhard Dietl nicht auf ein Fach. Für mich hat er ein paar Kostproben auf der Gitarre gegeben, bei dem das Foto 01 auf meiner Seite entstanden ist. Dass ihm der Schalk im Nacken sitzt und Herr Dietl sich einen Teil seiner Kindheit erhalten hat, kommt bei genauerer Betrachtung auch beim Bild auf dem Sofa beim Lesen zum Vorschein. Wir haben uns darauf geeinigt, den Witz des Bildes nicht direkt zu verraten.

 

Viel Spaß mit den Bildern wünscht

Wolf-Dieter Tabbert

 

www.sw-menschenbilder.de

  

P. S.: Die Serie „corona-gt“ (Galerie/Themen) habe ich um drei Fotografien der Firma Tönnies erweitert, die ich am Tage des zweiten Corona-Lockdowns in Gütersloh am 23. Juni aufgenommen habe. Unglaublich, welch hohe und massive Mauern um das Gelände gezogen sind. Herr Trump hätte seine Freude an solch einer Mauer zu Mexiko. Da drängt sich die Frage auf, was einen bewegt, eine derartige Abschottung um eine Schlachterei zu bauen…